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Die SP hat nichts zu sagen

Zumindest nicht zum Thema Jositsch. Und sonst?

Die vertrottelten Partei-Delegierten der SP Zürich haben ihren erfolgreichen und beliebten Ständerat Daniel Jositsch abgesägt. Als Wiederholungstäter, nachdem sie das bereits mit Mario Fehr taten. Das wäre doch vielleicht Anlass, mal einen oder zwei Töne zum Thema zu sagen.

Nun, einige wenige Worte fanden die Maulhelden Cédric WermuthWir nehmen das zur Kenntnis und bedanken uns bei Daniel Jositsch für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren») und seine wiederauferstandene Co-Präsidentin Mattea Meyer immerhin: «Wir sind eine breite Partei, in der von Eva Herzog bis Tamara Funiciello viele Positionen Platz haben

Oha. Da wollte ZACKBUM doch mal nachschauen, wo diese vielen Positionen Platz haben. Am besten eignet sich dafür sicherlich der Internet-Auftritt der Partei. Die Homepage kommt allerdings schon mal in düsterem Grau daher, als wolle man den Gesichtsausdruck von Lukas Bärfuss imitieren:

 

Farblich hervor sticht lediglich der Button «Palästina ja!».  Dann doch schwups draufgeklickt:

Einen gewissen Mut kann man den Genossen nicht absprechen. Nun hat es eine Initiative aber so an sich, dass sie nur einen neuen Artikel in der Bundesverfassung fordern kann. Dort solle neuerdings stehen: «Die Schweiz anerkennt Palästina als souveränen und unabhängigen Staat.» Das wäre immerhin originell, denn sonst ist keine weitere Anerkennung eines Staates dort festgeschrieben. Und ob die von der ehemaligen SP-Aussenministerin Calmy-Rey betriebene Anerkennung des Mafia-Staats Kosovo so eine gute Idee war, mit der die Serbien zugesicherte territoriale Integrität in den Kübel geworfen wurde, ist schon auch die Frage.

Dann ist der grosse Jean Ziegler gestorben, ein unermüdlicher Kämpfer für eine bessere Welt, ein Freund, Kampf- und auch Streitgenosse. Was fällt denn der SP dazu ein: «Tod einer prägenden Persönlichkeit der Schweizer Sozialdemokratie», sülzt die SP Schweiz. Dass sie seine Nähe zu autoritären Regimes kritisierte, sich damals von seiner PLO-Vermittlerrolle distanzierte, seine grandiose Polemik («Raubtierkapitalismus», «Die Schweiz wäscht weisser») als überzogen abqualifizierte, ihn auch medial öfter im Regen stehen liess, wenn er sich mal wieder aus dem Fenster gelehnt hatte – diese Breite hat offenbar in der Partei auch keinen Platz.

Aber sagen wir versöhnlich: de mortuis nihil nisi bene, meint die SP, so sie Latein könnte.

Was gibt es denn sonst noch so unter «Aktuelles»? Kraut und  Rüben. Neben den erwähnten Themen einige Stellenangebote («Koordinator:in, Campaigner:innen, Projektleiter:in, Fachverwantwortliche:r Personalwesen»).

Etwas rustikaler geht es erwartungsgemäss bei den Juso Schweiz zu:

Da ist der Feind wenigstens klar benannt und erkennbar:

Eine Meinungsbreite bezüglich Jositsch kann man den Juso auch nicht vorwerfen:

Die Juso-Präsidentin Mirjam Hostetmann ist dafür bekannt, zuerst einen rauszuhauen, dann aber zurückzukrebsen («Peter Spuhlers steuerkriminelle Familie, Kapitalismus ist Krieg, Sozialismus ist Frieden»).

Aber zurück zur Mutterpartei. Wofür setzt die sich sonst noch so ein, zurzeit?

Grossartig, das erinnert etwas an die Forderung der damaligen Jugendbewegung: Freie Sicht aufs Mittelmeer – nieder mit den Alpen.

Und sonst? Da hätten wir noch den hier:

Also mit Verlaub, knapp 9000 Unterschriften? Das scheint nicht gerade ein Heuler zu sein, der die Massen auf die Strassen treibt. Beziehungsweise dazu anspornt, bequem im Internet was zu unterschreiben.

ZACKBUM ordnet ein und macht eine Auslegeordnung. Meinungsvielfalt, brennende Themen, Standpunkte zu Fragen, die die Schweiz bewegen? Diskussion über den richtigen Umgang mit unbequemen, aber erfolgreichen Parteigenossen? Nachvollziehbare Visionen für die Zukunft?

Da sendet die SP das Pausenzeichen. Erstaunlich, dass sie dennoch bislang kaum Wähler verliert.

 

Bis über die Schmerzgrenze

Muss man als Chefredaktor schreiben können?

