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Wie könnte man Ameti retten?

Endlich mal eine richtig schwierige Aufgabe.

Als Bill Clinton sagte, «I didn’t have sex with this woman», hatte er ein gröberes Problem, das ihn fast die Präsidentschaft kostete. Aber der Schlingel konnte sich herauswinden.

Als der CDU-Politiker und Ministerpräsident Uwe Barschel sein Ehrenwort gab, dass die gegen ihn erhobenen Vorwürfe haltlos seien und anschliessend der Lüge überführt wurde, endete er kurze Zeit später in der Badewanne des Genfer Hotels Beau Rivage. Höchstwahrscheinlich Selbstmord.

Berühmt ist natürlich auch Adolf Hitlers «Seit 4.45 Uhr wird zurückgeschossen». Nixon und Watergate. «Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten», sagte der damalige DDR-Staatschef Walter Ulbricht am 15. Juni 1961. Am 13. August begann der Bau der Berliner Mauer. Uund schliesslich hat es Donald Trump notorisch nicht so mit der Wahrheit. Wie überhaupt die meisten US-Politiker, man erinnert sich an die Massenvernichtungswaffen-Lüge, mit der die USA ihre Invasion des Iraks begründeten.

Natürlich ist in diesen Vergleichen Sanija Ameti ein kleines Licht. Aber  das Problem ist immer das Gleiche: wenn man sich gewaltig in den Morast geritten hat, mit einer Lüge oder sonstwie, wie kommt man da einigermassen unbekleckert und ohne üblen Geruch als Begleiter wieder raus?

Manche schaffen es, aber nicht alle, muss man zunächst festhalten. Letztlich entscheidend ist, wie man damit umgeht, wenn man so richtig und öffentlich Scheisse gebaut hat, einen milderen Ausdruck gibt es dafür nicht.

Eigentlich gibt es nur drei ewiggleiche Methoden.

  1. Das Abstreiten und Umdeuten. Das war die Methode Clinton. In den Südstaaten der USA sehe man Oralverkehr nicht als Sex, daher habe er nicht wirklich gelogen. Ganz wichtig bei solchen Themen ist noch, dass der Ehepartner treu an der Seite bleibt. Das war bei der Sex-Affäre von Dominique Strauss-Kahn nicht der Fall. Daher verschwand der hoffnungsvolle französische Präsidentschaftskandidat in der Versenkung.
  2. Das öffentliche Bereuen mitsamt Entschuldigung und Asche aufs Haupt und Versprechen der Besserung. Das ist zumindest in den USA eine fast unfehlbare Methode, auch aus den grössten Schwulitäten wieder herauszukommen. Dort liebt man den reuigen Sünder, den Gefallenen, der öffentlich Busse tut, Besserung gelobt, sich als schwacher, fehlbarer, aber dadurch geläuterter Mensch gibt.
  3. Das stille Aussitzen. Das braucht Nerven und die Fähigkeit, allen Angeboten für ein «Jetzt rede ich» zu widerstehen. Lüge, Fehltritt, bis zu den Haarspitzen im Fettnapf. Einfach Kopf einziehen, schweigen, ignorieren, weitermachen, wenn möglich. Das kann funktionieren, wenn der Fehltritt nicht allzu gross war und dem Schweigen keine zu ungeschickte Verteidigung vorausging.

Nun hat es Ameti mit einer Mischung aus allen drei Methoden versucht, was fatal ist. Erschwerend kommt bei ihr hinzu, dass sie eigentlich vom Fach ist, als Consultant (noch) bei der PR-Bude Farner arbeitet. Weil es um sie, ihre Tätigkeit bei den Euroturbos von «Operation Libero», um die von ihr viel zu früh angekündigte Euro-Initiative und um ihre Politkarriere (mit NR- und Kantonsratskandidatur gescheitert) sehr still geworden ist, hatte sie Entzugserscheinungen.

Also versuchte sie einen klassischen PR-Stunt, den Aufreger. Nur hat sie dabei viel zu viel Gas gegeben, fataler Fehler Nummer eins. Eine schwarzbekleidete Muslima mit riesiger Knarre in einem Kellergewölbe in Kombathaltung? Nach den Terrorangriffen in jüngster Zeit? Hätte nur noch gefehlt, dass sie nicht eine Luftpistole, sondern Messer für Zielübungen verwendet hätte.

