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Wumms: Thomas Schifferle

Der Mann mit Mission: nieder mit Infantino!

Andere haben es als ihre Aufgabe angesehen, Donald Trump wegzuschreiben. Vergeblich.

Andere erteilen ihren Lesern und der Welt unermüdlich Ratschläge, wie sie sich zu verhalten hätten. Auch vergeblich.

«Sportjournalist» Thomas Schifferle von Tamedia fuchtelt mit der roten Karte gegen den Fifa-Präsidenten Gianni Infantino. Er hat sich in einen regelrechten Blutrausch gefaselt: «Infantino ist gescheitert – der Fussball möge endlich von ihm erlöst werden. Der 56-jährige Walliser ist einfach untragbar. Sein Gebaren als Sonnenkönig und seine Nähe zu Trump sind für den Fussball zu gefährlich geworden.»

Aber oh je, der Mann will trotz dieser Philippika nicht weichen, und Schifferles Wunsch nach Erlösung ist von seiner Glatze abgeperlt. Wenn er es überhaupt zur Kenntnis genommen hat. Aber so nicht mit dem Fussball-Erlöser. Also legt er mit einem Leidartikel, Pardon, Leitartikel nach:

Leider kann er das Werk nicht selbst verrichten, also appelliert er: «Gerade die Uefa ist jetzt gefordert, ihn zu stürzen und so grossen Schaden abzuwenden.»

Der Sesselkleber Infantino hätte doch in Zürich «ein grosszügig geschnittenes Büro». Aber nein, fies wie er ist, hatte er «das Führungspersonal der Fifa zu einer Krisensitzung nach Rabat beordert». Das hat ihm zum grossen Tort von Schifferle einstimmig seine Unterstützung zugesagt. Also nehmt das: «Dabei gibt es nur einen, der die Integrität der Fifa gefährdet oder ihr schadet.»

Nun ja, muss Schifferle zwar einräumen, auch die seinen Rücktritt fordernde Uefa wolle «mit der EM und gerade mit der Champions League so viel Geld wie möglich verdienen». Aber das ist etwas anderes: «Infantino dagegen ist eine Gefahr für den Sport, weil er bereit ist, ihn zu verkaufen, gerne auch zum eigenen Wohl.» Ganz im Gegensatz zur Uefa und ihren Funktionären, versteht sich.

Leider hat Infantino bislang dem Druck von Schifferle, all seinen verbalen Blutgrätschen widerstanden. Dabei gehe es allerdings zu wie im hölzigen Himmel: «Der Ton ist rau. Und Infantino vermutlich jedes Mittel recht, sich an die Macht klammern zu können.» Gut, dass wenigstens Schifferle konziliant und zurückhaltend im Ton ist.

Obwohl er fast verzweifelt: «Die Uefa braucht entweder einen starken Gegenkandidaten, um den Sturz ihres Feindbildes zu erreichen. Oder ein überzeugendes Konzept, wie sie sich künftig die Fifa vorstellt. Beides fehlt noch.»

Denn alleine schafft es der Amok laufende Sportjournalist nicht. Leider hat auch er ausser Gekeife nichts anzubieten, was sein Feindbild stürzen könnte.

Das ist frustrierend. Menschlich verständlich, dass Schifferle seinen Frust verbal ausagieren muss. Sonst gibt das Magengeschwüre, Herzzipperlein und Schnappatmung. Und das wollen wir für einen Mann in seinem Alter wirklich nicht.

Auf der anderen Seite: wieso muss der dafür zahlende Leser des Kopfblattsalats von Tamedia diese Sprachinkontinenz immer wieder über sich ergiessen lassen? Schifferle wüsste doch, wie die Fussballwelt eine bessere würde. Keine Geldgier der Verbände und Fussballclubs mehr, endlich wieder Spass am Sport, ehrlicher Wettkampf, das Runde muss ins Eckige, und nach dem Spiel wäre wieder vor dem Spiel.