Die Antworten darauf fallen unterschiedlich aus. Von Raphaela Birrer (Tamedia) hört man ein klares Nein. Patrik Müller von CH Media gibt die Teflon-Version. Beat Balzli (NZZaS) pflegt das Sonderliche bis Absonderliche.

Reza Rafi und Rolf Cavalli (glückliche «Blick»-Familie) können’s, ebenso Arthur RutishauserSonntagsZeitung»). Eric Gujer hat sicherlich die eleganteste Klinge, Roger Köppel bewegt seine am häufigsten. Auch wenn er manchmal mit seinen «Republik»-artigen Längen langweilt.

Apropos, da gäbe es noch Daniel Binswanger. Ja, unsere schreibende Schmachtlocke, die im Roshani-Skandal feige schwieg, auch zu allem Mobbing innerhalb der «Republik» – und so still und leise auf die Position des Co-Chefredaktors kletterte.

Dort (und schon vorher) quält er sowohl seine kleiner werdende Gesinnungsblase wie auch alle übrigen Leser seit Jahren regelmässig. Wie heisst es so vollmundig wie falsch:

«Daniel Binswangers Kommentare verbinden das Klein-Klein der Tagespolitik mit den grossen Fragen, den grundlegenden Werten, den umfassenden Theorien.»

Selten so gelacht. Genau an diesem Gestus scheitert der Möchtegern-Weltendenker und -lenker regelmässig, auch und gerade im Klein-Klein.

Gerade haben gleich zwei ehemaligen Genossen seinen Zorn auf sich gezogen. Da wäre zum einen, welch ein genialischer Sprachscherz, der «Unsicherheitsdirektor Fehr». Der betreibe «konfuse Propaganda».

Auch Binswanger kommt nicht umhin, seine Erschütterung über den Messerangriff von Winterthur zu behaupten. Aber das ist nur die Einleitung: «Der irrlichternde parteilose Regierungsrat, der es mit Law-and-Order-Politik und einem auf krude Abschreckung und maximale Härte ausgerichteten Asylwesen zum beliebtesten Politiker der kantonalen Exekutive brachte, übertraf sich nun noch einmal selbst.»

Bei Binswanger könnte man höchstens sagen, dass er regelmässig und erfolgreich versucht, sich selbst zu unterbieten. Denn was hat hier seinen Furor erregt? «Der Sicherheitsdirektor beging eine massive Tabuverletzung und nannte ein paar Stunden nach der Tat den vollen Namen des mutmasslichen Attentäters – ein erratischer Bruch mit den Gepflogenheiten des Schweizer Rechtsstaates.»

Der Westentaschen-Intellektuelle Binswanger hatte schon häufiger Probleme mit Fremdwörtern, hier kommt ihm «erratisch» in die Quere – und überlebt den Zusammenstoss nicht. So wie zuvor «konfus».

Aber die schreibende Schmachtlocke kann noch einen drauflegen; anschliessend wurde es auch noch «trumpesk», genauer «einigermassen». Also doch nicht wirklich. So labert es sich dann über 9600 A dahin, bis auch der letzte Fan ermattet aufgibt.

Da kommt schon der zweite Abweichler von der wahren, linken Linie daher: «Wer hat Daniel Jositsch gecancelt?» Der nicht mit den grundlegenden Werten und umfassenden Theorien vertraute Leser könnte meinen: die Trottel der SP-Delegiertenversammlung. Aber weit gefehlt.

Zunächst konzediert Binswanger, dass Jositsch ein «gewiefter Kommunikator» sei. Immerhin erkennt er einen, wenn er ihn sieht, was ihm beim Betrachten seines Spiegelbilds hoffentlich nicht in den Sinn kommt.

Jositsch hingegen wolle das «Narrativ» beherrschen (wo bleibt Framing, muss man da fragen). «Ein Narrativ zu seinen Gunsten, das lauten muss: Jositsch ist das Opfer. Der Aggressor hingegen ist eine ideologisch immer engstirnigere, intolerantere, linksradikale, von Jusos und Ex-Jusos beherrschte SP.»

Das werde «an verblüffend vielen Stellen in den Schweizer Medien vollkommen kritiklos verbreitet». Verblüffend, wie ein dermassen holpriger Satz von niemandem geglättet wird. Verblüffender, dass es Binswanger nicht auffällt, dass es genauso ist. Aber neben dieser verblüffenden Kritiklosigkeit gibt es einen, der den Durchblick behält: «Mit den Fakten stimmt diese Geschichte nicht überein.»

Denn die lauten in der Wirklichkeit von Binswanger so: «Wenn einer Daniel Jositsch gecancelt hat – dann war es Daniel Jositsch.» Denn: «Er wollte das Bundesratsamt um jeden Preis – wenn es sein muss halt gegen die eigene Partei

Kleine Lektion in Demokratie für den Demokratie-Retter Binswanger: jeder Schweizer Bürger kann sich für dieses Amt bewerben, der stimm- und wahlberechtigt ist. Mitgliedschaft in einer Partei oder im Parlament ist keine Voraussetzung.