Das hätte vielleicht für mässige Aufregung gesorgt. Aber das reichte ihr nicht, also noch das geschändete Madonnenbild mit Löchern im Gesicht von Maria und dem Jesuskind (und einem armen Vogel). Das war nun eindeutig zu viel des Schlechten. Aber der Aufmerksamkeitsfaktor wurde damit deutlich gesteigert.

Bis hierher wäre die ganze Aktion noch zu retten gewesen. Am besten mit Methode zwei. Öffentlich bereuen und entschuldigen. Das hat sie auch versucht, allerdings völlig unprofessionell versemmelt.

Flapsiges Hello, verletzt fühlen könnten, deutlich sichtbare Motive, nur den Koller-Katalog zur Hand, «auf den Inhalt der Bilder haben ich nicht geachtet». Das war ihr fataler Fehler. Denn das ist so offenkundig die Unwahrheit, dass es beim Lesen wehtut. Sie stellt eine Nahaufnahme der durchlöcherten Köpfe auf Instagram, habe aber auf den Inhalt des Bildes nicht geachtet? Das ist ein Witz, aber ein schlechter.

Denn auch Entschuldigen und Bereuen muss man können. Nach diesem Schwachsinn, der sofort alle aufregte, waren alle weiteren Kotaus, Entschuldigungen, Selbstbezichtigungen umsonst.

Nur ganz wenige Stimmen fordern christliche Nächstenliebe und Verzeihen ein, da sie sich doch entschuldigt habe. Aber ihr erstes Statement war das draufgesetzte Desaster, das den Fall unrettbar macht.

Der Mini-Skandal eignet sich vortrefflich als Lehrstück, wie man es nicht machen sollte. Der erste Schritt war okay, eine Provokation, einen Aufreger liefern. Allerdings war schon die Verwendung christlicher Figuren für Schiessübungen höchstwahrscheinlich unrettbar einer zu viel.

Aber möglicherweise hätte eine kommunikativ gut durchdachte Entschuldigung das Schlimmste verhindern können. Wäre bei der Vorlage nicht leicht gewesen, aber wer weiss.

Hier kommt noch etwas Fatales bei Ameti zu allem Elend hinzu. Sie ist auf ihrem ureigensten Gebiet, der Kommunikation, eine Flasche. Keine gute Voraussetzung für eine weitere Karriere. Denn Flaschen gibt es in der PR und der Kommunikation unzählige. Aber die meisten schaffen es, sich so zu verhalten, dass man es nicht merkt.

Ameti hingegen versucht sich in Schadensbegrenzung und reinigte ihren Instagram-Auftritt von weiteren Peinlichkeiten.

Bis zum Shitstorm sah er so aus:

Blödelbilder einer selbstverliebten Modepuppe. Besonders geschmackvoll ihr Vergleich mit Jean-Paul Marat. Der Tod des grossen französischen Revolutionärs wurde von Jacques Louis David verewigt; Ameti entblödet sich nicht, ein eigenes Badewannenbild einzuklinken.

Humor à la Ameti.

Aber in einer Nachtübung versucht sie sich nun – obwohl’s zu spät ist – einen mehr staatsfraulichen Auftritt zu verschaffen:

Bloss: der ist nur unwesentlich weniger peinlich …

Und nützt ja auch nix; der Rücktrittsreigen hat bereits begonnen. Und zwar knüppeldick. GLP: Ende mit Rausschmiss. Farner: Rausschmiss. Gemeinderat: unhaltbar, Libero: halten ihr noch die Stange, werden aber unter Druck einknicken.

Resultat: blöd provoziert, noch blöder entschuldigt, Ende Gelände. Vielleicht Familienerweiterung als neue Aufgabe.

Anatomie zweier Provokationen

Erregungsbewirtschaftung will gelernt sein. Das merken Ameti und der Tagi.

Zurzeit haben wir zwei Phänomene, die um das Gleiche buhlen: Aufmerksamkeit. Die Mechanismen sind ähnlich, die Wirkung nicht ganz die gewünschte.

