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Ein gefährlicher Irrer

US-Präsident Donald Trump spinnt. Das ist nun amtlich.

«Öffnet die verfickte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben – Ihr werdet sehen! Gelobt sei Allah.» Kann man das noch steigern?

Ja, wenn man ein schwer gestörter Narzisst ist, der mal wieder TACO spielte und ein Ultimatum an das andere hängte. Weil angeblich der Iran ihn darum gebeten habe. Allerdings hört Trump Stimmen, die nur in seinem Kopf sind.

Nun droht er mal wieder mit der Zerstörung der Infrastruktur des Iran, also mit Angriffen auf Kraftwerke, Strassen und andere zivile Ziele. Eindeutig die Ankündigung von Kriegsverbrechen, mit denen Israel bereits unterwegs ist.

Oder nicht? Das seien keine Kriegsverbrechen, meint Trump, weil die Iraner «Tiere» seien. «Jede Brücke, jedes Kraftwerk im Iran wird zerstört», randaliert der Präsident, völlig ausser Kontrolle.

«Wir haben ihre Navy, ihre Air Force und ihre Mine-Droppers vernichtet», so Trump. «Das grösste Problem mit dem Iran ist, dass sie nicht kommunizieren können. Wir kommunizieren wie vor 2000 Jahren, mit Kindern die Nachrichten überbringen».

Das ist eine Mischung von verbalem Randalieren und unverständlichem Gestammel. Dazu ein erschreckendes Video, wie Trump tief versunken im Gebet im Oval Office sitzt, umgeben von klerikalen Predigern, die ihm religiöse Kraft spenden wollen.

Er legt noch einen drauf:

«Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben, sie wird nie wieder zurückkehren. Ich will nicht, dass das passiert, aber vermutlich wird es das.»

Es ist das erste Mal in der Gesichte, dass ein US-Präsident ein monströses Kriegsverbrechen ankündigt. Seine Soldaten müssen nun entscheiden, ob sie seinen verbrecherischen Befehlen folgen – und später vielleicht selbst zur Verantwortung gezogen werden. Oder ob sie seine Befehle verweigern – mit allen Konsequenzen, die das im Militär hat.

Sein Pseudo-Kriegsminister Pete Hegseth, der den Kreuzfahrerspruch «deus vult» (Gott will es) auf seinen Arm tätowiert hat, will frömmlerisch noch einen drauflegen: die Amerikaner sollen «im Namen Jesu Christi jeden Tag auf gebeugten Knien« für einen US-Sieg im Iran beten. Ein fundamentalistischer Wahnsinniger dort hätte es es nicht besser formulieren können, nur mit anderen Figuren.

Das könnte problemlos auch von einem Mullah sein: «Lass’ jede Kugel gegen die Feinde der Gerechtigkeit und unserer grossen Nation ihr Ziel finden

Religiöser Wahnsinn und zunehmender Kontaktverlust mit der Wirklichkeit. Denn einmal ist der Iran bereits durch einen überwältigenden Sieg in die Knie gezwungen, all sein Waffenarsenal vernichtet, betteln nur Trump bekannte Führer um einen Deal, während die Schiffbarmachung der Strasse von Hormus gar nicht das Problem der USA sei.

Und handkehrum soll die endlich freigegeben werden, der angeblich schon längst besiegte Iran in die Steinzeit gebombt werden, weil er immer noch nicht gegenüber den absurden Wünschen Trumps willig sei.

Wenn es nur das Vokabular wäre, das für einen US-Präsidenten völlig inakzeptabel ist, nun ja. Erfolglose New Yorker Immobilienhaie verwenden halt keine gepflegte Sprache. Wenn es nur der zunehmende Realitätsverlust wäre, mit 79 und nach viel Bräunungscreme ist man halt nicht mehr ganz da.

Aber da ist die Ankündigung von klaren, eindeutigen Kriegsverbrechen, die nicht schongeschwatzt werden können, weswegen inzwischen selbst die «Weltwoche» in dieser Beziehung verstummt ist.