Statt sich an Fakten zu halten, wird’s nun aschgrau, wir wechseln in den Bereich der üblen Nachrede und der nebulösen Behauptungen: «Die Republik hat mehrere Quellen, die unabhängig voneinander bestätigen, dass Jositsch bereits Anfang 2024, also im Nachgang zu seiner gescheiterten Bundesratswahl vom Dezember 2023, Gespräche mit der FDP aufnahm.»

Ach ja, die berüchtigten voneinander unabhängigen Quellen, natürlich anonym und daher faktisch nicht überprüfbar. Dass der angebliche Gesprächspartner Jositsch das selbst und öffentlich bestreitet, je nun. Ebenso Filippo Leutenegger? Na, dann hat man halt hinterlistig ein Gerücht in die Welt gesetzt und lässt es einfach dort stehen. Das ist Schmierenjournalismus.

Hier dauert es sogar 11’143 A, bis es sich ausgeschmiert hat.

Im Höchstfall dürfte es aber selbst bei den verbliebenen «Republik»-Lesern höchstens eine knappe Mehrheit geben, die das Absägen eines erfolgreichen Ständerats, der normalerweise mit Akklamation für die nächste Kandidatur nominiert wird und sein Ersatz durch die rabiate Heckenschützin Jacqueline Badran als durch Jositsch selbstverschuldet ansehen.

Lustige Volte im Klein-Klein: der Mann wurde nicht gemeuchelt, er hat sich selbst entleibt als SP-Ständeratskandidat.

ZACKBUM hat mehrere Quellen, die anonym, aber unabhängig voneinander bestätigen, dass man selbst auf der «Republik»-Redaktion über solche Ergüsse den Kopf schüttelt und bereits am Stuhl der Schmachtlocke sägt. Soll mal einer kommen und uns das Gegenteil beweisen.

Rot, die Farbe der Dummheit

Wie man sich ohne Not in die Kacke manövriert.

Fangen wir beim Parteiprogramm der SP Schweiz an. Wirklich, immer noch den Kapitalismus überwinden und die Armee abschaffen?

Gehen wir weiter zur Parteispitze. Eine lange Zeit pausierende Mattea Meyer und ein durchaus auch Sabbaticals geniessender Cédric Wermuth. Beides ehemalige Jungsozialisten. Studenten, die noch niemals wirklich arbeitstätig waren. Sondern zwei Berufspolitiker.

Sie bedienen zwar ein wokes, städtisches Publikum, und Wermuth geriert sich als Frauenversteher, der deren Anliegen sogar noch besser als eine Frau vertreten kann. So seine putzige Begründung, als er eine SP-Ständeratskandidatin wegbügelte (und dann die Wahl verlor).

Zudem musste er als Polit-Oldtimer eine Sonderbewilligung einholen, dass er nochmals als Nationalrat kandidieren kann. Sonst wäre es eng geworden mit den Einnahmen.

Auf Kritik regieren beide mopsig. Als Rudolf Strahm bemängelte, dass die SP kein überzeugendes Konzept zur Zuwanderung habe, sich von ihrer Basis, der Arbeiterschaft, entfernt, zu moralisierend geworden sei und von einer kosmopolitischen Elite dominiert, schwiegen die beiden Vielschwätzer an der Spitze beleidigt.

Und schickten den Berner SP-Fraktionschef Samuel Bendahan vor, der Belangloses eierte.

Schon im Fall des seither mit einem Glanzresultat wiedergewählten Regierungsrats Mario Fehr zeigte die SP, dass ihr Linientreue wichtiger ist als eine erfolgreiche Politik. Als der sich für eine konsequente Durchsetzung des Asylrechts stark machte, beschloss die Geschäftsleitung der Zürcher SP, ihn 2021 ihren Delegierten nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Regierungsrat zu empfehlen.

Darauf trat er nach 39 Jahren aus der Partei aus. Und erzielte anschliessend das beste Resultat aller Kandidaten.

Das Trauerspiel wiederholt sich nun mit Daniel Jositsch. Nach der alten Devise «tritt dir einer auf die Flosse, ist’s sicher ein Genosse», wurde der unbequeme Jositsch mit einer klassischen Intrige abgesägt. Zuerst kam ein absenderloses Papier in Umlauf, das alle seine Abweichungen von der Parteilinie aufzählte.

Als er eine Sonderdelegiertenversammlung beantragte, um seine Nomination für die nächsten Ständeratswahlen so früh wie möglich zu erlangen, lancierte sich die Zürcher Nationalrätin Jacqueline Badran via ein willfähriges Organ selbst als Ersatz. Dabei tat sie so, als sei sie erst kurz vor der DV auf diese originelle Idee gekommen.

