• Home
  • QA
  • Links
  • Podcast
  • Video
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Unternehmenskommunikation

6. Dezember 2023/5 Kommentare/in Allgemein/von René Zeyer

Wie würde wohl die NZZaS darauf reagieren?

Es ist bekannt: Journalisten sind im Austeilen Weltmeister, beim Einstecken haben Sie ein Glaskinn.

Gerne heulen Sie auch auf, wenn ihre journalistischen Anfragen nicht oder schnippisch beantwortet werden. Diesem edlen Brauch schliesst sich ZACKBUM gerne an.

Die aktuelle NZZaS veröffentlichte dieses demagogisch-unanständige Foto eines AfD-Politikers:

Es steht ausser Frage, dass das im seriösen Journalismus nicht geht, deshalb hat ZACKBUM das scharf kritisiert. Nun wollten wir dem frischgebackenen Chefredaktor Beat Balzli gerne Gelegenheit zur Stellungnahme geben:

An Sie nun die Frage, was Sie von der Photographie zum Artikel «Mit Umfragen gedopt» halten. Stimmen Sie mir zu, dass das eine unanständige, demagogische Abqualifizierung eines offenkundig nicht als Sympathieträger geltenden AfD-Politikers ist?
Wenn ja, werden Sie das öffentlich richtigstellen oder zumindest hier auf ZACKBUM?
Darauf sollte man eine anständige Antwort erwarten dürfen. Geantwortet wurde, allerdings nicht von Balzli, sondern von der Leiterin Unternehmenskommunikation der NZZ AG. Sie probiert es im nassforschen Ton:
«Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir wollen mit unserem Journalismus Debatten anstossen. Offenbar gelingt uns das.»
Mit solchen Fotos will also die NZZ neuerdings Debatten anstossen. Das gelingt ihr tatsächlich. Allerdings steht es wohl ausser Debatte, dass das weder dem Stil des Hauses, noch primitivsten Anstandsregeln, noch einem respektvollen Umgang mit politischen Gegnern entspricht.
Man kann sich vorstellen, was die NZZ rhabarbern würde, wenn von einem FDP-Politiker oder gar ihrem Chefredaktor ein solches Foto öffentlich verwendet würde.
Dass sich Balzli gleich am Anfang seiner neuen Karriere wegduckt und hinter der Leiterin Unternehmenskommunikation versteckt, ist auch nicht die feine oder mutige Art.
Wie schriebe da die alte Tante, würde es sie nicht selbst betreffen? Quo vadis, NZZaS?
Schlagworte: Beat Balzli, demagogisches Foto, NZZaS, Unternehmenskommunikation, weggeduckt
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://www.zackbum.ch/wp-content/uploads/2023/12/Bildschirmfoto-2023-12-05-um-17.16.00.png 488 844 René Zeyer https://zackbum.ch/wp-content/uploads/2020/06/logo1.svg René Zeyer2023-12-06 06:00:262023-12-05 17:23:17Unternehmenskommunikation
Das könnte Dich auch interessieren
NZZaS Magazin: kleines Zwischenhoch
Die NZZaS antizipiert den Leser
NZZaS: scharf beobachtet
Einmal Wappler, bitte
Gruppentherapeutin Wanner
Maximale Beschimpfung
Hilfe, mein Papagei onaniert: Drei mal drei
Peinlich hoch zwei
5 Kommentare
  1. Urs Heinz Aerni
    Urs Heinz Aerni sagte:
    6. Dezember 2023 um 15:39

    Danke. Ich habe Herrn Balzli geschrieben und zwar wegen seiner Tonalität im Editorial. Wen es interessiert, kann sich bei mir melden.
    Weiterhin fröhliche Tage wünsche ich.

    Antworten
  2. Mathias Wyss
    Mathias Wyss sagte:
    6. Dezember 2023 um 8:19

    NZZaS = NZZino – in name only.

    Antworten
  3. Simon Ronner
    Simon Ronner sagte:
    6. Dezember 2023 um 8:03

    Damit haben Sie mir den Morgen vermiest, Herr Zeyer. Trotzdem: Danke für die Abklärung und Information in diesem Artikel.

    Dass die NZZaS inhaltlich und weltanschaulich auf dem Niveau des Deppen-Tagi agiert – geschenkt. Da wird dann leider ein bürgerlich-konservativer Politiker wie Maximilian Krah auf niederträchtige Art als politischer Gegner behandelt, während rot-grün und deren Ideologie geduldet bis abgefeiert wird. Was nebenher tief blicken lässt, wo der Freisinn steht.

    Wenn aber auch die Leiterin Unternehmenskommunikation der NZZ so unter aller Sau antwortet, dann ist das nur noch himmeltraurig.

    Antworten
  4. Beth Sager
    Beth Sager sagte:
    6. Dezember 2023 um 7:46

    Ist jetzt eine etwas gar empfindliche Darstellung Herr Zeyer. Bestimmt gibt es grenzwertigere Bilder, die auf den Prüfstand gehören.

    Antworten
    • Simon Ronner
      Simon Ronner sagte:
      6. Dezember 2023 um 10:40

      Wenn Sie das Bild nicht in der Zeitung gesehen haben, dann vergrössern Sie es am Bildschirm, schauen Sie es sich genau an. Damit Sie sehen, wie Demagogie geht. Und vom dümmlichen, tendenziösen Text haben wir noch gar nicht geredet.

      Karin Heim, Leiterin Unternehmenskommunikation der NZZ, meint dann tatsächlich, dass es mit einer solch hässlichen Art von Journalismus gelänge, Debatten anzustossen. Stimmt. Jedoch nicht über das Subjekt des Artikels, sondern über die Stil- und Niveaulosigkeit der Zeitung.

      Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Kleines Vademecum für Kommentarschreiber27. August 2020 - 16:08
  • Wer wir sind und was wir wollen25. August 2020 - 15:07
  • ZACKBUM.ch startet: Die Rückkehr der Medienkritik25. Juli 2020 - 6:05
© Copyright - Zackbum | Webdesign: 60francs.ch |  info@zackbum.ch | Datenschutz |  Impressum
Link to: Was hinten rauskommt Link to: Was hinten rauskommt Was hinten rauskommt Link to: Können Sie das lesen? Link to: Können Sie das lesen? Können Sie das lesen?
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Unsere Website verwendet Cookies zur besseren Bedienbarkeit. Durch Ihre Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.