Da ist die Begründung, dass es sich nicht um Kriegsverbrechen handle, weil die Iraner Tiere seien, angeführt von sehr gestörten Menschen.

Sagt ein sehr gestörter Mensch.

Wen das noch nicht genügend ängstigt: das war erst ein wenig mehr als das erste Jahr dieser Präsidentschaft. Wenn wir alle richtig Pech haben, stehen uns noch knapp drei Jahre bevor.

Der Trump-Flüsterer

Wenn der US-Präsident Peter Burghardt nicht hätte. Nur weiss er das nicht.

Grundstimmung ist Weltuntergang. «So stirbt die Demokratie», «Die «Washington Post» stirbt». Vergeblich schrieb der US-Korrespondent der «Süddeutschen Zeitung» in Washington gegen drohende Wahlsiege von Donald Trump an.

Burghardt empfand es als persönliche Beleidigung, dass die US-Wähler seinen dringenden Appellen nicht Folge leisteten und aus reiner Blödheit Trump zweimal zum Präsidenten wählten.

Blöd auch: weder die Demokratie, noch die WaPo sind gestorben bis jetzt.

Nun ist’s leider so, also muss nun Trump mit den ungebetenen Ratschlägen und Forderungen von Burghardt leben:

«Pete Hegseth ist als Minister nicht länger tragbar»,

böllert Tamedia. Etwas zurückhaltender hatte die SZ im Original noch getitelt: «Die grösste Fehlbesetzung». Aber die Fehlbesetzung Auslandredaktion bei Tamedia will ja auch etwas für ihr Geld tun und spitzt an und zu.

Schon mit dem ersten Satz macht Burghardt klar, wie er die Lage sieht: «Pete Hegseth hätte nie amerikanischer Verteidigungsminister werden dürfen, er war von Anfang an eine der auffälligsten Fehlbesetzungen im Kabinett von Donald Trump.»

Das Leiden ist deutlich spürbar, dass weder der US-Wähler, noch der US-Präsident auf die Ratschläge eines Deutschen in Washington hören.

Dabei sagt ihm Burghardt doch haargenau, was er zu tun hätte: «Der US-Präsident hat es doch sonst oft eilig, Mitarbeiter zu feuern – dies wäre eine erstklassige Gelegenheit.»

Aber eben, Trump, dieser Versager, ergreift nicht mal eine erstklassige Gelegenheit, wenn sie ihm auf dem Silbertablett geliefert wird.

Gnadenlos wird Burghardt persönlich: «Seine (Hegseths, Red.) Tattoos mit Symbolen, die auf christlichen Nationalismus hinweisen, mögen Privatsache sein. Aber auch das sieht in seinem Job seltsam aus.»

Auch Kontaktschuld wirft er dem Kriegsminister vor. Trump hat gerade den ehemaligen honduranischen Präsidenten und Drogenschmuggler (dessen Bruder sitzt immer noch lebenslänglich im Knast) Orlando Hernández begnadigt. Obwohl der von einem US-Gericht über jeden Zweifel erhaben verurteilt worden war.

Trumps Fehler, den Burghardt genüsslich ausführt, aber: «Dafür kann Hegseth nichts, aber er ist aus mehreren Gründen untragbar.» Nun, wenn er dafür nichts kann, wieso erwähnt es dann der Schreiberling?

Trump häuft hier Fehler auf Fehler. Nach dem Skandal um ungesicherte Chat-Mitteilungen über militärische Geheimnisse: «Trump entliess damals den Sicherheitsberater Mike Waltz, er hätte Hegseth entlassen sollen.»

Tat Trump aber nicht, die Pfeife. Dann setzt Burghardt noch zum Todesstoss als Schlusspointe an: «In dieser irren Lage kann sich die stärkste Streitmacht des Planeten erst recht keinen solchen Verteidigungs- alias Kriegsminister leisten, Wladimir Putin und Xi Jinping amüsieren sich vermutlich prächtig.»

Meine Güte, Burghardt will nicht nur in Washington mitregieren, er verfügt auch über intime Kenntnisse des Gemütszustands von Putin und Xi.