Seither beharkt sie Jositsch in der ihr eigenen, zurückhaltenden Art («Möchtegern-Alphamännchen»). Jositsch keilt zurück, dass er sich schon frage, wieso Badran noch vor zwei Jahren seine Bundesrats-Kandidatur unterstützt habe, ihn jetzt aber als Ständerat für untauglich halte.

So sicher wie das Amen in der Kirche wird Jositsch morgen seine Kandidatur als Parteiloser oder zumindest ohne die Unterstützung der SP bekannt geben.

Damit hat auch hier die SP das schlimmstmögliche Szenario gebastelt. Wie im Fall Fehr hat sie einen Stimmengaranten ohne Not abgesägt. Ob es der Saftwurzel und Schwingerin des verbalen Zweihänders Badran gelingen wird, den Ständeratssitz für die SP zu halten, ist fraglich.

Ob es Jositsch gelingen wird, ihn ohne die Unterstützung der SP zu behalten, ist ebenfalls fraglich. Gut möglich, dass beide sich gegenseitig so viele Stimmen wegnehmen, das davon ein lachender Dritter profitieren wird.

Schon die ersten Scharmützel zwischen den beiden haben gezeigt, dass hier über politische Differenzen hinaus eine gegenseitige, tiefe Antipathie existiert. Erschwerend kommt noch hinzu, dass Badran zunehmend einen gewissen Altersstarrsinn entwickelt und bei Zahlenangaben immer fahriger und unsicherer wird, was sie mit verbalen Blutgrätschen zu überspielen versucht.

Und die Parteispitze? Schweigt auch hierzu, habe anscheinend Jositsch ein «Gesprächsangebot» gemacht. Worauf er dankend verzichtete; er wüsste nicht, worüber man noch sprechen solle.

Kommt halt davon, wenn ideologisch verbohrte Leichtmatrosen am Steuerruder sind.

Ukrainerin schreibt über Ukrainer

Nichts gegen Patriotismus. Aber gibt es keine Qualitätskontrolle bei Tamedia mehr?

Sascha Britsko ist gebürtige Ukrainerin. Das macht ja nichts. Sie arbeitet als Journalistin für Tamedia. Das macht eigentlich auch nichts. Ausser, dass sie immer wieder einseitig das Wort zur Verteidigung ukrainischer Flüchtlinge in der Schweiz ergreift.

Sie tat das schon, als die ersten Kritiken laut wurden, dass verblüffend wenig Flüchtlinge mit dem Sonderstatus S sich erfolgreich darum bemühen, dem Steuerzahler nicht auf der Tasche zu liegen. Als militante Kriegsbefürworterin aus der geschützten Werkstatt an der Werdstrasse trompetete sie auch schon heraus – unter dem Zitat-Titel «Sind Sie noch ganz bei Trost?» –, dass Verhandlungen «Kapitulation» seien. Also muss die Ukraine inzwischen am Rand der Kapitulation stehen, da Verhandlungen immer näher rücken.

Bevor das aber geschieht, macht sich Britsko Sorgen um ihre Landsgenossen (generisches Maskulin) in der Schweiz und bangt schon im Titel: «Kippt die Stimmung gegenüber Ukraine-Flüchtlingen?» Denn es gibt Furchtbares zu vermelden: «Menschen werden auf der Strasse beleidigt, Hilfsorganisationen werden angefeindet, der Schutzstatus S gerät politisch unter Druck.»

Da gibt es auch schlimme Einzelschicksale wie das von Julia Peters, die einen Verein namens «Good Friends for Ukraine» betreibt. Die wurde bereits 2023 von zwei Tamedia-Kollegen porträtiert und jammerte schon damals: «Die Stimmung kippt». Unglaublich, wie diese Stimmung kippen und kippen kann – ohne umzufallen. Wie kann man das Kippen noch drastischer darstellen? So:

«Hundekot im Briefkasten. Unfreundliche Postkarten. Und ein Brief, der einen Mann mit Ukraine-Fahne und Hitlergruss zeigt. Was Julia Peters derzeit erlebt, ist für sie zu einem traurigen Alltag geworden. «Ich überlege mir ernsthaft, mit der Arbeit aufzuhören», sagt sie.»

Furchtbar, ob Peters vielleicht selbst in einem Drittland um politisches Asyl nachsuchen sollte? Allerdings vielleicht nicht in Deutschland, denn nach Peters gehen Britsko etwas die Schweizer Beispiele von drangsalierten Helfern aus, daher wechselt sie ins deutsche Mönchengladbach, wo einem Leiter einer Hilfsorganisation Ähnliches widerfährt.

Nun versucht Britsko den Rücksturz in die Schweiz und in die Verallgemeinerung: ««Wir stellen natürlich schon länger fest, dass die Solidarität mit der Ukraine grundsätzlich nachlässt und der Unmut gegenüber den ukrainischen Flüchtlingen langsam wächst», sagt Sasha Volkov, Vorstand des Ukrainischen Vereins Schweiz.»