Als erstes Beispiel haben wir eine mediengeile Frau, der in letzter Zeit nicht mehr viel gelingt. Der Typus ist weit verbreitet, man erinnert sich an eine ehemalige Politikerin aus dem Kanton Zug, die nach jahrelanger, erbitterter Gegenwehr im dunklen Verliess des Vergessengegangenseins verschwunden ist.

Auch eine ehemalige TV-Börsenkursansagerin kämpft unglücklich darum, doch immer mal wieder in den Schlagzeilen aufzupoppen. Aber den Vogel schiesst zurzeit eine mediale Aufmerksamkeit gewohnte Nicht-mehr-so-Jungpolitikerin ab, die es sich zum Geschäftsprinzip erhoben hat, immer mal wieder einen rauszuhauen, auf die Kacke zu hauen, um dann zu schauen, was passiert und welches Aufmerksamkeitslevel sie damit erreicht.

Aber solche Provokationen wollen gekonnt sein. Es ist eine Gratwanderung. Einerseits muss es ein Aufreger sein, aus der Norm fallen, leicht vermittelbar sein. Echte C-Promis arbeiten da meist mit Storys aus ihrem Privat- oder gar Intimleben. Hund hat Durchfall, Partner ist fremdgegangen, das neuste Facelifting in die Hose, man hat es geschafft, Einlass zu einem In-Place zu finden, ein Kellner ist pampig geworden.

Andererseits darf die Provokation nicht over the top sein, sozusagen ein Ameti. Die erregt zwar auch Aufmerksamkeit, aber es gilt eben längst nicht mehr «any news is good news», spielt alles keine Rolle, solange der Name richtig geschrieben ist.

Bei der jüngsten Provokation handelt es sich um eine durchkalkulierte Angelegenheit. Schwarze Kleidung, Riesenknarre, mittelalterlicher Hintergrund, jemand, der die Dame in Kampfpositur fotografiert. Einen dummen Spruch draufgeklebt, und dann eine Nahaufnahme der durchlöcherten Köpfe von Maria und Jesus, sowie noch ein paar Treffer in einem Vogel, vielleicht in der leisen Hoffnung, auch noch Tierschützer auf die Palme zu bringen.

Wahrscheinlich war von Anfang an einkalkuliert, dass sich die Provokateurin anschliessend dafür entschuldigen würde und um Verzeihung bitten. Allerdings formulierte sie die Entschuldigung dermassen bescheuert, dass spätestens hier die Provokation zum Rohrkrepierer wurde. Aufmerksamkeit erzielt. Aber dermassen negativ konnotiert, dass ihre wenigen verbliebenen politischen Ämter und vielleicht sogar ihre Arbeitsstelle in Gefahr sind.

Sollte sie gefeuert werden, kann sie noch ein letztes Mal versuchen, sich als armes Opfer fremdenfeindlicher, antimuslimischer Sexisten darzubieten. Und dann Abgang ins Vergessenwerden.

Mit anderen journalistischen Mitteln versucht gerade Tamedia, Aufmerksamkeit zu erregen. Dazu will der Qualitätsmedienkonzern eine heilige Kuh der Schweiz schlachten. Die Volksinitiative. Auch das ist ein provokatives Reizthema. Unterschriften gefälscht, nicht bemerkt, vielleicht wurde über Initiativen abgestimmt, die gar nicht genügend gültige Unterschriften hatten. Skandal, «Bschiss», Sauerei.

Hineingerührt werden alle Aufreger, deren man habhaft wird. Politiker entrüsten sich, weil sie wissen, dass nur die zwei, drei stärksten Sprüche in die Medien kommen, Ausgewogenes oder der Hinweis auf die Unschuldsvermutung und das Fehlen jeglicher Beweise fallen aus den Traktanden.