Aber nein, die Fussballwelt ist und bleibt schlecht, dabei will er doch nur ein bisschen Frieden. Also schliesst sich ZACKBUM seinem Sirachen an. Einfach, damit die gequälte Seele Ruhe findet. Auch wir fordern den Rücktritt von Infantino. Im Namen von Luigi Scrosoppi. Das wird ihm den Rest geben.

Wenn wünschen wirken würde

Peter Burghardt schreibt sich mal wieder die Welt zurecht.

Es ist sicherlich frustrierend, wenn der US-Präsident nicht so regiert, wie er es der Meinung eines Korrespondenten der «Süddeutschen Zeitung» nach tun sollte.

Es ist echt blöd, wenn die blöden US-Wähler ihn demokratisch zum zweiten Mal ins Amt gehievt haben («So stirbt die Demokratie»). Vergeblich hat Burghardt die ganzen Vorwahlen und die ganzen Wahlen lang dagegen angeschrieben.

Niemand hört auf ihn, aber die Leser der SZ und somit des Hauses der Qualitätsmedien Tamedia müssen ihn lesen. Und erst noch dafür zahlen, dass da jemand seinem Unwohlsein Ausdruck verleiht.

Allerdings schafft es die kompetente Auslandredaktion des Kopfblattsalats von der Werdstrasse, noch einen draufzusetzen.

«Vielleicht hat Trump mit der „Big Beautiful Bill“ einen entscheidenden Fehler gemacht», lautet der Originaltitel in der SZ. Daraus macht der Tagi: ««Big Beautiful Bill»: Vielleicht hat Trump einen entscheidenden Fehler gemacht». Das nennt man Redigierkunst at its best.

Es wird aber im SMD-Tagi etwas abtemperiert: «Vielleicht hat Trump mit dem Haushaltsgesetz den Bogen überspannt».

Allerdings gibt der Tagi im Lead dann etwas mehr Gas. Original: «Im Moment sieht es so aus, als sei der Präsident durch nichts und niemanden aufzuhalten. Das könnte sich ändern, wenn Millionen Amerikaner die Folgen seines jüngsten Gesetzes zu spüren bekommen.»

Kopie: «Der Präsident fährt einen harten Kurs – gut möglich, dass ihm das Volk bald die Gefolgschaft verweigert.»

Vielleicht, gut möglich, die Hoffnung stirbt zuletzt, dass sich die Wirklichkeit endlich eines Besseren besinnt und den Wünschen hart geprüfter Journalisten gehorcht. Denn verflixt und zugenäht, es kann doch nicht sein, dass sie sich hartnäckig weigert, den Ordnungsrufen des «Spiegel» («Trump wegschreiben»), aus München und aus Zürich zu folgen.

Denn herrje, jammert Burghardt: «In der zweiten Amtszeit dieses Mannes scheint nur noch einer zu bestimmen: er.» Im Gegensatz zu allen früheren Präsidenten, die ihre Entscheidungen immer im Kollektiv unter Berücksichtigung von Zwischenrufen aus Deutschland und der Schweiz fällten.

Denn es ist unglaublich, was Trump alles kann:

«Er kann nach Belieben Strafzölle erlassen und kassieren, über Nacht Irans Atomanlagen bombardieren lassen und Teheran vorübergehend ruhigstellen. Er kann maskierten Männern erlauben, irgendwie verdächtige Immigranten festzunehmen, manche von ihnen landen in Floridas Sumpf, El Salvador oder Ostafrika.»

Dass die «irgendwie verdächtigen Immigranten» meistens illegal in den USA leben und die Massenimmigration eines der gröberen Probleme darstellt, weswegen Trump nicht zuletzt gewählt wurde – das versinkt im Sumpf der unbelehrbaren eigenen Meinung.

