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Somms Alptraum

Vom Armeeabschaffer zur Kriegsgurgel. Auch eine Karriere.

Es gibt den Spruch: «Wer mit zwanzig kein Kommunist ist, hat kein Herz; wer mit vierzig noch Kommunist ist, hat keinen Verstand.»

Beim Chef des Randgruppen-Organs «Nebelspalter» ist ein anderes Phänomen zu beobachten. Er war zwar in seiner Jugend Trotzkist und später Mitglied der GSoA, deren Initiative «für eine Schweiz ohne Armee» 1989 von immerhin 35,6 Prozent befürwortet wurde.

Somm half auch beim Unterschriftensammeln gegen den Kauf der F/A-18-Kampfflugzeuge. Sie erreichte 1993 sogar 42,9 Prozent Ja. Aber wie jeder Renegat muss er bis ins hohe Alter Abbitte leisten. Erst ist längst kein Trotzkist mehr, aber das mit dem Verstand, nun ja.

ZACKBUM hat sich schon mehrfach mit dieser unappetitlichen Entwicklung beschäftigt und wollte es eigentlich lassen. Aber nun hat Somm sogar noch nachgelegt. Dank des Verkaufs der BaZ an Tamedia darf er immer noch eine Kolumne in der «Sonntagszeitung» vollschmieren.

Der Titel seines neusten Machwerks: «Der Kontinent steht vor einem Bürgerkrieg». Oder variiert im Nebelwerfer, Pardon, «Nebelspalter»:

«Europa steht vor einem Bürgerkrieg».

Illustriert mit dem zerstörten Eifelturm. Denn Somm möchte nicht in seine Vergangenheit zurückblicken, daher wird er zum Seher und schaut in die Zukunft. Genauer ins «Jahr 2042».

In seinem Newsletter deliriert er diese «Fakten»: «Im Jahr 2042 stehen die christlichen Staaten von Osteuropa unversöhnlich den islamistischen in Westeuropa gegenüber. Es kommt zum Krieg.» Wie das? Nun, der Kandidat der «Vereinigten Islamischen Linken» habe die Präsidentschaftswahlen in Frankreich gewonnen. Es sei «ein weiterer einst christlicher Staat an den Islam gefallen», fantasiert sich Somm seine Zukunft.

Das sind wohl «alternative Fakten» im Sinne der ehemaligen Trump-Beraterin Kellyanne Conway.

Der Gedanke ist nicht mal sonderlich originell. Bereits 2015 hatte der Philosoph Michel Houellebecq in seinem Roman «Soumission» die Unterwerfung Frankreichs unter den Islam dargestellt. Im Gegensatz zu Somm allerdings auf hohem intellektuellem Niveau.

Bei der Unke im Nebel ist das hingegen nur die Einleitung zu noch Schlimmerem:

«Deutschland, mittlerweile wieder die stärkste Militärmacht in Europa, hatte unter Bundeskanzlerin Alice Weidel gar den Generalstab wieder eingeführt. 1946 war er von den Alliierten auf immer verboten worden.
In Berlin sann man auf Krieg. Ein islamistisches Europa? Nicht mit den Deutschen – und nicht mit den Russen, den engsten Verbündeten der Deutschen.»

So nebenbei, da ja Somm angeblich Historiker ist: Der alliierte Kontrollrat hatte die «Auflösung der Wehrmacht» beschlossen, nicht nur des Generalstabs. Im Potsdamer Abkommen war bereits 1945 die vollständige Entmilitarisierung Deutschlands angekündigt worden. Die Wiederbewaffnung ab 1955 und das Entstehen der Bundeswehr ist ein anderes Kapitel.

Aber zurück zum schreckensbleichen Alptraum Somms. Gegen Schluss seiner Apokalypse hat er allerdings die kühne Ankündigung im Text vergessen und schwächt in Frageform ab: «Kommt es zum Krieg zwischen Islamisten und Christen

Dann wird es ziemlich nebulös, denn was dieser Absatz uns sagen soll, verschwindet im Nebel seiner wirren Gedanken: «In Bern gab es niemanden mehr, der die Neutralität infrage gestellt hätte. Wer es dennoch tat, bekam es mit dem Aussenminister zu tun, Cédric Wermuth von der SP, der von Saal zu Saal zog, um die immerwährende, bewaffnete Neutralität zu verteidigen. Alle wussten, dass sie das beste Mittel darstellte, um den nächsten Krieg zu überstehen.»

Während so unverständlich die Kolumne in der SoZ endet, fährt Somm in seinem Newsletter fort: «Ein unplausibles Szenario? Wer das meint, soll mir erklären, warum er im 2010 den Ukraine-Krieg nicht vorausgesehen hatte

Tja, um ihn vorsichtig an eine wichtige Erkenntnis heranzuführen: Weil 2010 diese Möglichkeit dermassen unplausibel erschien. Man könnte genauso gut die dumme Frage stellen, wieso niemand 2010 die Präsidentschaft Trumps vorausgesehen habe. Das soll die Plausibilität von Somms Alptraum unterstützen?

