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Unfassbar

Die Sorge vor der Veröffentlichung von unfassbarem Schwachsinn beginnt bei Marcel Laskus.

ZACKBUM hat für 2026 schlimme Vorahnungen gehabt. «Way down we go», singt sich das.

«Gender Disappointment» schreibt sich das. ZACKBUM muss wieder Wert auf die Feststellung legen: hier ist nichts erfunden oder fantasiert. Ist uns gar nicht möglich.

Das Qualitätsmedienhaus Tamedia lässt sich nicht nur in der Berichterstattung über Crans-Montana vom kleinen Finanzblog «Inside Paradeplatz»* abtrocknen. Sondern öffnet seine Spalten für Unfassbares aus München.

Da schreibt ein gelegentlicher Autor der «Süddeutschen Zeitung» namens Marcel Laskus doch tatsächlich:

«Die Sorge vor toxischer Männlichkeit beginnt manchmal bereits im Mutterleib. Etwa bei Milena Reszka, die tagelang weinte, als sie erfuhr: Sie bekommt einen Sohn.»

Wie bitte? Man japst noch fassungslos nach Luft, da geht’s schon mit der üblichen «Studie» weiter:

«Verzweifelte Foreneinträge und Studien zeigen: Viele Eltern wünschen sich heute lieber ein Mädchen als einen Buben. Studien zeigen, dass Eltern eines erstgeborenen Mädchens häufiger mit dem Kinderkriegen aufhören als Eltern eines Jungen.»

Es geht doch nichts über angebliche Studien, die jeden Schwachsinn belegen sollen, inklusive der Erde als Scheibe oder die Anwesenheit von Aliens.

Aber hier geht es um Schlimmeres: um toxische Männlichkeit. Furchtbar.

Wo fängt die an? Klar, schon vor der Geburt, logisch. Denn was später ein toxisch männlicher Mann wird, ist schon als Fötus eine Bedrohung der Menschheit.

Dann labert sich Laskus durch die übliche journalistische Masche des Einzelfalls und seiner Verallgemeinerung: «Längst gibt es einen Begriff für ihr Empfinden, keine Diagnose, aber ein seltsamer Schmerz: Gender Disappointment – die Enttäuschung über das Geschlecht des eigenen Kindes, die sich häufig auf die Geburt eines Buben richtet

Eine Mutter schreibe auf einem Internetforum: «Vor zwei Wochen habe ich auf dem Ultraschall ein Bild gesehen, dass es ein Knabe wird. Seitdem bin ich mehr als depressiv und habe Weinkrämpfe.»

Die Dame müsste dringlich behandelt werden. Stattdessen respektiert Laskus diese Abirrung.

Dann versteckt er sich hinter einer Vollirren:

«Die Autorin Ruth Whippman, Mutter von zwei Söhnen, ging in ihrem Buch «Boy Mom» noch einen Schritt weiter und listete auf, was man als Mann heute alles werden könne: Vergewaltiger, Amokläufer, Incel, Mannkind, Mansplainer, Besserwisser, Busenstarrer, Geburtstagsvergesser, Studentenverbindungsmitglied, Angeber, Homophober, wichtigtuerischer Kiffer, Verweigerer emotionaler Arbeit. Seufzend hält sie fest: «Der Versuch, gute Söhne zu erziehen, erschien mir plötzlich als hoffnungslose Aufgabe.»»

Statt diesen Quatsch in der Luft zu zerreissen, übt sich Laskus in dezenter Distanz: «Polemisch liest sich das, klar. Zumal Zuschreibungen nie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung sein müssen.»

Das ist alles, was ihm zu dieser menschenverachtenden, wahnhaften und absurd einseitigen Aufzählung einfällt? Meiner Treu.

Als Abrundung dann die Schlusspointe, zurück zur tagelang weinenden Mutter: «Inzwischen ist ihr Sohn drei Monate alt. «Irgendwann ist die negative Gefühlslage vorbei», sagt sie. Jetzt ist er da, und alles ist gut.»

Ist da alles gut? Bräuchte dieses arme Kind nicht sorgfältige Überwachung durch eine spezialisierte Fachkraft, mitsamt der Mutter? Und was meint eigentlich der Kindsvater dazu? Offenbar nichts Zitierfähiges, wahrscheinlich handelt es sich bei ihm um einen Verweigerer emotionaler Arbeit.

