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Wumms: Oliver Washington

Ist der Kommunikationschef des EJPD sein Geld wert?

Der Posten ist anspruchsvoll. Steuerung der internen und externen Kommunikation, Medienmitteilungen, Reden, Ansprechpartner für Medien, gesamte Kommunikationsstrategie, usw. Dabei unterstützt Washington ein Team von einem runden Dutzend Mitarbeiter.

Dafür kassiert er auch massig Kohle. Washington befindet sich in Lohnklasse 30 oder 31 und dürfte irgendwas um die 200’000 Franken im Jahr einsacken.

Dafür kann man mindestens eine professionelle Leistung erwarten.

Bei der Mitwirkung an der Maturaarbeit einer 17-jährigen Schülerin verstolperte sich Washington, wie es ein blutiger Laie nicht schlimmer hinkriegen würde. Resultat: Auf der Titelseite der Arbeit steht

«Die schriftliche Arbeit sowie der Dokumentarfilm wurden durch den Rechtsdienst des EJPD zensiert».

Denn zunächst plauderte Washington mit der Maturandin, dann bekam er plötzlich kalte Füsse und zog seine Aussagen teilweise zurück. Mit der hanebüchenen Begründung, dass es ihm nicht bewusst gewesen sei, dass sein Geplapper der Öffentlichkeit zugänglich gemacht würde.

Nicht nur das. Wie der «Blick» enthüllt, wollte Washington sogar, dass die Schülerin seinen Zensureingriff nicht publik macht: «Ich wäre froh, wenn du das nicht erwähnst», schrieb er. Als sie sich dagegen wehrte, doppelte er nach: «Aber du kannst es ja trotzdem einfach bleiben lassen. Oder nicht? Wenn du es nicht sagst, musst du auch nicht sagen, dass du nicht verständlich kommuniziert hast, dass es teilveröffentlicht wird.»

Diesen Pipifax stemmte Washington zur Staatsaffäre hoch, mehr als 60 Mails seien hin und her gegangen, hat der «Blick» gezählt.

Da erhebt sich gebieterisch die Frage: Ist eine solche Koryphäe geeignet, die Kommunikation eines Regierungsdepartements zu leiten? Ist der Mann das Geld wert, das er verdient?

Oder anders gefragt: würden Sie diesem Mann eine Information abkaufen?

Wenn es in der Staatsbürokratie für Sesselfurzer so etwas wie Leistungskriterien, Qualifikationen, Anspruchsprofile gäbe, würde es für Washington noch knapp für eine Beschäftigung als Reinigungskraft reichen. Wobei man ihm allerdings auf die Finger schauen müsste, ob er den Inhalt von Papierkörben auch ordentlich entsorgt.

In jeder besseren KMU würde er nach so einem Flop gefeuert. So aber wird er sicherlich auf seinem Posten pensioniert werden. Wie sein Bruder im Geist Pascal Hollenstein

Wumms: Marc Brupbacher

Tamedia als Bedürfnisanstalt. Alles ist erlaubt.

Brupbacher ist eigentlich «Co-Leiter des Ressorts Daten & Interaktiv, Redaktion Tamedia». Dass er in seiner Kernkompetenz schwächelt, hat er auch schon unter Beweis gestellt. Korrekter Vergleich von zwei banalen Daten – Totalausfall.

Dass er stattdessen eine Karriere als hysterische Corona-Kreische hingelegt hat (Bundesrat «total übergeschnappt»), das ist auch bekannt. Dass er schon mal Stimmbürger beschimpft, die nicht in seinem Sinne ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, geschenkt.

Man fragt sich allerdings, wann der Mann eigentlich mal seiner bezahlten Arbeit nachgeht. Denn er twittert (besser «xt») weiterhin wie ein Weltmeister über Themen, von denen er nix versteht und die den Leser null interessieren:

Wie seine streng wissenschaftliche Datenanalyse ergeben haben soll, «verharmlost und ignoriert» die NZZ «das Virus weitgehend». Aber glücklicherweise gebe es die FAZ, die «solide Aufklärungsarbeit» leiste.

Abgesehen davon, dass das mal wieder hysterischer Unsinn ist: was interessiert den Leser von Tamedia, was die deutsche FAZ im Vergleich zur NZZ besser oder schlechter macht? Und seit wann sind drei herausgegriffene Artikel in irgend einer Form signifikant? Woher nimmt Brupbacher die Autorität, die NZZ dermassen einzutopfen? Wie steht es eigentlich mit der «soliden Aufklärungsarbeit» von Tamedia? Was leistet Brupbacher dort?

Es ist unglaublich, dass im allgemeinen Sparwahn im Journalismus so eine «Co-Leitung», die sich um ziemlich alles – vor allem um Corona – kümmert, weiterhin durchgefüttert wird. Abgesehen davon, dass er in keiner Weise dem Genderwahn von Tamedia genügt. Das Team «Daten & Interaktiv» besteht ausschliesslich aus neun Pimmelträgern. Also mindestens einer, wenn nicht zwei, müssten sich dringend umoperieren lassen, ihre non-binäre Seite entdecken, einen weiblichen Vornamen im Pass eintragen lassen. Denn wo bleibt hier der Frauenanteil von mindestens 40 Prozent? Ja, bitte? Wieso sind beide Co-Leiter Männer? Hä?

Aber eben, statt sich um solch wichtige Dinge zu kümmern, verplempert Brupbacher seine Zeit mit Pipifax. Mit unmaskiertem Mumpitz.