Dann folgt das Beispiel von Olga, die allerdings anonym bleiben will. Auch sie sei schon als Ukrainerin beschimpft worden. Blöd nur: sie ist Russin, kann also schlecht als Direktbetroffene gelten. Aber in der Not … Peinlich ist dann, dass die angeblich anonyme Olga in der Bildlegende als «Olga Zuyeva» identifiziert wird. Im Text heisst es über sie, sie lebe seit fünf Jahren zusammen mit ihrer Familie in der Schweiz. In der Bildlegende ist sie seit drei Jahren als Flüchtling hier. Ja was denn nun; macht ein Qualitätsorgan solche Schnitzer?

Auch das «Beratungsnetz für Rassismusopfer» kann leider nicht wirklich weiterhelfen. Die Zahl der Beratungen von Personen aus der Ukraine sei nur leicht gestiegen, «von 11 auf 17 Beratungen». Bei über 70’000 Flüchtlingen wohl eher ein Beweis dafür, dass Britsko fantasiert.

Aber ihr geht es um etwas anderes: «Klar ist aber, dass der Schutzstatus S politisch immer mehr unter Druck gerät.» Denn, oh Schreck oh Graus, der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr hat doch tatsächlich vorgeschlagen, «alle geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer zurückzuschicken, wenn sie nicht arbeiten oder nicht aus besetzten oder umkämpften Gebieten stammen». Unmenschlich, das.

Denn, wie Britsko einräumen muss, die Zahl der arbeitstätigen Ukrainer ist weiterhin meilenweit von der Vorgabe des Bundes (40 Prozent der Arbeitsfähigen) entfernt; mit schlappen 28 Prozent, etwas mehr als ein Viertel. Im Feuer steht auch, dass angeblich an Leib und Leben gefährdete Ukrainer auch gerne mal ihren SUV in der Schweiz parkiert lassen und fröhlich ausufernde Ferien in der Ukraine verbringen. Und völlig unbeschädigt wieder zurückkommen.

Das ist natürlich nicht wahr, überlässt Britsko der solidaritätsmüden Peters der Schlusswort: ««Viele haben das Gefühl, die Ukrainer seien Touristen», sagt sie. «Sie machen sich eine Meinung, weil sie ein paar wenige gesehen haben, die mit teuren Autos gekommen sind. Die tausend, die ohne Geld in ihren kleinen Zimmern sitzen, sehen sie nicht.»»

Ein paar wenige? Alles ist relativ im Leben.

Dass die Ukrainer selbst allenfalls daran beteiligt sein könnten, dass ihr Image nicht das beste ist, dass sie sich lauthals über inakzeptable, weil zu kleine Zimmer beschweren, dass sie ungeniert jede Art von Sozialzusatzleistungen einfordern, dass sie gerne Kosmetik-Salons aufsuchen und sich darum kümmern, dass die Haare schön blondiert bleiben, dass sie gerne und ausführlich Ferien im angeblich so gefährlichen Kriegsgebiet Ukraine machen – das alles ist für Britsko nicht der Rede wert.

Es sei ihr unbenommen, immer wieder eine Lanze für ihre Landsgenossen zu brechen und völlig einseitig zu berichten. Wieso aber Tamedia – als angebliche Qualität- und Podiumszeitung – kein Gegensteuer gibt oder die Mitarbeiterin auffordert, vielleicht auch weniger positive Seiten der ukrainischen Flüchtlinge in einem ausgewogenen Artikel darzustellen – was für ein Elend.

Schon wieder ein Beispiel dafür, dass alle Behauptungen von Qualitätsjournalismus Pipifax sind. Solange nicht einmal die primitivsten journalistischen Prinzipien eingehalten werden.

Man will ja von der links-woken SZ-Tamedia-Redaktion nicht verlangen, dass sie vielleicht mal zu erklären versucht, wieso mehr als die Hälfte der US-Stimmbürger Donald Trump gewählt haben (oberhalb davon, dass sie halt bescheuert, rassistisch und chauvinistisch sind). Aber selbst bei der Thematik Ukraine-Flüchtlinge in der Schweiz versagt diese Redaktion kläglich.

Objektive Tamedia

Schmierenjournalismus im «Landbote».