ZACKBUM rät ein letztes Mal: Somm sollte diese Abbitten an seine Vergangenheit doch besser seinem Tagebuch eines Ketzers anvertrauen – und die Öffentlichkeit davon verschonen.

NZZ und Neutralität

Ballade eines Schweizer Weltblatts, das sich selbst abhandenkam.

Teil 1

Von Philipp Gut*

Wer ist eigentlich der Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ )? Eric Gujer oder Cédric Wermuth? Die Frage mag etwas maliziös klingen, doch sie führt direkt zu des Pudels Kern. In der Beurteilung der schweizerischen Neutralität, über deren Verankerung in der Verfassung das Stimmvolk am 27. September entscheidet, ist zwischen der Gujer-NZZ und der Wermuth-SP kaum ein Unterschied auszumachen. Beide sprechen wahlweise von einer «Putin-» oder «Blocher-Initiative». Der sozialdemokratische Politologe Wolf Linder bemerkt, die SP habe diese Kampfbegriffe gar von der NZZ kopiert, was «unter der Gürtellinie» sei und weitere Argumente offenbar entbehrlich mache, wie er in einem offenen Brief an die Parteiführung schreibt.

Falke von der Falkenstrasse

Tatsächlich ist die NZZ -Berichterstattung über die Neutralität und die Neutralitätsinitiative ein radikaler Bruch mit der eigenen Tradition. Das springt sofort ins Auge, wenn man die Artikel eines Gujer und anderer Redaktoren mit dem vergleicht, was ihre Vorgänger geschrieben haben. Was über 200 Jahre lang granitfest galt, ist plötzlich Makulatur. Dabei gehören die Gedanken zur Schweizer Neutralität, die ein publizistischer Leuchtturm wie Willy Bretscher, NZZ -Chefredaktor von 1933 bis 1967, formuliert und in die Welt getragen hat, zum Klügsten und Klarsten, was man bis heute zum Thema lesen kann.

Doch beginnen wir mit der Gegenwart. Da erklärt Gujer in einem Leitartikel vom 15. August, es sei endlich an der Zeit, «Putin klar als Feind» zu benennen, wohlwissend, «dass die Benennung eines Feindes immer die Möglichkeit eines bewaffneten Konflikts mit sich bringt». Eine publizistische Kriegserklärung.

Ein Teil der Schweizer Öffentlichkeit habe bereits kapituliert und betreibe Appeasement, behauptet der Falke von der Falkenstrasse, und zielt damit auf Christoph Blocher und alle, die an der umfassenden Neutralität der Schweiz festhalten. Gujer wirft Blocher «Geschichtsklitterung» oder «die bewusste Legitimierung russischer Aggression» vor, wofür spreche, «dass sich die Propaganda des Moskauer Aussenministeriums und Aussagen Blochers verblüffend ähneln». Beide kritisierten unisono, die Schweizer Regierung höhle die Neutralität aus, indem sie die westliche Sanktionspolitik mittrage. Beide plädierten «für eine absolute Neutralität, die keinen Unterschied dabei macht, ob sie einer Diktatur oder einer Demokratie gilt».

Obwohl Blocher vor einem dritten Weltkrieg und vor möglichen weiteren russischen Angriffen auf europäische Staaten warnt und Russland als grösste Gefahr für die Sicherheit der Schweiz und Europas bezeichnet, stellt ihn Gujer als Handlanger des Kremls dar («Hier ist augenscheinlich etwas zusammengewachsen, was zusammengehört»). Für Gujer – wie für einen Wermuth – sind Blocher und die SVP, die als einzige Partei noch eine konsequente Neutralitätspolitik verfolgen, bloss «Claqueure einer Diktatur».

Auf nach Brüssel!

Stattdessen zeigt die Kompassnadel der NZZ nach Brüssel, dem Sitz von Nato und EU. «Die Schweiz bekennt sich zur westlichen Gemeinschaft und leistet einen aktiven Beitrag, dass Putin und Konsorten die Welt nicht nach ihrem autoritären Willen umgestalten können», gab Gujer in einer Rede an der Generalversammlung der AG für die Neue Zürcher Zeitung am 13. April 2024 die Richtung vor.

Damals sagte er auch: «Wollen wir uns noch eine autonome Landesverteidigung leisten? Wenn nicht, was folgt daraus: ein Beitritt zur Nato und die Preisgabe der Neutralität?» Unter Gujers Ägide rät die NZZ unablässig zu einem Näherrücken an das westliche Militärbündnis und an den Machtblock namens Europäische Union. Da ist das Abwracken und Niederschreiben der Schweizer Neutralität und einer eigenständigen und unabhängigen Aussenpolitik zwischen den Blöcken und über den Fronten nur logisch: Wer nach Brüssel will, muss die Neutralität wegräumen.