Dann die Nachzüge. Das Interview, der Kommentar, die Wiederholung, mit der einmal Behauptetes zur Gewissheit verdichtet werden soll. Plus möglichst viele Triggerwörter. Ämter schlafen, Regierung tut nichts, mussten wachgerüttelt werden, Tagi fordert, dringliche Massnahmen, die Demokratie ist in Gefahr, muss geflickt werden. Dass dabei unsauber gearbeitet wird, zum Beispiel ein «Campaigner» über Unterschriftensammler herziehen darf, ohne dass ausgewiesen wird, dass das seine Konkurrenz ist, niveaulos.

Aber auch hier geht langsam die Luft raus. Und lustigerweise die «SonntagsZeitung» aus dem gleichen Haus schlägt einen grossen Sargnagel in diese Provokation zwecks Erregungsbewirtschaftung ein. Indem in einem Interview schlichtweg schon im Titel auf die Achillesferse der ganzen künstlichen Erregung hingewiesen wird:

Fieserweise wird hier die Initiantin der Ernährungsinitiative interviewt, deren Anliegen die woke Tagi-Redaktion durchaus wohlwollend gegenübersteht.

Franziska Herren hat auch die Sammelfirma Incop von Franck Tessemo dafür bezahlt, Unterschriften zu sammeln. Genau die steht im Kreuzfeuer des Tagi. Sie verteidigt die Firma mit guten Argumenten: «Meine Erfahrungen mit Herrn Tessemo waren insgesamt positiv. Aus meiner Sicht ist die Unschuldsvermutung in seinem Fall auf gravierende Weise verletzt worden. Das bedaure ich sehr.»

Und dann lässt sie mit einer schlichten logischen Deduktion die Luft aus dem Provokationsballon, den der Tagi in die Stratosphäre steigen lassen möchte:

«Ungültige Unterschriften dürfen nicht einfach mit gefälschten Unterschriften gleichgesetzt werden. Der von den Medien aufgebrachte Verdacht, dass es unter den beglaubigten Unterschriften Tausende unentdeckter Fälschungen gibt, ist reine Spekulation. Es liegen bisher keine Beweise dafür vor. Fakt ist: Es laufen einige Strafverfahren wegen Unterschriftenfälschungen. Wie viele das sind, ist nicht bekannt.»

Während der Tagi halt- und beleglos ungültige und gefälschte Unterschriften in einen Topf wirft, ist Herren auch hier ganz klar. Bei ihrer letzten Initiative, Trinkwasser, wurden «ungefähr 300» Unterschriften für ungültig erklärt.

Die SoZ hakt nach: «Hätten Sie etwas dagegen, wenn die Bundeskanzlei an Ihrer Initiative ein Exempel statuiert und jede einzelne Unterschrift genau auf Fälschungen prüft?
Ich hätte absolut nichts dagegen. Ich bin ja daran interessiert, dass das System glaubwürdig bleibt und Fehler behoben werden können.»

Sie hat auch eine dezidierte und begründete Meinung, wieso Unterschriften gegen Bezahlung nicht verboten werden sollte:

«Ich bin froh, dass ein Verbot des kommerziellen Sammelns nicht vorgesehen ist. Ich bin überzeugt, dass wir die Herausforderung anders lösen können. Wenn bei einer Bank eine Unterschrift nicht korrekt ist, wird auch nicht gleich die ganze Bank geschlossen. Aus meiner Sicht würde ein Verbot die direkte Demokratie schwächen, die auf dieser Welt einzigartig ist und die ich als sehr wertvoll erachte

Und sie untermauert das nachvollziehbar:

«Der Bauernverband kann innerhalb von drei Monaten 100’000 Unterschriften sammeln, weil er auf eine bestehende Organisation zurückgreifen kann. Für Bürgerinnen und Bürger, die eine Volksinitiative auf die Beine stellen wollen, um Defizite in der Politik zu ändern, aber nicht auf solche Strukturen zurückgreifen können, ist es viel schwieriger. Das Einreichen von Initiativen darf nicht zum Privileg der grossen Parteien und Verbände werden.»

All das geht natürlich den Provokateuren bei Tamedia schwer an einem gewissen Körperteil vorbei. Sie haben aber gute Chancen, dass sie wie bei den immer als Flop endenden Leaks und Papers auch hier einfach etwas verbrannte Erde hinterlassen, möglicherweise eine weitere Firma ruinieren (so wie in der Vergangenheit diejenige eines schweizerisch-angolanischen Geschäftsmannes, gegen den kein einziger Vorwurf vor Gericht standhielt), um sich dann einfach zu trollen und jede Verantwortung abzustreiten.