Mit anderen Worten: um ein toxisch-männliches Monster, das leider zur Welt gebracht wurde.

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*Packungsbeilage: René Zeyer veröffentlicht regelmässig auf IP.

Matto regiert in Zürich

Wahnsinn, in Stein gemeisselt. Das kann nur eine verpeilte Regierung.

Es ist vollbracht. Im Kampf gegen Rassismus, Exklusion, Diskriminierung  und Postkolonialismus wurde ein Sieg errungen.

Er ist hart erkämpft. Viele Stimmen der Vernunft mussten übertönt werden, ein willfähriger Professor musste für teures Geld bemüht werden. Der Zürcher Heimatschutz musste in die Schranken gewiesen werden. Gar vor Gericht.

Denn es kann ja nichts zu teuer sein, vor allem, wenn Wahnsinn aus Steuergeldern bezahlt wird, um ein klares Zeichen der Solidarität, der Achtsamkeit, der Sensibilität zu setzen.

Mit einem Wort: die Welt ist besser geworden.

Es ist zwar nur ein kleiner Steinschlag für einen Steinmetz, aber eine ganze Gerölllawine für die Menschheit.

Vor allem für den pigmentös herausgeforderten Teil. Seine Vertreter, Vertreterinnen, VertreterInnen*** und everybody beyond können aufatmen. Ihr Leiden ist zwar nicht ganz verschwunden, so wenig wie die Schuld vor allem von Cis-Männern, vor allem von alten, weissen Unbelehrbaren.

Aber dieses Signal wirkt über Zürich hinaus. Es wird zum Fanal, weltweit werden ähnliche Taten erfolgen, der Weg zum Paradies, wo der Mensch des Menschen Bruder ist, ist ein wenig kürzer geworden.

Welche Niedertracht steckt nur schon in der Frage, was das gekostet haben mag. Denn schliesslich amtete eine überbesetzte Arbeitsgruppe für Rassismus in der Öffentlichkeit. Schliesslich befassten sich Stadtrat und Parlament mit der Angelegenheit. Schliesslich musste ein Mietgutachten eingeholt werden.

Das gelangte in aller wissenschaftlichen Objektivität zum Schluss, dass das Wort M***, auch das Wort M*****kopf und erst recht das Wort M*****tanz rassistisch verseucht ist, jedem rechtschaffenen Betrachter einen Schmerz zufügt, der eigentlich nur durch psychotherapeutische Massnahmen, Sensibilisierungskurse, Urschreitherapie und die unablässige Teilnahme an multikulturellen Veranstaltungen gelindert werden kann.

Notfalls müsste auch medikamentös eingegriffen werden.

Aber um das zu vermeiden, können doch schätzungsweise verröstete 100’000 Franken nicht zu viel sein.

Worum geht es?

Ganz einfach, um diesen Schandfleck Zürichs (sensible ZACKBUM-Leser müssen nun ganz stark sein oder sofort scrollen):

Aber, Hosianna und gelobt sei der Irrsinn, er ist weg:

Wir können tief durchatmen und fühlen, wie ein Steinchen unserer Kollektivschuld, denn sind wir nicht alle Profiteure des Kolonialismus, von unseren gramgebeugten Schultern fällt.

Allerdings: wie erklären wir einem M*****, der durchaus stolz darauf ist, ein Mohr zu sein, dass uns sein Name so anekelt, dass nicht mal kontextualisieren ausreicht, er muss einfach weg?

Nachdem ihn viele Generationen klaglos ertragen haben und noch wussten, dass die Mohren Angehörige eines kultivierten und vielen Europäern intellektuell oder in der Wissenschaft über Jahrhunderte weit überlegenen Volksstammes sind.

Und wie erklärt der Zürcher Stadtrat seinen Bürgern, dass er sich damit in eine ganz fatale Tradition der Sprachreinigung begibt? In den Wahnsinn, dass durch das Verbot gewisser Wörter der Mensch und die Welt besser würde?

Im Gegenteil, sie wird sogar schlechter. Denn wer Wörter ausradiert, ist manchmal nicht zu stoppen und veranstaltet dann auch mal eine sogenannte Kristallnacht:

Hier wurden nicht nur jüdische Namen ausradiert, sondern die dazugehörigen Geschäfte auch noch gleich verwüstet.