Beispiele? «Die kleine Schweiz ist verletzlich – verbindliche Spielregeln mit der EU sind in ihrem Interesse», schrieb NZZ -Redaktor Tobias Gafafer im April 2024. Das Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union werde «zu Unrecht schlechtgeredet». Und am 20. August 2026 dekretierte er: «Die Schweiz muss die Chancen des EU-Pakets nutzen.»

Ins selbe Horn bläst Georg Häsler, NZZ -Redaktor, Berner FDP-Politiker sowie Offizier der Schweizer Armee, der auch schon im Kampfanzug an einer Medienkonferenz teilnahm und als so etwas wie der militärstrategische Lautsprecher der Redaktion fungiert. «Ausgerechnet jetzt, wo stabile Beziehungen zu den Nachbarn an Bedeutung zunehmen, verfällt die Schweiz dem Eigensinn. Eine Annahme der jüngsten SVP-Zuwanderungsinitiative würde in Brüssel und allen anderen europäischen Hauptstädten als Vorentscheidung für die neuen EU-Verträge gelesen – die wohl letzte Möglichkeit, gleichberechtigt am Binnenmarkt zu partizipieren, ohne gleich beitreten zu müssen», meinte Häsler im Mai 2026, vor der Volksabstimmung über die Nachhaltigkeitsinitiative. «Die Europäer schliessen die Reihen» – und die Schweiz solle sich gefälligst mit ins Glied stellen. Das ist der Tenor und die aussenpolitische Devise der Redaktion.

Den Vogel schoss Inlandchefin Christina Neuhaus in einem Kommentar vom 25. August 2026 ab. Allen Ernstes nahm sie die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA), die immer schon gegen die bewaffnete Neutralität war, als Referenz und Kronzeugin: Sie lehne «Blochers Volksbegehren ohne Wenn und Aber ab». Auweia. Wenn die das sagen. Bretscher würde sich im Grab umdrehen.

«Uneingeschränkt, absolut»

Im Licht der eigenen Geschichte betrachtet, ist das eine Wende um 180 Grad, um nicht zu sagen: ein Verrat am geistigen Erbe, an der NZZ-DNA. Die Belege finden sich im Archiv. Wenn ein Gujer die Vorstellung einer «absoluten Neutralität» in die Nähe von moralischem Versagen und Parteigängertum für das Böse auf der Welt rückt, widerspricht er damit auch frontal dem NZZ-Idol Bretscher. «Die Neutralität der Schweiz ist uneingeschränkt, absolut», erkannte Bretscher in seinem Meisterstück, dem berühmten Leitartikel «Die schweizerische Neutralität» vom 17. Oktober 1939.

Wer die Schuld an diesem Krieg trug und wer der Aggressor war, war vom ersten Kriegstag an sonnenklar. Dennoch verfiel Bretscher nicht der Versuchung, die Neutralitätsmaxime einem wohlfeilen Moralismus zu opfern. Auf die wiederhergestellte, keinen Vorbehalten, keiner Differenzierung mehr unterliegende «uneingeschränkte Neutralität» der Schweiz könne «nicht der Schatten eines Zweifels oder einer Zweideutigkeit fallen». Sie bedeute die «bedingungslos gleiche Behandlung beider Parteien in einem kriegerischen Konflikt durch die neutrale Schweiz», militärisch abgesichert durch die Schweizer Armee, die «die Unabhängigkeit, Unversehrtheit und Sicherheit des Vaterlandes gegen jeden fremden Angriff, komme er, woher immer, mit allen Mitteln schützen» werde, wie der Bundesrat am 30. August 1939 betonte.

Bretscher – auch diese analytische Unterscheidung geht seinen Nachfolgern durch die Lappen – stellte klar, dass die strikt und absolut neutrale Aussenpolitik der Schweiz nicht mit moralischer Indifferenz oder gar einem Maulkorb für den Bürger zu verwechseln sei: «Die unbedingte Wahrung der Neutralität ist für das Schweizervolk eine Selbstverständlichkeit, die durch den Umstand, dass das gleiche Schweizervolk daneben auch seine bestimmten Meinungen über den Krieg hat, gar nicht berührt wird.»

Mit anderen Worten: Gesinnungsneutralität verlangt niemand. Die Neutralität der Schweiz als Lebensversicherung in Zeiten des Kriegs misst sich nicht daran, wie man sich dabei fühlt, sondern daran, was sie bewirkt. Entsprechend verteidigte Bretscher die «unbedingte Neutralität» und wies jede «willkürliche Ausweitung des Neutralitätsbegriffes» als «unstatthaft und gefährlich» zurück.