Damit stärken sie natürlich, wie Ameti, ungemein ihre Reputation und ihr Image als ernstzunehmende öffentliche Stimme.

 

Eine Muslima schiesst auf ein Ikonenbild

Eine Madonna mit Jesus aus dem 14. Jahrhundert als Zielscheibe. Blattschuss von Ameti.

Der Euroturbo, die Feministin, die PR-Angestellte, die Windmacherin hat sich mal wieder gewaltig vergaloppiert – und rudert mächtig zurück.

Soziale Medien wollen beherrscht sein. Allzu schnell haut man da einen raus, postet sich um Kopf und Kragen. Eine Spezialistin im Fettnäpfchenspringen ist Sanija Ameti. Sie tut alles dafür, in die Medien zu kommen. So behauptete sie, die Politikerin erhalte bis zu 100 Hassmails am Tag. Aufgefordert, dafür den Beweis anzutreten, blieb sie stumm.

Nun ist es ruhig um sie geworden, ihre Euro-Initiative kommt nicht richtig in die Gänge. Ein unerträglicher Zustand für Ameti. Also postet sie unverfroren diesen Ablauf:

Der erste Post ist lediglich das übliche Gepolter einer Frustrierten. Aber dann kommt es knüppeldick. Ein christliches Ikonenbild mit Einschusslöchern. Und eine Ameti, die sie reinballert, was ihr angeblich zum «Abschalten» diene.

Das hätte sich Tommaso del Mazza nicht träumen lassen, als er um 1375 «Madonna mit Kind und dem Erzengel Michael» malte (Tempera und Goldgrund auf Leinwand auf Holz). Das wird vom Auktionshaus Koller zu einem Schätzpreis von bis zu 250’000 Franken angeboten. Und von Ameti für Schiessübungen missbraucht.

Hier das Werk im unbeschädigten Zustand:

Ein strafrechtlich möglicherweise relevanter Post. Was die bekennende feministische Muslima wohl sagte, wenn sich jemand an einer Mohamed-Darstellung dermassen vergehen würde? Wie kann man auf die Idee kommen, angesichts der Terrorattacken von fundamentalistischen Wahnsinnigen in Europa, auf den sozialen Medien zu posten, wie eine schwarz gekleidete Frau mit einer Riesenknarre Einschusslöcher in eine Darstellung von Maria mit dem Jesuskind knallt?

Fünf Kopfschüsse für Maria, rund 15 ins Gesicht und den Heiligenschein des Jesuskinds. Und selbst der Vogel hat was abgekriegt.

Aber damit ist noch nicht der Gipfel der Geschmacklosigkeit und Provokation erreicht. Offenbar gab es Reaktionen auf diese üble Tat; auch ZACKBUM meldete sich bei ihr mit der Bitte um Erklärung.

Daraufhin löschte sie die üble Beleidigung religiöser Gefühle und machte es noch schlimmer:

Personen «könnten sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen»? Sprachliches Geholper, dabei ist ein solches Tun in erster Linie abgründig geschmacklos. Sie habe nicht «auf den Inhalt der Bilder geachtet»? Sie erkennt also nicht ein christliches Motiv? Maria? Jesus? Heiligenschein? Sie merkt nicht, wenn sie einer Madonna oder einem Jesuskind ins Gesicht ballert?

Ist sie wirklich so ungebildet oder so dumm? Ihre verunglückte Erklärung macht die Entscheidung leicht.

Dafür hat sie einen neuen Rekord in der Bärtschi-Peinlichkeitsskala aufgestellt, der nicht so schnell überboten werden wird. Das sind glatte 100 Bärtschis. Aber immerhin, das freut sie sicher: Ameti hat’s mit diesem abartigen Post in den «Blick» geschafft. Ist doch was.

Auch ZACKBUM entschuldigt sich bei seinen Lesern. Eigentlich steht Ameti auf der Shitlist. Aber das hier war einfach zu viel …