Immerhin – ein Hoffnungsschimmer – muss Burghardt einräumen: «Viele Leute haben ihn allerdings genau deshalb gewählt. Sie wollten, dass er anders als der aus ihrer Sicht schwache Joe Biden sein Programm knallhart durchzieht. Das tut er, muss man ihm lassen.»

Aber der verdunkelt sich schnell wieder: «Für Wirtschaft und Gesellschaft kann der Alleingang übel ausgehen. Doch Trump zieht seine Solonummer durch, vorläufig hält ihn niemand auf.»

Nicht mal Burghardt, und das nimmt er persönlich sehr übel.

So ganz sattelfest bei politischen Begriffen sind aber weder er noch die eigentlich arbeitslose Auslandredaktion an der Werdstrasse. So heisst es am Schluss des Kommentars in der SZ: «Korrekturhinweis: In einer früheren Fassung dieses Artikels wurden die Zwischenwahlen als Primaries bezeichnet. Es handelt sich aber um die Midterms. Wir haben den Fehler korrigiert.»

Das hat sich allerdings nicht bis nach Zürich durchgesprochen: «Die führungslosen Demokraten hoffen auf die Zwischenwahlen 2026. Diese Primaries könnten die Republikaner viele Sitze kosten».

Meine Güte. In seinem Furor hat Burghardt nicht mal die Begrifflichkeit im Griff. Immerhin wird das in München korrigiert. Aber im Glashaus an der Werdstrasse wurde wahrscheinlich aus Gründen des Umweltschutzes die Klimaanlage ausgeschaltet, und es ist viel zu heiss, um zu arbeiten.

Für einen solchen Schrott aber eiskalt Geld zu verlangen, das lässt sich nur mit einem Hitzschlag erklären.

Bi, bi, bitte, Biden

Je wirkungsloser, desto kreischiger.

Die Mainstreammedien mögen Donald Trump nicht. Dafür gibt es gute Gründe, schliesslich ist er ein lügender Aufschneider, x-mal als Geschäftsmann gescheitert, cholerisch, beratungsresistent und, da hat Joe Biden für einmal recht, mit der «Moral eines Strassenköters» ausgestattet.

Dennoch sieht es schwer danach aus, dass Trump der nächste Präsident der USA werden kann. Schon wieder. Das treibt die Journaille vom «Spiegel» über die SZ und damit auch Tamedia die Wände hoch und halb zum Wahnsinn. Schon bei Trumps erstem (gelungenem) Anlauf hatten sie sich nicht entblödet, Trump «wegschreiben» zu wollen, der «Spiegel» hatte eine ganze Serie von Titelblättern publiziert, die an dummer Demagogie schwer zu überbieten sind.

Viele dieser Journalisten bekommen bis heute unkontrollierbare Zuckungen, Schreibdurchfall und Schaum vor dem Mund, wenn sie das Wort «Trump» hören. Mit bedingtem und unbedingtem Reflex fangen sie an zu sabbern und zu bellen.

Als wäre das noch  nicht Ungemach genug, schwächelt die weisse Hoffnung, der senile US-Präsident Biden, ganz deutlich. Sobald er sich zwar an einem Rednerpult festhalten, aber seine Aussagen nicht vom Teleprompter ablesen kann, wirkt er so, wie er wohl ist: ein alter, vergesslicher, keinen Satz zu Ende bringender, manchmal mit halb geöffnetem Mund ins Leere starrender Greis.

Nun hat die Journaille ein zweites Problem. Neben der Herkulesaufgabe, Trump wegzuschreiben, will sie nun auch noch Biden wegschreiben. Selbst die NYT legt ihm den Rücktritt als Präsidentschaftskandidat nahe. Noch mehr verunsichern dürfte den US-Präsidenten, dass auch Christof Münger, der Auslandchef ohne Ausland und Verstand von Tamedia, in einer Kehrtwendung auf dem Absatz den Demokraten empfiehlt, einen Ersatz für Biden zu suchen. Nachdem er den noch vor Kurzem als einzige Hoffnung gegen Trump bejubelte.