«Martyrium der Neutralität»

Während heutzutage nicht nur eine NZZ, sondern auch der Schweizer Bundesrat und die Parteienvertreter von links bis Mitte-rechts nach Applaus aus dem Ausland gieren und alles tunlichst vermeiden wollen, was irgendjemandem, vor allem aber den «europäischen Partnern» missfallen könnte, erinnerte Bretscher in einem weiteren Leitartikel vom 2. November 1942 an das «Martyrium der Neutralität». Dieses bestehe wesentlich darin, «dass wir es beim besten Willen keiner der Kriegsparten recht machen können».

Schon damals klangen die Vorwürfe der Neutralitätsgegner und -verwedler wie heute: Man tadle das «Stillesitzen» der Schweiz als nationalen Egoismus, und man drohe den «Abseitsstehenden», dass sich ihre Haltung früher oder später an ihnen rächen werde, beobachtete Bretscher. Inzwischen ist das zum Narrativ nicht bloss der NZZ, sondern der politischen Elite des Landes geworden.

Nachzulesen sind die Gedanken des weitsichtigen Chefredaktors in einem Sammelband seiner wichtigsten Kommentaren zwischen 1933 und 1944. Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg erschienen, legte die NZZ das Buch zum 90. Geburtstag ihres bedeutendsten Angestellten nochmals auf. Im Vorwort schrieb der damalige Chefredaktor Hugo Bütler, die ausgewählten Texte seien «Dokumente eines publizistischen Kampfes um Freiheit und Unabhängigkeit der Schweiz». Man schrieb das Jahr 1987, und ein schweizerisch-deutscher Jungjournalist, aufgewachsen in der Bundesrepublik, machte seine ersten Gehversuche in der NZZ als Praktikant. Sein Name: Eric Gujer.

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Fortsetzung folgt.
*Der Artikel erschien zuerst in der «Weltwoche». Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Somms Sturzflug

Der Mann hat noch Potenzial. Nach unten.

Lässt sich «Amerika, wir danken Dir!» noch unterbieten? Das ist nicht einfach. Dafür muss man völlig skrupellos, schmerzfrei, losgelöst von der Wirklichkeit und vor allem schamfrei sein. Also ein Markus Somm. Der hat bekanntlich auch schon gefordert, dass im Ukrainekrieg endlich mal Moskau bombardiert werden solle. Selenskyj, der vor Bräunlichem in der Geschichte der Ukraine nicht zurückschreckt, hat ihm den Gefallen getan.

Also wendet sich Somm einem anderen Schlachtfeld zu und zeigt, dass sich Kriegsgurgel Häsler in der NZZ noch steigern lässt. Wieso allerdings in der «SonntagsZeitung» alle Sicherungen durchgebrannt sind, bleibt Arthur Rutishausers süsses Geheimnis.

Denn man muss schon den Titel zweimal lesen und dann den folgenden Text, um sich zu vergewissern, dass es sich hier nicht etwa um eine Art abseitigen Humor oder bitterböse Satire handelt. Nein, dem Mann ist das offenbar ernst:

«Selbstredend, was blieb ihm anderes übrig, erklärte Trump den Waffenstillstand für beendet, und um seine vielen Worte, an deren widersprüchliche Diversität und verkürzte Halbwertszeit wir uns mittlerweile gewöhnt haben, auch mit Taten zu unterlegen, liess er wenige Stunden später den Iran wieder bombardieren.»

Selbstredend? Das hat was, irgendwie scheint es, dass etwas in Trump von selbst redet. Allerdings mit gespaltener Zunge. Einmal sind die Führer in Teheran intelligente Leute, mit denen sich verhandeln und ein Deal machen lässt, Dann wiederum sind sie «Abschaum und Lügner». Bloss, weil sie den angeblich grossartigen Dealmaker im Weissen Haus über den Tisch gezogen und vorgeführt haben.

Das quittiert Somm doch tatsächlich – da flimmert selbst der Bildschirm in stummem Protest – mit:

«Gott sei Dank!»

So wie die fundamentalistischen Wahnsinnigen im Iran meinen, im Sinne und Namen Allahs zu handeln, beruft sich der frühere Atheist (denn als Trotzkist konnte man kaum gläubig sein) doch tatsächlich auf den christlichen Gott und bedankt sich bei ihm dafür, dass Präsident Trump wieder Ziele ins Iran in die Luft jagen lässt. Gott sei Dank, dass es endlich wieder Tod und Zerstörung gibt.

«Deus vult» – Gott will es – soll die Menge gerufen haben, als Papst Urban II. 1095 zum ersten Kreuzzug aufrief, zum ersten Blutbad im Nahen Osten, bei dem die beteiligten gläubigen Christen anschliessend direkt in den Himmel kommen sollten. Ob der Historiker Somm das weiss? Man zweifelt, wie überhaupt an fast allem bei ihm.