Ein ungehöriger Vergleich? Nein. Denn wenn Matto regiert, dann ist’s Wahnsinn. Hat aber dennoch Methode.

 

Lachen mit «Blick»

Für diesen Unterhaltungswert muss man dem Blatt dankbar sein.

Es sind düstere Zeiten, das WEF ist auch schon vorbei, Ukraine, Gaza, Trump, Putin, China, Somalia, überhaupt die Medien.

Da ist man mehr als dankbar, mal wieder herzlich lachen zu dürfen:

Damit kommt man in die Medien, also in den «Blick», den «Tages-Anzeiger», «20 Minuten», Nau.ch und andere Qualitätsmedien.

Denn die SP Zürich hat im Gemeinderat ein Postulat eingereicht, das – sollte es angenommen und verwirklicht werden – den absoluten Durchbruch bei der Gleichberechtigung und der Inklusion aller gesellschaftlichen Gender und Gruppen bedeuten würde.

Wir müssen da den grossen Bogen ziehen. Genau am 9. Dezember 1868 blinkte in London die erste Ampel. Ihre Weiterentwicklung für Fussgänger schenkte der Welt das Ampelmännchen. Es überlebte sogar die DDR, und das will etwas heissen.

Allerdings, es ist eine Schande, dass die SP erst jetzt darauf kommt, es ist eben ein Männchen. Das geht natürlich nicht, finden Rahel Habegger, Leah Heuri und sogar der Mann Marco Denoth von der SP-Fraktion. Sie beweisen damit den Blick fürs Wesentliche.

Denn was ist verwerflich am Männchen, mit oder ohne Hut? Er signalisiere, dass der öffentliche Raum vor allem Männern gehöre. Geht nicht, die «Sichtbarkeit» aller Diskriminierten müsse erhöht werden. Daher natürlich auch Weibchen auf die Ampel, aber auch eine Schwangere, ein lesbisches Paar oder eine Seniorin. Wenn man das so sieht, müsste eigentlich jede Ampel in der Stadt Zürich ein anderes Sujet haben. Glücklicherweise gibt es rund 6000.

Aber, wie meistens bei der SP, ist die Forderung natürlich nicht zu Ende gedacht. Es gibt ja wichtigere Ampeln und solche, die fast unbeachtet irgendwo in der Agglo vor sich hinblinken. Wie soll man da Gerechtigkeit herstellen? Und soll dann bei einer Ampel bspw. eine Schwangere mit Krückstock, aber ohne Brille, dafür mit Afro, von Rot über Gelb bis Grün auftauchen? Ist das nicht farblich diskriminierend? Fühlt sich hier eine, wie sagen wir das, pigmentös herausgeforderte Person auch wiedergegeben? Wie ist es mit Kleinwüchsigen, Riesen, Einbeinigen, Rollstuhlfahrern, Glatzköpfigen? Müssen auch Blinde berücksichtig werden, obwohl die die Ampel gar nicht sehen können?

Muss die Ampel nicht auch kontextualisiert werden, muss nicht via Tafel oder mindestens QR-Code darauf hingewiesen werden, welche üble, postkoloniale, sexistische, toxische Rolle die Ampel bislang spielte? Wäre es nicht besser, auf jegliche Figurensymbolik zu verzichten und es einfach bei den Farben bewenden zu lassen? Aber: wie ist es eigentlich mit Blau, Violett (!), Grau und all den anderen Farben, die nicht vorkommen?

Wir sehen: ampeltechnisch gibt es noch viel zu tun: SP Zürich, über die Bücher!

Wir sagen fett …

… und schämen uns sofort.

ZACKBUM gibt zu und auf: Es ist nicht so, dass die letzte Steigerung im Woke- und Diskriminierungs-Wahnsinn bereits erreicht wurde, als Rastalockenträger mit der falschen Hautfarbe von der Bühne geholt wurden. Während sich eine Minderheit des Publikums unwohl fühlte und eine Mehrheit mit Getränken zuballerte, die nun allesamt aus fremden Kulturen stammen.

Auch das angebliche Leiden an sprachlichen Übergriffen, Zumutungen, Diskriminierungen hat bereits den Charakter einer Routine angenommen. Nach den üblichen Verdächtigen wie Mohrenkopf oder Schwarzfahrer ist auch dieses Thema ausgereizt, wenn auch nicht erledigt.

