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Schweigsame Corona-Kreischen

Zweifel am Nutzen der Impfung steigen. Lautstarke Journis schweigen.

Die «Weltwoche» nimmt den Mund recht voll: «Die Geschichte der Pandemie muss neu geschrieben werden.» Das letzte Mal wurde dieser Satz vom «Stern» verwendet, als er die Hitler-Tagebücher gefunden haben wollte.

Aber die WeWo hat durchaus mehr gesicherten Anlass dafür. Eine Pfizer-Managerin gestand vor der EU ein, dass die Impfung nicht auf ihre Wirkung getestet wurde, ob sie in der Lage ist, die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Noch deutlicher: «Am 13. Oktober bestätigte die Europäische Kommission in einem offiziellen Hearing, dass die Impfung weder vor Übertragung noch vor Ansteckung schütze.»

Noch dickere Post: «Die EU-Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ihr wird vorgeworfen, zum Nachteil der EU und der Steuerzahler überteuerte Deals mit der Pharmaindustrie eingefädelt zu haben – und die belastenden Nachrichten zu verheimlichen.»

Nun mag die Managerin nicht ganz dicht sein, auch eine EU-Kommission kann sich täuschen, und gegen Politiker wird ständig ermittelt.

Aber ob die Geschichte umgeschrieben werden muss oder nicht: diese drei News, zusammen doch eine geballte Ladung, haben ihren Weg nicht in die Mainstream-Medien gefunden. Das ist ein Skandal. Nur im «Nebelspalter» oder der WeWo wird ihnen mit der gebührenden Aufmerksamkeit begegnet.

Ist nicht ganz unverständlich, denn sollte sich erhärten, dass die Impfmittel in erster Linie eine ungeheuerliche Bereicherungsmöglichkeit für Pharmabuden waren, aber ansonsten weitgehend wirkungslos, haben sich alle Journis restlos blamiert, die Impfgegner beschimpften und Impfen als das Allheilmittel in der Bekämpfung der Pandemie in den Himmel jubelten.

Nun sind Journalisten nicht gerade dafür bekannt, öffentlich Selbstkritik zu üben. Also haben wir mal drei herausgepickt. Die Corona-Oberkreische Marc Brupbacher von Tamedia, der schon mal den gesamten Bundesrat für «übergeschnappt» erklärte oder verkündete, dass der mit Gesundheitsminister Berset fertig sei, weil der nicht den gnadenlosen Impfwünschen Brupbachers entsprach. Der Amok liess sogar seine wehrlosen Kinder in Deutschland impfen, als das in der Schweiz noch nicht möglich war.

ZACKUM wollte von ihm wissen, was er angesichts dieser neuen Erkenntnisse zu seinen damaligen Ausbrüchen sage. Brupbacher antwortete mit dem Pausenzeichen. Die Kreische verstummt, wenn sie sich erklären sollte. Das ist nicht übergeschnappt, aber schwach, verantwortungslos und feige.

Dann fragten wir den Chef der «Blick»-Familie Christian Dorer, wie er heute zu seiner damaligen Aussage stehe: «Dürfen Impfgegner benachteiligt werden? Darauf gibt es nur eine vernünftige Antwort: Selbstverständlich!»

Dazu sagt Dorer auf Anfrage heute: «Das Impfen war auch aus heutiger Sicht der Schlüssel aus der Pandemie: Das Risiko einer schweren Erkrankung ist für Ungeimpfte deutlich höher als für Geimpfte – unabhängig von der Frage, ob Geimpfte das Virus weitergeben oder nicht. Deshalb war es eine Zeitlang leider notwendig, dass sich Ungeimpfte mehr einschränken mussten, um das Gesundheitswesen nicht zu überlasten.»

Zudem möchte er klarstellen, dass so wie oben verkürzt zitiert würde. Das vollständige Zitat laute: «Wer nicht geimpft werden will, muss auch nicht. Was eine heftige politische Diskussion entfacht hat: Dürfen Impfgegner benachteiligt werden? Darauf gibt es nur eine vernünftige Antwort: Selbstverständlich!»

Immerhin, eine Reaktion.

Als Dritten um Bunde klopfte ZACKBUM beim Politikchef Denis von Burg an. Der Tamedia-Leiter hatte sich zur Aussage verstiegen: «Jetzt muss Berset die Gegner endlich zur Impfung zwingen.»

ZACKBUM kommentierte: Dieser Satz war schon immer rechtsstaatlich mehr als fragwürdig. Durch die neusten Erkenntnisse über die Wirkung von Impfungen ist er völlig obsolet geworden. Sind Sie in der Lage, sich von ihm zu distanzieren oder sich für diese Verirrung zu entschuldigen?

Während aber von Burg gerne Impfgegner in die Pfanne haute, ohne ihnen Gelegenheit zur Gegenwehr zu geben, reagierte er auf diese Anfrage verschnupft: «Wenn Sie von mir aber in einem anständigen Ton und ohne irgendwelche ultimativen Forderungen, die Frage stellen, wie ich heute zu diesem Kommentar stehe und mir auch noch verraten, in welchem Zusammenhang Sie eine allfällige Aussage verwenden wollen. Werde ich Ihnen gerne einige Sätze schreiben.»