Als sei er selbst über diesen gotteslästerlichen Spruch erschrocken, kokettiert er anschliessend: «Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bin kein Freund des Krieges, ich verabscheue Gewalt, ich hasse den Tod». Er hasse den Tod? Interessant, da wird der Tod aber schön beleidigt und betupft sein. Aber das ist ja auch nur das Feigenblättchen vor der Fortsetzung:

«und dennoch war es höchste Zeit, dass Trump wieder auf die Erde zurückkehrt – nach seinem Trip ins Nirwana des Pazifismus. Nur Krieg bringt im Nahen Osten den Frieden. Mit den iranischen Mullahs kann man nicht verhandeln

Nirwana des Pazifismus, sagt der Renegat und ehemalige Unterstützer der GSoA. Dann wird es wirklich ganz kurios: «Sie sagen das eine, tun das andere, sie lügen in kürzeren Abständen, als sie atmen.» Das schleudert Somm in Richtung der Mullahs, aber träfe das nicht genauso auf denjenigen zu, für dessen Tun sich Somm bei Gott bedankt?

Aber er hat noch mehr absolut Absurdes auf Lager: «Ein Regime, das auf Lüge und Gewalt beruht, kann nicht anders als zu lügen und Gewalt anzuwenden. Fragen Sie Adolf Hitler, er weiss, wovon ich spreche.» Ähm, ob man Somm schonend beibringen sollte, dass Hitler sogar noch toter als Elvis Presley ist?

Aber das ist höchstens ein Zwischenstopp auf dem unaufhaltsamen Weg nach ganz unten: «Wer den Macho aus Queens so vor aller Welt vorführt, muss sich nicht wundern, wenn dieser ihm eine Bombe an den Kopf wirft. Meine Prognose: Trump wird keinen richtigen Krieg mehr auslösen, sondern je nach Tagesform ein paar Bomben schicken, dann wieder etwas verhandeln, schliesslich wieder Bomben und Blockaden, bis das Regime zerbricht – ohne dass er sich diese Taktik allzu ausführlich zurechtgelegt hätte.»

Ach so, das ist also Trumps Masterplan, den bislang nur ein Einziger durchschaut hat. Er hat auch, Allah sei Dank, einen guten Ratschlag fürs iranische Regime zur Hand. Es sollte «alles tun, um dieses Abkommen in trockene Tücher zu bringen». Aber, offenbar ist weder Allah noch Gott mit denen: «Sie tun es nicht. Warum? Siehe oben. Es fängt mit dumm an und hört mit arrogant auf.»

Äh, was fängt denn mit dumm an und hört mit arrogant auf? Ausser einer Sonntagskolumne? Für die Iraner sei Trump ein «Satan ohne Stamina», geistreichelt Somm, also ein Teufel ohne Ausdauer. Dann verlässt ihn aber Gott sowie Sinn und Verstand: «Gibt es inzwischen in der amerikanischen Hölle nicht auch Airconditioning

Das mag verstehen, wer will und kann. Aber auch für Gottesdanker Somm ist mal Ende Gelände mit der Kolumne, also husch, husch noch einen letzten Aberwitz: «Kurz, sie wissen nicht, was sie tun. Und Trump? Mag sein, dass er es auch nicht weiss».

Was weiss Somm selbst denn nicht? Das hier: «doch wie es der britische Staatsmann Winston Churchill einmal ausgedrückt hat: Amerika tut immer das Richtige, nachdem es alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft hat». Ein schönes Bonmot mit einem klitzekleinen Fehler: das wird zwar Churchill zugeschrieben, nachweislich gesagt hat er es aber nicht. Also ein Fake Zitat.

Wenn diese Kolumne auch am besten ungesagt und ungeschrieben geblieben wäre, das wäre wahrhaft ein Grund, sowohl Gott wie Allah zu danken.

Wumms: Markus Somm

Renegaten sind die Allerschlimmsten.

Vielleicht war der gescheiterte Unternehmer zu jung, als nicht nur Studenten in Europa gegen den schmutzigen Vietnamkrieg der USA protestierten. Auf jeden Fall war er erwachsen und zurechnungsfähig, als Somm sich der trotzkistischen Strömung anschloss und die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) unterstützte.

Es ist einem unbenommen, sich weiter oder auch zurück zu entwickeln. Auf allen Kanälen singt er nun eine Lobeshymne auf die USA. In seinem Newsletter begleitet von diesem völlig humorlosen und holperigen Angebot: «Nebelspalter 25%-Rabattaktion «HEIMFLUG». Denn wenn schon jemand früh nach Hause fährt, dann wenigstens nicht Ihr Humor.» Versteht keiner, macht aber nix.

