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«Ich schreibe gerade meine Abschlusskolumne»

1. Februar 2023/19 Kommentare/in Allgemein/von René Zeyer

Schräges Deutsch, aber gute Nachricht.

ZACKBUM greift nach jedem Strohhalm, der eine klitzekleine Verbesserung der Medienwelt verspricht. Hier ist einer, obwohl noch der rechte Glaube fehlt; vielleicht ist’s auch nur ein grausamer Scherz:

Dürfen wir wirklich hoffen, dass Laura de Weck hiermit ihre letzte Infantil-Kolumne geschmiert hat? Oder ist’s ein Gag einer Künstlichen Intelligenz, die sich für de Weck ausgibt? Nein, diese Möglichkeit kann man ausschliessen, dafür steht das Wort Intelligenz bei diesen Schreibrobotern im Namen.

Es muss auch die Original-de-Weck sein, denn an Selbstbewusstsein mangelt es ihr nicht. Auf jeden Fall nicht so sehr wie an Sprachbeherrschung. Denn als letzte Gesprächspartnerin für ihre ewigen Dumm-Dialoge hat sie sich niemand geringeren als die «Schweiz» ausgewählt. Die kann natürlich mit niemand anderem sprechen als mit – de Weck.

Die muss dann ganz streng sein mit der Schweiz, die immer zu spät sei, für alles Ausreden habe, inzwischen «wie gelähmt» sei. Und sogar die «Autorin» anschreie. Das sind allerdings alles verständliche Reaktionen, denn wem ginge es anders, wenn er sich in einem solchen Dialog gefangen sähe, ohne Aussicht auf Entkommen.

Aber sehen wir’s für ein Mal positiv: de Weck ist weg. Wollen wir so arrogant wie sie werden und behaupten, dass ZACKBUM daran einen klitzekleinen Anteil hatte?

Ach ja, Scherz muss sein:

ZACKBUM: Exgüsi …
Laura: Wer bist denn du?
ZACKBUM: Dass wir uns duzen, wüsste ich aber.
Laura: Seit einer Stunde fällt mir nichts ein.
ZACKBUM: Machen Sie doch einen Dialog draus.
Laura: Wieso komme ich nie selbst auf solche Ideen?
ZACKBUM: Weil Sie keine Dialoge schreiben können.
Laura: Jetzt geh endlich.
ZACKBUM: Sehen wir uns wieder?
Laura: Ganz sicher nicht.
Und weg ist sie.

 

Schlagworte: Abschiedskolumne, Abschluss, Kolumne, Laura de Weck
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https://www.zackbum.ch/wp-content/uploads/2023/02/Bildschirm­foto-2023-01-31-um-09.58.28.png 408 842 René Zeyer https://zackbum.ch/wp-content/uploads/2020/06/logo1.svg René Zeyer2023-02-01 06:00:002023-01-31 09:58:58«Ich schreibe gerade meine Abschlusskolumne»
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19 Kommentare
  1. Frederic Davide
    Frederic Davide sagte:
    1. Februar 2023 um 17:32

    Heute habe ich gleich drei de Weck Kolumnen gleichzeitig gelesen (quasi Dreierlei von de Weck): die Erste, die Einzige und die Letzte.
    Mein Fazit würde ich überschreiben mit zum Glück:
    – zum Glück habe ich 12 Jahre wirklich nichts verpasst;
    -zum Glück ist die Schweiz bei den aufgeführten Punkten spät, und bei den meisten darf es getrost noch später werden, in der Hoffnung, dass sie nie eintreffen werden.
    Wer zu spät kommt, den belohnt gelegentlich das Leben, oder nicht?

    Antworten
  2. Benny Hoch
    Benny Hoch sagte:
    1. Februar 2023 um 16:46

    „Grossartig! Diese heutige Kolumne war wieder einmal mehr der Hammer. Sehr treffend beschrieben. Sehr schade, ist es das letzte Mal. Wünsche ihnen alles Gute“.

    Im heutigen Tagesanzeiger kannten die absurd positiven Lobreden gegenüber Frau de Weck keine Grenzen. siehe oben.