Es ist wirklich eine Schande, dass eine solche Koryphäe nicht zum persönlichen Beraterkreis des US-Präsidenten gehört. Es ist schrecklich, dass weder Trump, noch Putin, noch Xi auf seine Ratschläge hören.

Es ist eigentlich noch schlimmer. Weder in Washington, noch in Moskau, noch in Peking wird die Unke zur Kenntnis genommen. Ausbaden müssen diesen Frust die Leser der SZ. Und Second Hand die Leserschaft von Tamedia. Die für dieses frustrierte Gedöns sogar noch bezahlen muss.

Loser Trump

Sternstunde des Journalismus: eine Gurkentruppe mit runtergelassenen Hosen erwischen.

Für einmal ist es nicht investigativer Journalismus, der Peinliches enthüllt. Sondern der Chefredaktor von «The Atlantic» wurde in eine Chatgruppe auf Signal eingeladen, zu der hochrangige Mitglieder der Trump-Administration gehörten. So wurde Jeffrey Goldberg Zeuge eines ungeheuerlichen Vorgangs:

«Kurz vor 14 Uhr Ostküstenzeit am 15. März erfuhr die Welt, dass die USA Huthi-Ziele im Jemen bombardierten.
Ich wusste jedoch bereits zwei Stunden vor der ersten Bombenexplosion, dass der Angriff bevorstehen könnte. Der Grund dafür war, dass mir Verteidigungsminister Pete Hegseth um 11:44 Uhr den Kriegsplan per SMS zugeschickt hatte. Der Plan enthielt genaue Informationen über Waffenpakete, Ziele und den Zeitplan.»

Aber das ist noch nicht alles. Burschikos unterhielten sich die anderen Teilnehmer noch über dies und das. Immer in der Annahme, dass die jeweiligen Accounts tatsächlich den dahinterstehenden Personen gehören: «Ich hasse es einfach, den Europäern erneut aus der Patsche zu helfen», textete Vizepräsident J. D. Vance, der Verteidigungsminister stimmt ihm zu: «Ich teile voll und ganz deine Abscheu vor dem europäischen Schmarotzertum. Das ist erbärmlich.»

Dann tut Vance etwas, was seinem Herrn und Meister nicht gefallen dürfte. Er sagt über den bevorstehenden Angriff auf Stellungen der Huthi-Rebellen: «Ich bin mir nicht sicher, ob dem Präsidenten bewusst ist, wie widersprüchlich das zu seiner aktuellen Botschaft über Europa ist

Peinlich genug, wenn sich solche Führungskräfte als Mitglieder einer Gurkentruppe entlarven. Aber sie können nicht aus ihrer Haut, auch beim Versuch der Schadensbegrenzung. Selbstverteidigungsminister Hegseth behauptet öffentlich, «niemand hat über Kriegspläne getextet». Dem widerspricht Goldberg knapp und dokumentiert: «Das ist eine Lüge

Die überforderte «Geheimdienstkoordinatorin» Tulsi Gabbard kommt derweil bei einer Anhörung ins Rudern und mag nicht einmal bestätigen, ob sie bei dieser Chatgruppe dabei war (geheim). Das tut dann CIA-Direktor John Ratcliffe für sie: er glaube «ja», sagt er auf eine entsprechende Frage. Er muss es wissen, als Teilnehmer.

Eine weitere bröckelige Verteidigungslinie ist, dass es gar nicht so geheim gewesen sei, was besprochen wurde. Der «Spiegel» schreibt: «Dem demokratischen Senator Mark Warner platzte schließlich der Kragen. Es könne nicht beides stimmen – dass keine vertraulichen Informationen ausgetauscht worden seien und gleichzeitig jede Auskunft über die Inhalte verweigert werde.»

Und was macht der Commander in Chief, der nicht dabei war? Natürlich abwiegeln, das sei halt mal ein kleiner Flop in zwei Monaten tadelloser Regierungsarbeit. Aber dann zeigt Donald Trump mal wieder sein wahres Gesicht, wenn er sich in die Enge getrieben fühlt und den ihm wohlbekannten Begriff Loser über seinem gelben Haar hängen spürt: er wird grob ausfällig.