Nicht nur in seiner Kolumne in der «SonntagsZeitung» (neben Badran und einigen anderen das wohl Überflüssigste in diesem Blatt) schleimt er heute: «Amerika, wir danken Dir!» Seine Art, Trumps 250-Jahr-Feiern zu begleiten. Dabei gibt er sich ungehemmt einem Weinkrampf hin:

«Wem kommen nicht die Tränen, wenn er die berühmte Präambel liest: «Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich: dass alle Menschen gleich erschaffen, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräusserlichen Rechten ausgestattet sind, dass dazu Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehören.»»

Fast wörtlich abgeschrieben bei John Locke und George Mason, aber das muss ein studierter Historiker nicht unbedingt wissen. Und die Tränen trocknen schnell, wenn man weiss, dass diese selbstverständliche Wahrheit nur für weisse, reiche, männliche Grundbesitzer galt. Dann übt sich Somm in eklatanter Geschichtsumschreibung des US-Bürgerkriegs:

«700’000 bis 750’000 junge Soldaten starben dafür, dass auch die Schwarzen zu amerikanischen Bürgern wurden

Abgesehen davon, dass Zweidrittel nicht im Gefecht, sondern an Krankheiten starben: Die Abschaffung der Sklaverei war ein Grund unter vielen, im Zentrum stand die Industrie- und Handelswirtschaft des Nordens, während der Süden überwiegend agrarisch geblieben war. Somm ist doch Wirtschaftshistoriker. Aber auch sonst hat er nicht viel Ahnung.

Keine Revolution habe «der Menschheit so viel an Fortschritt, Demokratie und Wohlstand gebracht hat wie die Amerikanische». Das freut besonders die Urbevölkerung und das geschundene Lateinamerika. Dann wird’s ganz absurd. Das könne man weder von der französischen, noch der russischen Revolution sagen: «Die Erstere in Paris war ein Massaker, das zu einem endlosen Weltkrieg führte, die Zweitere in St. Petersburg war ebenfalls ein Massaker und ruinierte ein Land vielleicht auf immer.»

Äh, die französische Revolution von 1789 führte zu einem endlosen Weltkrieg? Der ist dann an allen, ausser an Somm, spurlos vorübergegangen. Dass die Oktoberrevolution die Sowjetunion zur Welt- und Atommacht machte, die sogar den Hitler-Faschismus besiegte, nun ja.

Auch das sieht Somm anders, insbesondere die Schweizer sollten inbrünstig intonieren: «Amerika, wir danken Dir». Denn: «Nicht bloss, weil wir heute Hochdeutsch sprechen und uns mit ausgestrecktem Arm begrüssen würden, hätten die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg nicht interveniert und die Nazis besiegt.» Ganz alleine, offenbar.

Natürlich kann und darf sich jeder im Rahmen der Meinungsfreiheit öffentlich zum Deppen machen. Davon machen in der SoZ diverse Kolumnisten reichlich Gebrauch. Sie können allerdings für sich in Anspruch nehmen, dass sie kaum studiert und nicht viel verstanden haben. Aber ein Dr. phil. in Wirtschaftsgeschichte? Gut für ihn, dass aus solchen Gründen der Titel nicht aberkannt werden kann.

Der Schweizer Soldat – Bericht aus dem Inneren

Für Militärfreaks ist «Der Schweizer Soldat» eine willkommene Lektüre. Für kritische Geister auch.

«Du musst Deinen Feind kennen, um ihn zu besiegen», heisst es im Sport, in der Wirtschaft und natürlich bei militärischen Auseinandersetzungen. So gesehen ist die Auflage des «Schweizer Soldaten» eigentlich zu tief mit gut 16’500 Exemplaren. Das monatlich erscheinende Heft müsste Pflichtlektüre sein für die GSoA (Gruppe Schweiz ohne Armee) und für die Mehrheit der Grünen und der SP. Aber vielleicht haben die ja die Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift (ASMZ) abonniert. Das ist quasi das CEO-Magazin für höhere Militärs. Jenes eher behäbige Blatt wird von der Schweizerischen Offiziersgesellschaft herausgegeben. Im Gegensatz dazu ist «Der Schweizer Soldat» das Prolo-Heft der unteren Chargen. Laut Eigenwerbung richtet es «in erster Linie an höhere Unteroffiziere, Unteroffiziere, Gefreite und Soldaten». Und noch ein Satz aus der Eigenwerbung: «Sie wird von einer privaten Genossenschaft herausgegeben und ist kein Kommunikationsmittel der Schweizer Armee.» Dann wollen wir doch mal reinsehen.