    Lassen wir den gerühmten Hammer in der Wekzeugkiste. Die 12-jährige Zangengeburt der Frau Laura ist Schadenposten genug.

    Antworten
  3. K. Meyer
    K. Meyer sagte:
    1. Februar 2023 um 16:23

    Schön auch, dass sie sich selbst als „Autorin“ bezeichnet. Ich bin ab sofort „internationaler Spitzenkoch“.

    Antworten
  4. Tim Ganz
    Tim Ganz sagte:
    1. Februar 2023 um 15:43

    Kaum ist Laura de Weck weg, bekommt das grosse nonbinäre Talent Dominik Holzer (alias Kim de l’Horizon) seine regelmässige Bühne im Tagesanzeiger. Auch heute lässt er uns im TA teilhaben an seiner Masturbationskunst.

    Antworten
    • Joly
      Joly sagte:
      2. Februar 2023 um 20:50

      so ist es, diese(R)s Horizont ist echt von was begrenzt! Ein wirres Buch geschrieben und meint ER sei schääicky oder so

      Antworten
  5. Sue Soland
    Sue Soland sagte:
    1. Februar 2023 um 11:51

    Diese Kolumne von Laura de Weck war ein totaler Unfug. Wie kann man eine solche Absurdität über 12 Jahre dulden? Arthur Rutishauser als Oberchef, scheint seine Leserschaft ungenügend zu kennen. Fatal!

    Antworten
    • Armin Suter-Kreis
      Armin Suter-Kreis sagte:
      1. Februar 2023 um 14:30

      Über Geschmack kann man sich zwar ewig streiten. Es bleibt mir ein Rätsel, weshalb die Verantwortlichen, diese völlig uninspirierte Arbeit über eine derart lange Zeit gedeckt haben.

      Kein Ruhmesblatt.

      Antworten
    • Rolf Karrer
      Rolf Karrer sagte:
      1. Februar 2023 um 16:05

      Musste schmunzeln über die vielen überschwänglichen Huldigungen gegenüber Laura de Weck. Die heutigen online-Kommentare orchestriert freundlichst zu ihr im Stile von:

      „Frau de Weck, ich werde Sie sehr vermissen. Danke für alles!“

      Antworten
  6. Marcella Kunz
    Marcella Kunz sagte:
    1. Februar 2023 um 9:08

    Und wer war gestern im SRF-Literaturclub? Demnächst wohl auch bei der «Republik» – falls sie nicht schon dort ist.

    Antworten
    • Mario Sacco
      Mario Sacco sagte:
      1. Februar 2023 um 9:42

      Die Gebrüder Meili werden Frau Laura auf Händen tragen…….

      Salome Müller weg. Aleksandra Hiltmann soeben weg. Laura de Weck weg. Jetzt müsste man bloss noch den einfältigen Mamablog und die gähnende Kolumne von Paulina Szczesniak/Isabel Hemmel entsorgen beim TA.

      Meine Diagnose: Der Tagesanzeiger hat seit je ein weibliches Kolumnistinnenproblem. Dem bald 80 Jahre alten (männlichen) Rudolf Strahm ist es zu verdanken, dass der Tagesanzeiger noch Authentizität bewahren konnte.

      Antworten
      • Sven Beer
        Sven Beer sagte:
        1. Februar 2023 um 10:42

        RICHTIG.

        Jeder Mann als Kolumnist wäre noch in der Probezeit weg für so wenig Zuneigung. Laura de Weck‘s Probezeit dauerte 12 Jahre lang!

        Eine übergeordnete, unparteiische Untersuchungskommission beim Tagesanzeiger müsste sich dieser Causa LdeWeck annehmen. Frau de Weck genoss bei Tamedia offenbar eine gutbezahlte, biotopähnliche Narrenfreiheit.

        Ich meinte, es war unfug, sowas zu dulden! Dazu kostspielig und rufschädigend für ein Qualitätspapier.