Nachdem ihm ZACKBUM mitteilte, dass sich der Zusammenhang möglicherweise aus dem Absender ergebe, der Ton keinesfalls unanständig sei und auch keinerlei «ultimative Forderungen»–  so wie von ihm – aufgestellt wurden, war er endgültig eingeschnappt: «In dem Fall bitte ich Sie zur Kenntnis zu nehmen, dass ich keinen Kommentar abgeben will

Das nimmt ZACKBUM zur Kenntnis und wiederholt sein Urteil über Brupbacher auch gegenüber von Burg. Schwach, verantwortungslos und feige.

ZACKBUM masst sich, im Gegensatz zu vermeintlichen Fachleuten wie Brupbacher, Dorer oder von Burg, keinesfalls die medizinische Kompetenz an, diese neuen Erkenntnisse wissenschaftlich korrekt einordnen zu können. Dass sie aber in den grossen Medien weder referiert, noch kommentiert oder gar korrigiert werden, dass – mit einer Ausnahme – die Journalisten schweigen, die damals nicht müde wurden, Impfgegner in allen Tonlagen zu beschimpfen, trägt auch nicht dazu bei, das Vertrauen in die Massenmedien zu erhöhen …

Panic is back

Schon gehört? Corona ist immer noch gefährlich.

Nik Walter war mal Leiter Ressort Wissen bei Tamedia. In dieser Funktion enthüllte er den Schmatz-Skandal in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Gnadenlos stellte er seine Mitreisenden an den Pranger:

«Je länger, desto mehr ekle ich mich vor all den mampfenden, schmatzenden, schlürfenden Mitpassagieren in den Zügen, die ihre Maske nur am Arm oder bestenfalls am Kinn tragen. Das Essen und Trinken im ÖV ist mittlerweile eine Seuche, eine wahre Pest.»

Leider konnte er sich mit seiner Forderung nach einem Verbot solch frevlerischen Tuns nicht durchsetzen. Zu seinem grossen Erstaunen hat das aber die Schweiz ohne massive Bevölkerungsverluste überlebt.

Das machte Walter stumm und fassungslos. Aber jetzt ist er kregel da und reitet wieder:

Schon wieder mahnt und warnt Walter. Er sieht Schlimmes auf uns zukommen: «Leider beziehen viele Menschen die Eigenverantwortung nur auf das Wort «eigen», also auf sich selbst, deshalb funktioniert das Konzept nicht wirklich

Es werde fahrlässig nichts gegen die nächste Covid-Todeswelle unternommen, dabei wäre es doch so einfach, verzweifelt Walter:

Können wir Eigenverantwortung? Nein, es wird weiterhin im ÖV geschmatzt, gemampft und geschlürft. Natürlich ganz ohne Maske. Es wird auch gelesen, in der Nase gebohrt, geschwatzt und gehustet. Ganz ohne Eigenverantwortung. So wie damals verantwortungslos das Konsumationsangebot in den Speisewagen der SBB genutzt wurde, zum Ekel und Frust Walters.

Wie steht es aber eigentlich mit der Eigenverantwortung bei Walter? Statt alle Mitmenschen dazu aufzurufen, Dinge zu tun, die nicht vorgeschrieben sind, aber laut dem Besitzer der einzig richtigen Wahrheit, dem Seuchenbekämpfungspapst Walter unbedingt getan werden müssten – wie wäre es, wenn Walter in seiner näheren Umgebung Eigenverantwortung zeigte? Und zum Beispiel die Corona-Kreische Marc Brupbacher, seinen Redaktionskollegen, einen Maulkorb verpasste? Der beschimpft Wähler, die anders abstimmen als es ihm passt. Der beschimpft sogar den Bundesrat als «völlig übergeschnappt». Der liess und lässt keine Gelegenheit aus, panisch auf fürchterliche Gefahren hinzuweisen.

Treffen die dann prinzipiell nicht ein, gönnt er sich erschöpft eine kurze Ruhepause («muss schlafen»), um anschliessend mit frischer Energie vor neuen Weltuntergängen zu warnen. Auf ihn könnte man den Artikel «Schreckung der Bevölkerung» aus dem Schweizerischen Strafgesetzbuch problemlos anwenden.

Dazu gäbe es noch genügend weitere Mitarbeiter bei Tamedia, die Walter an ihre Eigenverantwortung erinnern könnte. Die zum Beispiel darin bestünde, die Leser nicht endlos mit der Betrachtung des eigenen Bauchnabels und endlosen Beschreibungen der eigenen Befindlichkeit zu quälen.

Das wäre doch endlich einmal wahrgenommene Eigenverantwortung, auch bei Walter himself.