«Bässe wummerten aus den Boxen, ein Sprecher machte übers Megafon ein paar Ansagen. Sonst blieb es ruhig – bis ein überraschender Zaungast auftauchte, sich vor den Transparenten breitmachte und sich sogar einen Weg durch die Masse bahnen wollte: SVP-Nationalrat Thomas Matter. Die linken Aktivisten erkannten den Mann, der 260’000 Franken ins SVP-Wahlkampfkässeli gesteckt hat, natürlich sofort und drückten ihn bestimmt weg. Auch ein Getränk bekam Matter noch ab. «Verzieh dich!», schrie es aus der Masse.
Komischer Zufall?
Was bloss hatte Matter da gesucht, vor der Versammlung Linksautonomer? Eine gezielte Provokation

Eigentlich wäre das ein Fall für die Oberchefredaktorin Raphaela Birrer. Aber wetten wir, dass ihr das völlig schnurz ist? Was? Nun, diese Schmiere im «Landboten», Teil des Qualitätsmedienkonzerns Tamedia. Der beschäftigt Qualitätsjournalisten wie Leon Zimmermann, der nach einer solchen Entgleisung in jedem anständigen Medienhaus per sofort freigestellt und entsorgt würde. Allerdings bekam er beim Verfassen dieses Stücks Haltungsjournalismus Unterstützung von Till Hirsekorn, und der ist immerhin «Leiter der Stadtredaktion» beim «Landbote».

Selbst dem Jungredaktor Tim Wirth im «Ressort Zürich Leben» des «Tages-Anzeigers» gelingt eine objektivere Beschreibung des Vorfalls. Ausser, dass man dem SVP-Politiker natürlich «Verpiss dich jetzt, Alter» zurief:

Immerhin ist der Tagi in der Lage, die lange Liste von ähnlichen Attacken auf Exponenten der SVP oder auch den inzwischen parteilosen Regierungsrat Mario Fehr anzuführen. Die Urheber waren immer Linksradikale, deren unerschütterliche Sicherheit, für das Gute zu sein, problemlos auch böse Taten legitimiert.

Aber zurück zur «Landbote»-Schmiere. Denn das ist der Artikel von Anfang bis Ende. Schon der Lead ist an Häme und Parteilichkeit kaum zu überbieten: «Die Kundgebung zum zehnten Jahrestag der eskalierten Tanzdemo auf dem Archplatz blieb friedlich. Daran änderte auch der überraschende Auftritt eines bekannten Zürcher SVP-Nationalrats nichts.»

Es war eine unbewilligte Demo, nebenbei. Laut eigener Aussage machte sich nun der SVP-Nationalrat Matter nicht «breit», sondern wollte von einer SVP-Wahlveranstaltung ganz in der Nähe den direkten Weg zum Parkhaus nehmen, wo sein Auto abgestellt war. Er war dabei der offensichtlich falschen Auffassung, dass er keinen Umweg nehmen müsse, nur weil ein paar Linksautonome dem «System» mal wieder Saures geben wollen und «gegen die kapitalistische Stadtentwicklung», was immer das sein mag, demonstrieren.

So viel zu «sich sogar einen Weg durch die Massen bahnen wollte». Was hier dazutut, dass er ins SVP «Wahlkampfkässeli» gespendet habe? Soll er damit als widerlicher und reicher Kapitalist gebrandmarkt werden? Er wurde beschimpft, drangsaliert und ausserdem wurde ihm ein gefüllter Trinkbecher an den Kopf geworfen, was filmisch dokumentiert ist. Oder aber, wenn man dem «Landboten» glauben will, aber das sollte man besser nicht tun, er wurde «bestimmt weggedrückt» und «bekam auch ein Getränk noch ab». Ausserdem wurde ihm zivilisiert «verzieh dich» gesagt, keinesfalls «verpiss dich, Alter» gegrölt.

Dann fragt der objektive Reporter anzüglich: «Was bloss hatte Matter da gesucht? Eine gezielte Provokation?» Das «verneint er auf Anfrage», hängen sich Zimmermann/Hirsekorn ein objektives Feigenblättchen um. Dabei ist die Botschaft doch klar: Natürlich wollte Matter sich «breitmachen», einen «Weg durch die Massen bahnen», natürlich wollte er provozieren.

Die Polizei hingegen liess sich nicht provozieren und bot sogar an, auf Antrag eine Notbewilligung zu erteilen. Das kam aber bei den linken Chaoten gar nicht gut an:

«Die Demonstranten reagierten meist mit Pfiffen auf die Ankündigungen der Polizei. Zudem skandierten sie ihre Parolen und brachten einen Leiterwagen mit Musikboxen mit. «Oisi Stadt, oises Quartier, weg mit de Yuppies, weg mit de Schmier», dröhnte es in Form eines Rap-Songs über den Platz. Ein Slogan, in den auch die Anwesenden immer wieder einstimmten.»

Könnte man hier vielleicht ein kritisches Wort erwarten? Aber doch nicht bei diesem Autorenduo. Es steht zu vermuten, dass die Mehrheit der Leserschaft des «Landboten» nicht unbedingt mit den Ansichten und dem Vorgehen von rund 200 Linksautonomen sympathisiert. Was sich auch in der Mehrheit der über 100 Leserkommentare niederschlägt.