ZACKBUM macht sich nun ernsthafte Sorgen um die Geistesverfassung vieler Journalisten. Zunächst müssen alle, die nun «Trump, Pardon, Biden muss weg» schreiben, vergessen machen, dass sie noch vor Kurzem das Gegenteil schrieben.

Zum anderen, ZACKBUM lehnt sich aus dem Fenster, könnten die Demokraten auch gleich Trump zum Wahlsieg gratulieren, wenn sie ihren kandidierenden Präsidenten tatsächlich zum Rücktritt bewegten. Realpolitiker und gewiefte Wahlkämpfer wie Clinton oder Obama wissen: ja nicht, bloss nicht. Das wäre Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

Also leidet die Journaille unter gleich drei Problemen. Auf einmal. Sie konnte und kann Trump nicht wegschreiben. Sie konnte und kann Biden nicht zum aussichtsreichen Kandidaten hochjubeln. Sie konnte und kann ihn nicht wegschreiben.

Aber ihr allergrösstes Problem ist, dank Social Media, gewandeltem Newskonsum: selbst was die NYT will und meint, lässt höchstens in China einen Reissack umfallen. Mehr nicht. Was der «Spiegel», die SZ und der mit ihr wedelnde Tamedia-Qualitätskonzern meinen, interessiert in den USA schlichtweg null. Zero. Nada.

Wirkungslos ist es allerdings nicht, was zum Beispiel «heute so, gestern soso, morgen anders»-Münger schreibt. Es wirkt auf seine Leser ein. Die greifen sich an den Kopf und beantworten die naheliegende Frage, wieso sie für solche Wetterfahnenjournalisten Geld ausgeben sollen. Die die Meinung schneller als Bierdosen wechseln.

Wer da schwankt, manchmal das viele Geld für ein Abo für gerechtfertigt hält, manchmal nicht, bei dem verfestigt sich die Sicherheit: ist rausgeschmissen. Kann eingespart werden.

Wieso der «Spiegel» abserbelt

Zerrspiegel, Hohlspiegel, Rückspiegel.

Claas Relotius, der Storyfälscher, war eigentlich nur die Spitze des Eisbergs. Denn er kam jahrelang mit seinen erfundenen Storys durch, weil er genau das Narrativ, das Framing, die Gesinnungswolke des «Spiegel» bediente.

Der andere Sündenfall des «Spiegel» war und ist Donald Trump. Statt sich Gedanken darüber zu machen, wieso all die wohlbezahlten USA-Spezialisten dessen Wahlsieg gegen Hilary Clinton nicht vorhersahen, erklärte der «Spiegel» zu seiner vornehmsten Aufgabe (im Ernst), den Präsidenten «wegschreiben» zu müssen.

Darin sind zwei weitere Gründe für den Niedergang enthalten. Arroganz, Überschätzung der eigenen Bedeutung und mangelnder Realitätskontakt. Es gibt viele Gründe, Trump für einen gefährliche Amok zu halten. Aber von einem «Nachrichtenmagazin» darf man erwarten, dass es zu erklären versucht, wieso die Hälfte der US-Stimmberechtigten diesen Mann wählen. Sie alle für Idioten, Hinterwäldler und Wahnsinnige zu erklären, das greift dann doch etwas zu kurz.

Was in den USA Trump ist, ist in Deutschland die AfD. Auch hier gibt es genügend Gründe, sie wegen einiger angebräunter Exponenten für unwählbar zu halten. Aber wieso die Partei – trotz aller Häutungen und einem beachtlichen Verschleiss an Führungspersonal – in Umfragen sogar Mehrheiten erreicht, das bedürfte der Erklärung. Alle AfD-Wähler als Gescheiterte, Fremdenhasser, Neonazis oder Prekariatsmitglieder zu verhöhnen, das kann’s ja auch nicht sein.

