• Home
  • QA
  • Links
  • Podcast
  • Video
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

«Tagi»: Verspätete Würdigung

19. November 2020/10 Kommentare/in Allgemein/von redaktion@zackbum.ch

Tamedia verpennt den Tod einer Chefredaktorin

ZACKBUM-Leser sind die besten Leser. «Gehe ich richtig in der Annahme», so Leser R.K., «dass der Hinschied von der Pionierin Charlotte Peter keine Resonanz fand beim Tagesanzeiger? 15 Jahre Chefredaktorin bei der damals bedeutsamen «Elle» und keine Würdigung.»

In der Tat. Am 3. November verstarb die Journalistin. Im Unterschied zu ZACKBUM, der NZZ am Sonntag und später dann auch auf persoenlich.com erfolgte aus dem Hause Tamedia keine Würdigung. Das ist ziemlich beschämend. Ein Verlag muss sich vielleicht nicht nur um die Jugendlichen bemühen («Youth Lab»), sondern auch um seine Stammleser, die sich noch gut an die Reisereportagen von Peter erinnern können.

Immerhin: «Der Tages-Anzeiger», so die Pressestelle, «wird Charlotte Peter in einem Nachruf würdigen.» Wir bleiben dran.

Schlagworte: Charlotte Peter
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf LinkedIn
  • Per E-Mail teilen
https://www.zackbum.ch/wp-content/uploads/2020/11/LBS_SR04-033873-e1604739088544.jpg 693 1067 redaktion@zackbum.ch https://zackbum.ch/wp-content/uploads/2020/06/logo1.svg redaktion@zackbum.ch2020-11-19 15:21:162020-11-19 16:08:14«Tagi»: Verspätete Würdigung
Das könnte Dich auch interessieren
Sie war eine Legende
Oh Epidemiologin, was sollen wir tun?
10 Kommentare
  1. Olivia Sorg
    Olivia Sorg sagte:
    20. November 2020 um 16:22

    Auch heute keine Würdigung der Charlotte Peter im TA.

    Schlage folgedessen der Redaktion vor, eine Würdigung anlässlich ihrem 1. Todesjahr zu veröffentlichen. Dies wäre am Mittwoch, 3. November 2021.

    Antworten
  2. Laura Pitini
    Laura Pitini sagte:
    20. November 2020 um 6:33

    Könnte mir vorstellen, dass man diese Charlotte Peter zu ihrer Zeit als Feministin bezeichnen müsste. Klar, hatte sie sich damals nicht als solche bezeichnet, im Gegensatz zu den aufgeregten Jungjournalistinnen von heute. Sie hat ihre Sachen umgesetzt die ihr wichtig schienen, „by example“.

    Ganz bestimmt, hätte diese interessante Frau eine aufmerksame Würdigung verdient gehabt. Stelle fest, dass der Tagesanzeiger alle paar Jahre das bunte Leben der Reiseschriftstellerin Annemarie Schwarzenbach ausbreitet. Aus äusserst reichem, privilegiertem Haus stammend, reiste sie gemeinsam mit der Schweizer Schriftstellerin Ella Maillart im Juni 1939 in einem Ford V8 91A Deluxe über Istanbul, Trabzon und Teheran Überland nach Afghanistan. Sie wird als Galionsfigur hochstilisiert, obwohl sie diese Reisen nur dank üppigem Budget durchführen konnte. Unter Anderem auch wegen ihrem Suchtverhalten, ist sie auch bereits mit 34 Jahren verstorben.

    Charlotte Peter, die langjährige und in der Redaktion beliebte Chefredaktorin konnte bis zum 96. Lebensjahr aus ihrem reichen Fundus an (Welt)Erfahrungen wachsen. Denke, dass man diese beiden Figuren auch gegenüberstellen könnte, auch wenn Charlotte Peter ihre Erfahrungen 30 Jahre später machen durfte.

    Interessant zu wissen, ob die SDA diesen Hinschied auch verpasst hat. Es würde verdeutlichen, dass in der Medienwelt einiges im Argen liegt.

    Antworten
  3. Gerold Ott
    Gerold Ott sagte:
    19. November 2020 um 18:44

    Die Annabelle-Chefredaktorin von anno 1965 kenne ich nicht mehr. Als Mann war mir aber die reisetüchtige ELLE-Chefredaktorin Charlotte Peter ein Begriff. Ihre hochinteressanten Reisereportagen waren damals sehr speziell. Las diese Frauenzeitschrift sehr gerne, wegen ihren spannenden Beiträgen aus der fernen Welt.

