Wumms: Peter Hossli

Ist der bald einmal gewesene Journalist schizophren?

ZACKBUM verfügt über einen Doktortitel. Allerdings nicht aus dem Gebiet der Menschenheilkunde. Dennoch machen wir uns hier Sorgen, als wären wir ein Psychiater. Anlass dazu ist Peter Hossli, Noch-NZZ-Redaktor.

Denn auf Seite 17 der aktuellen NZZaS gibt es den Kommentator Hossli. Der schimpft über die Medien: «Alle wissen immer alles und sagen es sofort weiter». Schrecklich, vor Kurzem noch hätten «viele Journalisten alles über die Pandemie» gewusst. Dann hätten sie sich schlagartig zu Credit-Suisse-Spezialisten gewandelt. «Drei Nächte später können sie Putin und die Sanktionen erklären.»

Das kann Hossli (noch) nicht, aber auf der folgenden Doppelseite erklärt er mit dem Noch-Leiter Hintergrund Michael Furger die Credit Suisse. Nachdem Hossli vorher die Pandemie erklärt hatte. Dann schlagartig zum Spezialisten für das Privatleben des Bundesrats Berset wurde und seine Erkenntnisse dem Publikum darbieten wollte.

Das liess man ihn nicht, worauf er grimmig dorthin zurückkehren wird, wo er herkam: zu Ringier.

Nun fragen wir uns, ob der gleiche Hossli den Kommentar und diesen Artikel über die CS geschrieben hat. Oder gibt es mehrere? Sprechen die miteinander? Weiss der eine Hossli, was der andere schreibt? Gibt es einen Jekyll-Hossli und einen Hyde-Hossli? Und wenn ja, welcher schreibt was?

Aber eben, ein Dr. phil. I ist da schnell einmal am Ende seiner Möglichkeiten. Vielleicht bräuchte es halt professionelle Hilfe, die wir nicht leisten können.

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