Die Quittung: Umsatzrückgang (2023 waren es 8 Prozent weniger als 2022), Print minus 25 Prozent Einnahmen durch Werbung, digital minus 18 Prozent. Der Jahresüberschuss brach gar um 43,5 Prozent ein, von 42,8 Millionen auf 24,2, beinahe eine Halbierung.

Einerseits verunsichert das, was sich durch die häufigen Wechsel in der Chefredaktion ausdrückt. Erst vor einem Jahr wurde Steffen Klusmann gefeuert und durch Dirk Kurbjuweit ersetzt. Der wohl fähigste Schreiber Ullrich Fichtner, der schon als neuer Chefredaktor gesetzt war, stolperte über den Relotius-Skandal. Den er dann aber in einer geradezu genialischen Titelgeschichte schönschrieb, in einer Art, wie sie kein zweiter deutscher Journalist hinkriegen würde.

Verkaufte der «Spiegel» von 1995 bis 2009 regelmässig über 1 Million Exemplare, sank die Zahl 2010 das erste Mal unter die Millionengrenze. 2023 waren es dann noch 695’000 Stück, ein weiterer Rückgang von 30’000 im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zu 1995 hat er damit mehr als ein Drittel der Auflage verloren.

Digital hat er sich allerdings auf 295’000 Abos gesteigert, was aber den deutlichen Rückgang der Gesamtauflage nicht stoppen kann. Woran liegt das?

Sicherlich, allgemeines Gejammer der Newsmedien. Zu viel Gratis-Konkurrenz, rückläufige Werbeeinnahmen, Konkurrenz durch Verkaufsplattformen, und überhaupt.

Aber auch beim «Spiegel» (wie bei vielen anderen Medien, bspw. «Blick») ist vieles hausgemacht. Wer werthaltige Berichterstattung durch mehr oder minder gut geschriebene Rechthaberei ersetzt, wer die Farbe aus der Wirklichkeit nimmt und mit Schwarzweiss simplifiziert, wer nicht mehr informiert, sondern vorhersehbar kommentiert, der verliert halt Leser.

Das setzt einen Teufelskreis in Bewegung. Umso mehr die Bedeutung des Organs (und seiner Schreiber) schwindet, desto verkniffener wird krakeelt. Desto mehr greift Rechthaberei, das Erteilen guter Ratschläge und das Aufstellen von Forderungen um sich.

Der Leser fragt sich dann zunehmend, wieso er für diese kaum verkleidete Bauchnabelschau leidender Schreibkräfte etwas bezahlen soll. Und lässt es dann auch. Sind das die allgemeinen Zeitläufte? Nein, nicht wirklich, denn in der gleichen Zeitspanne hat «Die Zeit» auflagemässig fast zum «Spiegel» aufgeschlossen. Auch wenn das Blatt selbst nicht frei von ideologischer Rechthaberei ist, pflegt es dennoch einen umaufgeregteren und viel offeneren Ton als der «Spiegel», lässt auch ein breiteres Meinungsspektrum zu.

Das «Sturmgeschütz der Demokratie», wie es der Gründer Rudolf Augstein mal in leichter Selbstüberschätzung nannte, hat zunehmend Ladehemmung und produziert auch den einen oder anderen Rohrkrepierer. Mit welcher Verve sich das Magazin beispielsweise in die Debatte um Anschuldigungen gegen Prominente warf, da hat Augstein sicherlich im Grab rotiert. Eine Titelgeschichte über den Sänger von Rammstein mitsamt anonymen Aussagen von Denunziantinnen? Einer verbitterten Redaktorin des Zürcher «Magazin» eine Plattform bieten, um üble Anschuldigungen gegen ihren ehemaligen Chefredaktor zu erheben – ohne zu erwähnen, dass die Autorin dessen Posten wollte, nicht bekam und stattdessen gefeuert wurde –, das sind nach Relotius weitere Tiefpunkte.

Schade eigentlich, aber auch für den «Spiegel» gilt: was zerbrochen ist, muss weg.