Aber in der rastlosen Suche nach Steigerungen des Wahnsinns sind die Empfindsamen schon wieder fündig geworden. Längst wissen wir, dass Weisse keine Schwarzen spielen dürfen. Männer keine Frauen, umgekehrt auch nicht. Heterosexuelle haben als Schwule nichts auf der Leinwand zu suchen. Nur das persönliche Erleiden, Erfahren garantiere eine authentische Schauspielkunst.

Dabei dachten wir Einfältigen, dass diese Kunst eben genau darin besteht, sich in ein fremdes Leben einfühlen zu können. Aber, wie der «Tages-Anzeiger» episch vermeldet, es gibt ein neues Thema im Horrorkabinett der eingebildeten Probleme.

Die Frage ist genauso berechtigt wie: dürfen Schauspieler so tun, als seien sie ein Mörder? Ein Westernheld? Ein Kriegsverbrecher? Casanova? Wer all das mit einem klaren Nein beantwortet, hat natürlich auch seine Meinung zu dieser Frage.

Sie ist kompliziert. Früher, ja früher, als vielleicht alles besser war, frassen sich Schauspieler wie Robert De Niro eine Wampe an, um sie in einem Boxerfilm nur kurz aus der Hose lampen zu lassen. Wahnsinn. Anschliessend Diät, um das Normalgewicht zurückzugewinnen.

Aber, statt solcher Torturen gibt es schon länger den sogenannten Fat Suit. Also eine Art Überkleid, das den Körper beliebig viele Kilo dicker erscheinen lässt. Auch im Gesicht kann man sich eine entsprechende Maske überstreifen, und schwups, schon sieht ein Normalgewichtiger wie ein fetter Mops aus. Ist doch wunderbar. Schliesslich, unglaublich, verwenden Schauspieler auch noch viele andere Tricks.

Sie lassen sich Falten ins Gesicht schminken, wenn sie im Film altern. Sie benützen, Wahnsinn, Perücken. Sie tun so, als wären sie glatzköpfig. Oder tragen wie Sean Connery ein Toupet, weil zu James Bond nun wirklich kein schütteres Haupthaar passt. Für Liebesszenen verwenden sie noch ganz andere Tricks, beim Neben-dem-Mund-Knutschen erst mal angefangen.

Also sollte doch ein solcher gesundheitsfördernder Fat Suit völlig in Ordnung gehen, könnte man meinen. Und täuscht sich ein weiteres Mal. Solches Tun sei Ausdruck einer «Fettphobie», wurden die Schauspieler getadelt. Natürlich wurde ein solcher Vorwurf mit schallendem Gelächter und dem demonstrativen Verspeisen eines doppelten Bigmac beantwortet.

Das wäre vielleicht früher so gewesen, als die Welt noch in Ordnung war. Heute sagt eine so gemassregelte Schauspielerin reuig und in winselndem Ton:

««Ich denke, Fettphobie ist real. Ich denke, so zu tun, als wäre es anders, würde weiteren Schaden anrichten.» Allerdings bemerkte sie, es wäre falsch, den Schauspielern die Schuld dafür zu geben und sie auf ihre Physis zu reduzieren.»

Mit dem Tragen eines Fat Suits werde nicht in erster Linie die Gesundheit eines Schauspielers geschont, der aus welchen Gründen auch immer einen fetten Menschen spielen soll, sondern es handle sich dabei um «die Stigmatisierung von übergewichtigen Menschen».

Die stigmatisieren sich nicht etwa selbst, verursachen Gesundheitskosten im Übermass, leiden an allen möglichen Krankheiten, die halt entstehen, wenn ein für ein Normalgewicht vorgesehener Körper 20 oder 30 oder mehr Kilos extra mit sich herumschleppen muss, weil sein Besitzer das Fressen nicht seinlassen kann.

Natürlich, Pardon, das ist meistens eine Stoffwechselkrankheit, eine Erblast, und dabei isst der Dicke doch gar nicht viel, möchte schon gerne abnehmen, aber sein Metabolismus erlaubt es irgendwie nicht.

ZACKBUM muss allerdings zugeben: langsam schafft uns diese Welle an fetter, brunzblöder, schrankenloser Idiotie.