Goldberg sei ein «sleazebag», ein «Dreckskerl», er wolle ihm Trump und damit den Interessen der USA schaden, «The Atlantic» sei ein gescheitertes, abrebelndes Blatt, das demnächst eingestellt werde.

In Wirklichkeit ist die Zeitschrift Pflichtlektüre für jeden, der sich auf einem Niveau über internationale Politik informieren will, das im deutschen Sprachraum seinesgleichen sucht. Und der Gewinner des Pulitzerpreises Goldberg, der vorher für den Leuchtturm «The New Yorker» arbeitete, ist so verantwortungsbewusst, dass er die detaillierten Informationen über Waffensysteme, Strategie und beteiligte US-Einheiten vertraulich behandelt, um niemandem zu schaden.

Schon Richard Nixon, der über den Einbruch in Watergate stolperte, pflegte in von ihm aufgezeichneten Gesprächen mit seinen Vertrauten eine vulgäre und primitive Sprache. Das dürfte bei Trump auch der Fall sein. Richtig gefährlich wird das allerdings dadurch, dass er in seiner zweiten Amtszeit von Speichelleckern umgeben ist, die ihn darin nachahmen.

Dieser Flop ist einmalig in der Geschichte von US-Administrationen. Aber es ist halt ein Flop. Wirklich beängstigend ist aber, dass sich diese Gurkentruppe wohl über alle politischen und militärischen Themen auf der Welt in dieser flapsigen Art unterhalten dürfte. Das erklärt zwar einiges, beunruhigt hingegen sehr.

Man stelle sich nur vor, dass das Schicksal der Ukraine, des Gazastreifens, von Grönland oder Kanada in solchen Gesprächsrunden entschieden wird. Ach, und das von Europa, diesem «Schmarotzer», wie sich alle einig sind.

Nixon entging einem Amtsenthebungsverfahren nur durch eiligen Rücktritt, nachdem er sich von seinem Nachfolger ein Generalpardon garantieren liess. Das wird bei Trump nicht geschehen. Seine Anhänger und Fans, von der «Weltwoche» abwärts, werden auch diesen Aberwitz schönschwatzen oder ignorieren. Die Zeiten haben sich seit Nixon nicht zum Besseren entwickelt.

Fussnote: Der rasende Reporter Roger Köppel eilt stattdessen nach Belgrad, um dem wankenden Präsidenten Vucicnur über meine Leiche») Gelegenheit zur Selbstbeweihräucherung zu geben und allen Fragen nach eigener Schuld an den andauernden Massenprotesten perseverierend auszuweichen.

Labertasche Daniel Binswanger

Wenn die eine Schmachtlocke über die andere schreibt …

Ganz blöd dran ist ein Kolumnist, wenn er sich am 18. Januar vorgenommen hat, über Ereignisse zu schreiben, die ab 20. Januar ihren Lauf nehmen.

Im wilden Ungefähr muss er so wolkig wie nie zuvor werden:

«Radikale Ungewissheit ist ein Lackmus­test für die eigene Charakter­disposition. Werden Sie hyperaktiv und nervös oder melancholisch und passiv? Sind Sie Optimistin mit Urvertrauen oder luzider Pessimist?»

Nach diesem Fanfarenstoss heisser Luft geht’s dann doch endlich zur Sache: «Was feststeht: Trump wird Schaden anrichten, massiven Schaden.» Ui, wie und wo und womit macht er das?

«Es droht die Unter­minierung der Medien­freiheit, die Politisierung der Justiz, die Korrumpierung der Wirtschafts­eliten.»

Nun, in Wirklichkeit schaffen soziale Plattformen die übergriffig gewordenen Faktenchecker ab, was sicherlich mehr Meinungsfreiheit bewirkt. Eine Justiz, deren oberste Richter in den USA immer vom Präsidenten gewählt werden, war schon immer politisiert. Und wie und womit sollen denn «Wirtschaftseliten» korrumpiert werden? Man fragt sich nicht zum ersten Mal, ob Daniel Binswanger einfach gerne Fremdwörter verwendet, ohne deren Sinn genauer zu kennen.