Es ist möglich, dass einen Jungspund rote Wallungen überfallen und er einen solchen Text in den Computer haut. Es ist unverständlich, dass ein leitender Redaktor mitgeschrieben hat. Es ist unglaublich, dass ein solcher Text alle angeblichen Qualität- und Kontrollstellen passierte.

Er ist ein weiterer Beweis für die These von ZACKBUM: Tamedia geht nicht an einer allgemeinen Medienkrise zugrunde, sondern durch das Missmanagement der Chefetage – und die Verbohrtheit und Unfähigkeit zur klassischen Newsberichterstattung der Redaktion.

Wenn man wie beschrieben oben – und auch in diesem Mief von Blasenjournalisten in ihrer luftdicht abgeschossenen Gesinnungswelt – kräftig aufräumen würde, hätte Tamedia noch eine Chance. Aber das wird nicht passieren.

 

 

Multitalent Zander

Er schreibt und schreibt und schreibt.

Corsin Zander verantwortet als «diensthabender Redaktor alle sechs Wochen die Berichterstattung des Ressorts» Zürich Politik & Wirtschaft beim «Tages-Anzeiger». Daneben hat er noch genug Schreibkraft, um über einen «Femizid in Bergdietikon» zu berichten.

Aber am liebsten macht er das, was Journalisten am liebsten machen: meinen. Klar, dezidiert und gnadenlos: «Zu schweigen, wenn es heikel wird, ist feige.» Das wirft Zander vor allem der Zürcher Polizeivorsteherin Karin Rykart und Regierungsrat Mario Fehr vor.

Rykart sage trotz Aufforderung nichts zum «umstrittenen Polizeieinsatz beim feministischen Streik». Dabei würden doch Videos zeigen, «wie Polizisten brutal gegen Demonstrantinnen vorgegangen waren». Da vergisst Zander doch glatt den Konjunktiv vor Erregung.

Dann habe der Tagi über problematische Wohnverhältnisse von unbegleiteten asylsuchenden Minderjährigen berichtet. «Mario Fehr will dazu keine Fragen beantworten und schweigt.» Auf diese beiden Beispiele türmt Zander noch weitere.

Dann macht er sich zum Anwalt des Volkes: «Die Bevölkerung hat Anspruch darauf, dass die gewählten Politikerinnen und Politiker auch dann Auskunft geben, wenn sie in der Kritik stehen

Welche Ansprüche die Bevölkerung hat und ob ausser Zander wirklich jemand sauer ist, wenn Rykart und Fehr (und natürlich auch andere Politiker) nichts sagen? ZACKBUM weiss es nicht, Zander weiss es eigentlich auch nicht.

Aber auch er wirft mit Steinen, obwohl er buchstäblich im Glashaus sitzt, das alle naselang seinen Namen ändert. Das ist aber nicht das Schlimmste. Es gab doch einmal einen Protestbrief von 78 erregten Tamedia-Mitarbeiterinnen. Üble Zustände wurden kritisiert, Sexismus, Diskriminierung, demotivierende Arbeitsatmosphäre. Die Chefetage entschuldigte sich präventiv, zeigte sich betroffen, lobte die Neubesetzung von Stellen auf allen Hierarchiestufen mit mindestens 40 Prozent Frauen aus.

Und kündigte eine unerbittliche Untersuchung aller im Protestschreiben angeführten Beispiele an. Inzwischen hat der Frauenanteil in der Chefetage tatsächlich zugenommen, was nicht nur eine gute Nachricht ist. Aber was ist mit den Ergebnissen der Untersuchung? Konnte ein einziges Vorkommnis verifiziert – oder falsifiziert werden? Schweigen.

Warum musste Arthur Rutishauser als Bauernopfer seine Position als Oberchefredaktor aufgeben, die er tadellos erfüllt hatte? Schweigen. Wieso lässt Tamedia ihren ehemaligen Chefredaktor Finn Canonica im Regen stehen, wenn er von einer ehemaligen, rachsüchtigen und gefeuerten Mitarbeiterin öffentlich übel denunziert wird? Schweigen. Alleine, wenn sich Oberboss Pietro Supino angefasst fühlt, dann lässt er die Macht des Gesetzes über CH Media rollen.

Aber wie steht es denn nun mit den Vorwürfen von Roshani? Schweigen. Wen und wie viele wird es bei der aktuellen Sparrunde erwischen? Schweigen. Warum darf bei Tamedia jeder sein Steckenpferd reiten, sei das gendergerechte Sprache, das Niedermachen unliebsamer Konkurrenten und überhaupt jede Form von Bauchspiegelei? Schweigen.