Wir gehen in den Nahkampf mit der Oktober-Ausgabe

Begutachtet wird die Ausgabe vom Oktober 2020, die man am Kiosk für 8 Franken kaufen kann. 64 Seiten. Vierfarbig. Neun Seiten Inserate sind aber nicht gerade viel, auch wenn es prozentual mehr sind als bei der Weltwoche. Und die soll ja Gewinn abwerfen.

Mit Ruag, Iveco, General Dynamics, Lockheed Martin, sowie Pratt & Wittney sind prominente Rüstungsfirmen präsent. Wenn das nur nicht auf Kosten der Objektivität geht.

Laut Impressum ist es dann doch eine Zeitschrift von und für Armeeangehörige und Fans. Denn bei jedem aufgeführten Mitarbeiter ist auch der militärische Grad angegeben. Chefredaktor ist Hptm Frederik Besse, Stellvertreter Fachof Andreas Hess, für «Rüstung + Technik» ist ein Oberstlt. zuständig, das Korrektorat übernimmt ein Wm, im Korrespondentenstab findet man militärische Grade wie Oberst, Div, Gfr, Major und Oberst i Gst. Lediglich die «Rubrikenredaktorin SUOV» hat keinen militärischen Grad, typischerweise eine Frau.

 

Im Impressum findet man «Details» zum ziemlich knackigen Titelbild: «Panzer fährt über Personenwagen». Welcher Panzertyp es ist, wird offensichtlich vorausgesetzt. Schade.

 

Chefredaktor Frederik Besse schreibt in seinem launischen Editorial zum Kampfjet-Sieg an der Urne: «Bei der Verteidigung unseres Landes gibt es keine Silbermedaille und keine Trostpreise. Knapp nicht erfüllt, bleibt eben eine Niederlage». Dann wird auf der GSoA herumgeprügelt, wie es sich für ein Militärmagazin gehört. Immerhin bekommt Lewin Lempert von der GSoA Raum für eine Twitternachricht.

Ein wenig sebstkritischer dann ein weiterer Kommentar auf Seite 6, verfasst vom stellvertretenden Chefredaktor. Dieser ortet Handlungsbedarf bei der «urbanen, städtischen Schweiz». Diese verstehe die Argumente und Anliegen der Schweizerischen Sicherheitspolitik und insbesondere die der Armee nicht mehr. Das würde in einem offiziellen Hoforgan der Armee wohl so nicht stehen.

Nicht unbedingt journalistischen Grundsätzen genügt ein Artikel von Wm Joelle Pfister. Sie schreibt in der Ich-Form über die Wichtigkeit der Truppengattung Panzersicherungssoldat. Dafür ist der Text praxisnah.

Auffallend: Chefredaktor Frederik Besse haut selber oft und gerne in die Tasten. Dafür geht er auch ins Feld. Eine gelungene Doppelseite über ein Panzergefechtsschiessen auf dem Schiessplatz Wichlen zeugt davon. Die Soldatenportraits sorgen sicher für Leserbindung und werden wohl da und dort zuhause aufgehängt.

Recht aufschlussreich dann ein zweiseitiger Rückblick von Major aD Willy P. Stelzer mit aktuellen Forderungen zum Thema «Bodenkampftruppen» . Stelzer gründete 1975 eine Fachoffiziergesellschaft Panzer. Grund waren Mängel beim Panzer 68. Ins Rollen gebracht hatte die Diskussion ein Bericht in der «Weltwoche». Wie es scheint, birgt der Text einigen Zunder. Aber auch einige Aussagen aus der militärischen Mottenkiste sind dabei. Zum Beispiel «die aktuellen Konfliktbeispiele zeigen, dass der Kampfpanzer keineswegs ausgedient hat». Das mag stimmen. Doch oft eskalieren diese Konflikte zwischen dem Volk und den Machthabern. So kann man die innere Sicherheit wahren. Übles Beispiel: die Niederschlagung des Volksaufstandes in Peking 1989.

Eher schräg rüber kommt der Bericht «In Memoriam». Es geht um einen Gedenkstein für einen WK im März 2020 mit Rund-um-die-Uhr-Einsätzen. Erstens sind Berichte mit den korrekten militärischen Funktionen der Beteiligten fast nicht lesbar. Und zweitens wirkt ein Bericht über diesen Corona-Einsatz im Frühling 2020 einige Monate später recht eigenartig – im Kontext zu den aktuellen Fallzahlen und der medialen Dramatik. Doch eines ist sicher. Der Gedenkstein aus Granit wird auch den Corona-Herbst 2020 überstehen.

Das Militär und die Kirche. Das hat durchaus Tradition, zumindest auf dem Land. So wie die Schweizergarde und die CVP. Darum macht die Doppelseite über eine «nationale Militärwallfahrt» als Ersatz für ein Coronabedingt abgesagtes internationales Pendant Sinn. Wenn es hart auf hart ging, war die Kirche immer auf Seiten der Armee. Das war im Zweiten Weltkrieg auch so. Und ja, auch in Deutschland und in Österreich.