    Bin erstaunt, dass insbesondere die Frauen auf der Zürich-Redaktion, den hohen Stellenwert dieser Pionierin nicht kannten.

    Antworten
  4. Victor Brunner
    Victor Brunner sagte:
    19. November 2020 um 16:01

    Ja da haben die unbedarften Ladies und Boys um Priska Amstutz, ex Annabelle, ex Bolero, ex Style tief und fest gepennt. Sie sollen auf die Würdigung verzichten, ist eh nur noch peinlich!

    Antworten
    • Ray Sinniger
      Ray Sinniger sagte:
      19. November 2020 um 17:09

      Die Todesanzeige der Charlotte Peter erfolgte von den Angehörigen nur in der NZZ. Das Lesen von Todesanzeigen anderer Medien kann hilfreich sein, werte TA-Redaktion.

      Voraussetzung ist allerdings, dass sich die jugendhafte TA-Redaktion auch über eine 96 Jahre alte Reisejournalistin schlau machen müsste. Betrübliche Entwicklung – oder sind dies erste Zerfallserscheinungen?

      Antworten
      • Victor Brunner
        Victor Brunner sagte:
        19. November 2020 um 18:05

        Es ist beispiellose Ignoranz, Unfähigkeit, fehlende Aufmerksamkeit und mangelndes Allgemeinwissen. Gut gibt es Tamynique, da sind Redaktion und die beiden Frauen auf Augenhöhe (tiefer).

        Antworten
        • Hans Keller
          Hans Keller sagte:
          19. November 2020 um 19:16

          Voll einverstanden. Die Allgemeinbildung auf den Redaktionen bös unter Druck.

          Zukünftig werden noch viele Themen verpasst, weil die Messlatte für gute Journalisten immer tiefer sinkt.

          Antworten
        • Eveline Maier
          Eveline Maier sagte:
          20. November 2020 um 8:14

          Hart aber wohl sehr richtig, Herr Brunner. Die Tamyniquisierung unserer eidgenössischen Medienwelt schreitet in schnellen Schritten voran……..

          Antworten
      • Beth Sager
        Beth Sager sagte:
        19. November 2020 um 18:19

        Bin mir ziemlich sicher, dass beim TA quasi niemand mehr diese ausserordentliche Frau kannte. Nachdem etliche Redaktoren frühpensioniert wurden, scheint der Altersmix auf der Zürich-Redaktion gestört zu sein.

        Die Causa Charlotte Peter dürfte dazu führen, dass der Jugendwahnsinn bei der TX-Group zu einer Neubeurteilung führen dürfte.

        Antworten
    • Eveline Maier
      Eveline Maier sagte:
      19. November 2020 um 17:50

      Die Redaktion „Stadtleben Zürich“ des Tagesanzeigers hat total geschlafen. Beschämend peinlich.

      Man lese nochmals das Interview des nun pensionierten TA-Allrounders Ruedi Baumann in Zackbum:

      https://zackbum.ch/2020/10/16/ich-hab-den-journalismus-im-blut-die-jungen-im-hirn/

      Bin mir sicher, dass dieser Mann mit grossem Berufsethos, dieses Thema nie verpasst hätte. Seine Schmeicheleien allerdings, dass „die Jungen den Journalismus im Blut haben“, scheint hiermit bös ganz ramponiert zu sein…….

      Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar Antwort abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Kleines Vademecum für Kommentarschreiber27. August 2020 - 16:08
  • Wer wir sind und was wir wollen25. August 2020 - 15:07
  • ZACKBUM.ch startet: Die Rückkehr der Medienkritik25. Juli 2020 - 6:05
© Copyright - Zackbum | Webdesign: 60francs.ch |  info@zackbum.ch | Datenschutz |  Impressum
Link to: Für die Mobiliar ist Corona kein Thema Link to: Für die Mobiliar ist Corona kein Thema Für die Mobiliar ist Corona kein Thema Link to: Der bezahlte Tourist Link to: Der bezahlte Tourist Der bezahlte Tourist
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Unsere Website verwendet Cookies zur besseren Bedienbarkeit. Durch Ihre Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.