Wie sollte Zander schreiben: Die Bevölkerung hat Anspruch darauf, dass die Geschäftsleitung von Tamedia Auskunft gibt. Oh, das würde er vielleicht schreiben, wenn nicht …

Amtlicher Regelverstoss

Rechts im Bild der Kulturtempel «Kosmos», links das Asylzentrum, wo zwei Flüchtlingen aus dem 3. Stock auf die Lagerstrasse beim Hauptbahnhof Zürich stürzten. Darum geht’s auch in einer kritisierten Medienmitteilung.

Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich wertet in einer Medienmitteilung – immerhin als Ausnahme.

Zum Einstieg ein Quiz: Von den folgenden Medienmitteilungen der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich (Ausschnitte) sind drei im zweiten Teil jeweils erfunden, eine Mitteilung ist 1:1 übernommen. Welche?

  1. Kantonspolizei hat Raser gestoppt. (…) Der Fahrer beschleunigte bis zu einer Spitzengeschwindigkeit von mehr als 220 km/h. Der Führerausweis des in der Schweiz wohnhaften deutschen Staatsbürgers wurde an Ort und Stelle konfisziert. Der Raser hielt sich an keine Regeln. Es war ihm offensichtlich egal, sich selber und andere in Gefahr zu bringen.
  2. Fussgängerin schwer verletzt. (…) Beim Abbiegen in eine Quartierstrasse kam es zur Kollision mit einer Fussgängerin, welche die Quartierstrasse überqueren wollte. Wie so oft bei Unfällen zwischen Autofahrern und Fussgängern galt das Gesetz des Stärkeren. Der Automobilist hielt sich an keine Regeln. Die Folge: eine schwerverletzte 80-Jährige Frau. Das Verhalten des Automobilisten ist inakzeptabel.
  3. Mit regelmässigen Kontrollen gegen übermässigen Lärm. (…) Die Kantonspolizei führte bei der Albispassstrasse im laufenden Jahr 35 Geschwindigkeitskontrollen durch. Dass 893 Schnellfahrer beim zuständigen Statthalteramt zur Anzeige gebracht wurden, zeigt, wie rücksichtslos sich Motorradfahrer verhalten. Es ist inakzeptabel, dass sich Töfffahrer um grundlegende Regeln foutieren. Es ist ihnen offensichtlich egal, sich selber und andere in Gefahr zu bringen.
  4. Polizeipräsenz nötig, damit sich straffällige Asylbewerber an Schutzmassnahmen halten. (…) Im RKZ Urdorf werden nur Männer untergebracht, die straffällig wurden (…) Das heisst: Sie sind, seit sie in der Schweiz sind, wiederholt dadurch aufgefallen, dass sie sich an keine Regeln halten. Dass sich mehrere der betroffenen Personen um grundlegende Regeln und Schutzvorgaben foutieren, ist inakzeptabel. Es ist ihnen offensichtlich egal, sich selber und andere in Gefahr zu bringen und im schlimmsten Fall auch Unbeteiligte anzustecken.

Gratuliere, haben Sie bis hier durchgehalten. Und ja, wenn Sie auf die Medienmitteilung Nummer vier getippt haben, liegen Sie richtig.

Hier die Links zu den vier Mitteilungen: 1./ 2. / 3. / 4.

Die Medienstelle der Kantonalzürcher Sicherheitsdirektion hat letzte Woche diese Medienmitteilung verschickt, die hohe Wellen warf. Der Tages-Anzeiger und das Onlinemagazin «Die Republik» nervten sich über den wertenden, ja abfällig gegenüber Asylbewerbern formulierten Inhalt. Die «NZZ» stellte sich sofort hinter den Inhalt – und auch hinter den verantwortlichen Regierungsrat Mario Fehr (SP). Nicht aufgenommen haben das Thema bisher die dafür durchaus affinen Onlineportale «Das Lamm» und «tsüri.ch».

Die Kantonalen Leitlinien missachtet

Aus kommunikativer Sicht ist so eine Medienmitteilung heikel. Sie zeigt offensichtlich, wie subjektiv die Sicherheitsdirektion zu formulieren weiss. Die vier Beispiele zum Artikeleinstieg zeigen dies auf. Dabei gibt es Leitlinien, festgesetzt vom Regierungsrat des Kantons Zürich am 27. September 2017. Darin heisst es unter dem Punkt «Kommunikationsverständnis»: Der Regierungsrat kommuniziert aktiv, sachlich, verständlich und transparent. Er schafft damit Vertrauen in die kantonalen Institutionen und tritt Spekulationen, Indiskretionen oder Falschmeldungen auf allen Ebenen entgegen. Unter dem Punkt «Qualität» heisst es weiter: Der Regierungsrat unterscheidet bei seiner Kommunikation zwischen Tatsachen und Meinungen.

Fazit: man muss politisch weder links, noch rechts stehen, um zu hoffen, dass dieser Ausrutscher einmalig bleiben sollte. Sonst wird das mit den Wertungen in Kantonalzürcher Medienmitteilungen richtig kompliziert.