Dann wieder ein Artikel in der Wir-Form. Ein Erlebnisbericht eines Aspiranten zum Werdegang als Berufsunteroffizier. Eine Spezie, die man im urban-liberalen Umfeld fast nicht mehr kennt. Für junge Leute, die eine solche Karriere einschlagen wollen, scheint der Text aber ganz ok, wie die Erlebniswoche für den Autoren: «Der vermittelte Stoff, sowie die praktischen Arbeiten, waren für mich äusserst lehrreich. Die Woche in Andermatt war aus meiner Sicht eine grosse Bereicherung.»

Wichtig in Magazinen wie dem «Schweizer Soldat» ist die Pflege der Vereinsmitglieder. Zwei Seiten sind darum einem Treffen der «Vereinigung der Spezialkräfte» gewidmet. Das tönt zwar weniger spannend als der frühere Name «Community der Kader der Aufklärungs- und Grenadierformationen der Schweizer Armee (AGFACo)». Aber sie ist wenigstens aussprechbar. Welchen Teufel die Namensfindungskommission der AGFACo wohl geritten hat?

Und nun: Minderheiten aufgepasst! «Heute wird Romanisch bei der Rekrutierung gar nicht mehr abgefragt», sagt Divisionär Lucas Caduff (Foto) in einem Interview. Ein Skandal? Weit gefehlt. Es wird nicht nachgebohrt. Das Interview, geführt von einem Hauptmann mit einem Divisionär, kommt zahnlos rüber. Ähnlich kriecherisch wie kürzlich jenes von «Blick»-Oberchefredaktor Christian Dorer mit Fifa-Boss Gianni Infantino.

Dieses leicht Unterwürfige liegt auch beim Interview mit dem israelischen Botschafter für die Schweiz in der Luft. Das Interview beginnt tatsächlich mit «Exzellenz. Vielen Dank, dass wir Sie interviewen dürfen.»

Aber vielleicht ist das im diplomatischen Umfeld nötig oder Herr «Exzellenz» Botschafter Jacob Keidar hat darauf bestanden. Grundsätzlich ist das Interview durchaus lesenswert. Der Botschafter räumt sogar ein, dass der Klimawandel zu einer Instabilität im Nahen Osten führe, nicht die Politik

Der Bericht über die Hilfe in Beirut nach der verheerenden Explosion am 4. August ist sehr realitätsnah. Wohl mehr, als viele Berichte von Korrespondenten aus dem Nahen Osten, die nur so taten, als seien sie ganz nah am Geschehen.

Was nicht fehlen darf ist das Hinaufschauen zu den grossen Brüdern, zur US Army und zur US Navy. In der aktuellen Ausgabe geht’s um Flugzeugträger, bei jedem Quartett der Supertrumpf. Der Flugzeugträger USS Gerald Ford kostet 13 Milliarden Dollar und soll 2024 fertig werden.

Dann darf auch noch Thierry Burkhart, Aargauer FDP-Ständerat, auf zwei Seiten über die GSoA herziehen. Das macht in so einem Magazin darum wenig Sinn, weil die Meinungen eh gemacht sind. Aber vielleicht ist es einfach psychologisch wichtig, Dampf abzulassen, wenn die jüngste Abstimmung mit nur 50,13 Prozent gewonnen wurde. Ende November geht’s schon wieder um eine Schlacht an der Urne. Die GSoA will tatsächlich den Kriegsmaterial-Export verbieten. Es droht wieder ein knappes Resultat.

Im Oktober ein bisschen spät dran ist der Artikel «Operation Centerboard Teil 1: «Am 6. August jährt sich zum 75. Mal der Abwurf der ersten Atombombe». Es scheint ein eingekaufter Text. Muss nicht, darf aber sein.

Sonst besticht das Heft durch viel Swissness und Herzblut. Das äussert sich auch in einem transparent gemachten Dialog zwischen einem Leser und der Redaktion.

Es geht um den verunglückten Auftritt der Schweizer Armee in Paris am Französischen Nationalfeiertag. Der Leser wirft der Redaktion Beschönigung vor. Die Redaktion erklärt ihr Handeln und betont, man habe als einzige Zeitschrift den Mangel an Truppenköchen aufgedeckt. Gut so!

«Der Schweizer Soldat» ist durchaus ein interessantes Magazin von und für die Soldaten und das untere Militärkader. Es wird zwar keinen einzigen Militärkritiker «bekehren», aber das verbleibende «Militär-Trüppli» bei guter Laune halten oder zumindest den Durchhaltewillen stärken. Und der ist nötig beim Gegenwind, der gegenüber dem Militär und den Milliardenausgaben herrscht.