Das war nun aber fast zu viel Konkretes; schnell zieht sich Binswanger wieder ins Ungefähre zurück: «Aber letztlich wissen wir es nicht. Wenn die Dinge erst einmal ins Rutschen kommen, ist es schwer zu ermessen, wie weit sie aus der Spur geraten.»

Wenn nichts hilft, vor allem keine eigen Meinung vorhanden ist, dann zitiert der Kolumnist gerne andere. Hier zum Beispiel zwei «Politologen». Einer ist positiv gestimmt, der andere negativ. Bei dieser Bandbreite kann eigentlich nichts schiefgehen, was die Zukunft, die ungewisse, betrifft.

Aber, welch Wechselbad, nun kommt wieder eine konkretere Vorhersage: «Der zuverlässigste Verbündete der Vernunft – ein kruder Treppen­witz der Welt­geschichte – dürfte die Kopf- und Konzept­losigkeit des neuen Trump-Hofstaates sein.»

Na, wenn sich Binswanger da mal nur nicht täuscht. Aber auch da gibt es ja zwei Ansichten. Diese und die andere, dass da ein ganz fieses «Projekt 2025» mit Drehbuch bis ins letzte Detail ausgearbeitet vorliege. Dann spricht sich die schreibende Schmachtlocke eindeutig selber Mut zu:

«Der Präsident handelt gemäss dem Imperativ des Tages, orientiert sich ausschliesslich an seinem persönlichen Vorteil, ignoriert Fakten und längerfristige, strategische Interessen. Sein Team wird sich zu guten Teilen aus Karrieristinnen und ideologischen Irrläufern zusammen­setzen, wobei Erstere, also durchaus strategisch handelnde Akteure mit eigener Agenda wie zum Beispiel Elon Musk, die viel grössere Gefahr darstellen dürften. Als die beste Chance für die amerikanische Demokratie erscheint schon beinahe die Unzurechnungs­fähigkeit ihres potenziellen Zerstörers in chief

Das ist mal angewandte Dialektik. Allerdings würde das ja auch bedeuten, dass gar nicht so viel Schlimmes passieren wird. Oder eben doch; nun nimmt sich Binsweanger den Verteidigungsminister in spe zur Brust, «der perfekte Alptraum». Oder doch nicht: «Es könnte sich jedoch auch als Chance erweisen: Eine so radikal unqualifizierte Person wie Pete Hegseth dürfte die gigantische Maschinerie der US-Streitkräfte wohl kaum tatsächlich in den Griff bekommen.»

Nun wäre Binswanger eigentlich soweit durch, aber es hat noch Platz in der Kolumne. Also noch schnell einen Überflieger der Gäste der Inauguration. Da verrutscht ihm mal wieder das Vokabular: «Aus Südamerika darf natürlich der grosse Musk-Komplize Javier Milei nicht fehlen». Komplize? Von Musk? Das wüssten die beiden aber. Dass Milei in Argentinien einen wirtschaftlichen Erfolg nach dem anderen feiert – blöd auch, dass er kein Linker ist, dann könnte man das ja loben.

So, nun ist dann aber Ende Gelände, da muss noch etwas staatstragender Ton her, damit das Gewäffel nicht in Gewinsel endet. Bitte sehr: «Wir wissen nicht, wie stark die US-Demokratie beschädigt werden wird, aber eines scheint gesichert: Die fundamentalen politischen Verschiebungen, die nun drohen, werden sich nicht auf die USA beschränken.»

Diese Erkenntnis ist so fundamental wie: morgen wird die Sonne aufgehen. Das wird sich nicht nur auf ein Land beschränken.

Himmels willen, und mit solchem Gesabber sollen ansonsten zurechnungsfähige Menschen dazu motiviert werden, die «Republik» zu abonnieren?