        Antworten
        • Patrick Ronner
          Patrick Ronner sagte:
          1. Februar 2023 um 11:10

          Auch die TX Group am SWX hat die Absetzung von Frau Laura gut aufgenommen. Zu viele haben gelitten wegen Frau Laura, einige wurden gar bös krank. Man munkelt, dass nicht wenige, keine Kolumnen mehr lesen beim Tagesanzeiger und anderswo. Der Schaden ist angerichtet……

          https://tools.morningstar.co.uk/uk/stockreport/default.aspx?Site=uk&id=0P0000A5HN&LanguageId=en-GB&SecurityToken=0P0000A5HN%5D3%5D0%5DE0WWE$$ALL

          Antworten
    • Jörg Baldinger
      Jörg Baldinger sagte:
      1. Februar 2023 um 9:57

      Die Zuschauerzahlen des SRF-Literaturclub sind mager. Hier die offiziellen, statistischen Angaben aus dem Jahre 2022:

      https://medien.srf.ch/documents/20142/2175971/20220712_Sendungsliste_SRF1.pdf/8113d8fd-665e-6a82-5eea-9ab15afde2d8?t=1657696370626

      Antworten
  7. Beth Sager
    Beth Sager sagte:
    1. Februar 2023 um 8:30

    Endlich Hoffnung für besseres mit Tiefgang und Substanz. All meine Bekannten haben diese „szenische Kolumne“ über viele Jahre ungläubig erdulden müssen.

    Alle meinten, sie wären in einem falschen Film.

    Antworten
  8. Klaus Amsler
    Klaus Amsler sagte:
    1. Februar 2023 um 8:16

    „Flasche leer“ (Giovanni Trapattoni). Die völlig talentlose Laura wurde endlich abgestellt.

    Es ist nun zu klären bei der TX Group, weshalb diese Absetzung erst jetzt erfolgte. Die Tragweite dieser offensichtlichen Mauschelei verdiente eine Aufarbeitung. Hat die TA-Qualitätskontrolle versagt? Hat das feministische Powerplay eine Absetzung verhindert?

    Antworten
  9. René Küng
    René Küng sagte:
    1. Februar 2023 um 7:40

    Verbesserung?
    Mal sehen, wer da als Nächstes hingeschoben wird……..
    Der Wok geht zum Brunnen, bis er gefüllt, der Verstand leer, ist.
    Nach unten hat’s bodenlos Luft.
    Basel hat grad die Kategorie ‚Frau‘ und ‚Mann‘ abgeschafft, darum wohl die bAz das *chen
    Adela (die Frau hinter den Brüsten) in eine Kolumne gebüxt.
    Also, woke weck war noch längst nicht das Ende vom Ende, das Ende endet noch weiter unter diesem Ende. Ente gut, alles gut.

    Antworten
  10. Hans Keller
    Hans Keller sagte:
    1. Februar 2023 um 7:33

    Das grenzenlose Selbstbewusstsein der Frau Laura hat endlich einen argen Dämpfer bekommen. 12 Jahre Kindlichkeit einer erwachsenen Frau, sind 12 Jahre zuviel. Die „Kindergeschichten“ von Peter Bichsel sind stattdessen ein Meisterwerk der Superlative. Behaupte nun mal, dass jeder männliche Autor beim TA bei einem solchen Affront der Belanglosigkeit, innert Monatsfrist abgesetzt wäre.

    Es bleibt ein Rätsel beim „Qualitätspapier“ Tagesanzeiger, weshalb eine solch leidenschaftslose Fantasielosigkeit über so viele Jahre geduldet wurde.

    Antworten
    • Rolf Karrer
      Rolf Karrer sagte:
      1. Februar 2023 um 9:20

      Ihre banale Kolumne auch ein Affront gegenüber Ruedi Strahm. Seine Kolumne im Tagesanzeiger immer äusserst lesenswert und interessant.

      Laura de Weck hat sich immer kolossal überschätzt.

      Antworten
      • Peter Haas
        Peter Haas sagte:
        1. Februar 2023 um 10:47

        Laura weg. Fordere eine massive Lohnerhöhung für Rudolf Strahm. Seine Einschaltquote als Kolumnist beim Tagesanzeiger ist nämlich maximal hoch.

        Beste Arbeit muss auch gut bezahlt sein!

        Antworten

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