Es ist erschreckend, mit welch routinierter Rechthaberei bei Tamedia Redaktoren allen Mitmenschen mitteilen, wie die sich zu verhalten hätten. Was verantwortungsvoll und was verantwortungslos sei. Nämlich das, was Walter als das eine und das andere festlegt. Denn was allen übergeschnappten Bundesräten und anderen verantwortungslosen Politikern, ja was der Schweizer Bevölkerung nicht einfällt, weiss Walter. Es müssen wieder Masken getragen werden, man solle genügend Abstand halten, zu Hause bleiben.

Bislang galt eigentlich, dass es verbindliche Vorschriften gibt – und freiwillige Verhaltensweisen, bei denen die Entscheidung jedem Einzelnen überlassen ist. Aber schon während der Pandemie wurden sogenannte Impf-Verweigerer übel beschimpft, sogar als potenzielle Mörder verunglimpft, gegen die streng durchgegriffen werden müsse, wie ein anderer hyperventilierender Redaktionskollege von Walter forderte. Das böse Wort vom Impfzwang stand im Raum. Alles eigenverantwortlich von hysterischen Redaktoren in die Welt gesetzt.

Was ist nur in all diese Redaktoren-Toren gefahren? Ist es der Frust über Bedeutungs- und Stellungsverlust? Ist es mangelnde Selbstkontrolle? Ist es ungehemmte Rechthaberei? Besserwisserei? Der Wahn der Unfehlbarkeit? Das Bedürfnis, anderen ungefragt die eigene Meinung aufs Auge drücken zu müssen?

Gesund ist das jedenfalls nicht.

Wumms: Marc Brupbacher

Der Amok von der Werdstrasse rempelt jeden und alles an.

Man fragt sich, wann Marc Brupbacher noch Zeit findet, seinem Broterwerb als zurückgestufter «Co-Leiter Daten und Interaktiv Redaktion Tamedia» nachzugehen. Dabei möchte er eher «Dr. Strange als Dr. Long Covid» sein. Was immer er uns damit sagen will. Das mit strange schafft er locker.

Harmlos ist er noch, wenn er der NZZ eine reinhaut: «Die NZZ fällt auf manipulative Anti-Vaxx-Propaganda von Peter Doshi rein.» Gut, dass er das gemerkt hat.

Ziemlich wild wird er allerdings, wenn er sich für die Frauen ins Zeug legt: «Über 120 Jahre haben auf nationaler Ebene bei Abstimmungen nur Männer entschieden. Da können sie doch auch einmal schweigen. Frauen machen 51% der Bevölkerung aus und sie wollen die Erhöhung nicht.» Allerdings lässt er die Frage unbeantwortet, wieso dann die Frauenmehrheit die Erhöhung des AHV-Alters nicht einfach an der Urne bodigt. Ob das wohl daran liegen mag, dass laut Umfragen immerhin 41 Prozent aller Frauen für die Erhöhung stimmen wollen?

Gänzlich unbeantwortet lässt Kampffeminist Brupbacher allerdings die Frage, wie sich hier Non-Binäre, Diverse oder Transsexuelle positionieren.

Vorher hatte er seine übliche Betriebstemperatur erreicht und Männer, die für die Erhöhung des AHV-Alters stimmen, mal kurz als «Lumpen» beschimpft.

Dann musste er eine schöpferische Pause einlegen; es ist halt anstrengend, Tag und Nacht die Welt retten zu müssen: «Muss hier zumachen, muss schlafen. Viele sind mit Tweet nicht einverstanden, er sei undemokratisch. Geht mir nicht um Abstimmungsverbot. Geht um klaren Willen der Frauen, die höheres Rentenalter ablehnen, Männer sollten es akzeptieren und leer einlegen. Auch das ist Demokratie.»

Vielleicht hat dann Supino mal wieder ein ernstes Wort mit ihm gesprochen, jedenfalls kriecht er offenbar ausgeschlafen zu Kreuze: «Ich nehme AHV-Tweet zurück: Wer als Mann abstimmt über höheres Rentenalter für Frauen, ist KEIN Lump. Ich entschuldige mich für Beleidigung der Stimmwilligen. Ich hoffe aber, dass Männer Umfragen, die zeigen, dass Frauen Vorlage deutlich ablehnen, bei Entscheid berücksichtigen

Aber das geht ihm natürlich nur schwer runter, also muss er nachtreten: «Bürgerliche, die mir erklären, dass ich Demokratie nicht verstehe. Meinen die diese Demokratie, von der in der Schweiz Frauen 120 Jahre lang ausgeschlossen waren? Oder jene, in der die 25% Ausländer:innen nicht partizipieren dürfen

Und nachnachmopsen: «Oder jene, in der Jugendliche immer noch nicht wählen und abstimmen dürfen, obwohl es doch um ihre Zukunft geht

Aber er findet immer wieder zu seinem Lieblingsthema zurück: «So viele krank um mich herum, teilweise nach 2 Wo. nicht zurück. Ein Termin nach dem anderen platzt (für mich sehr wichtige zurzeit). Habe Verständnis, ist aber auch anstrengend. Leute tragen aber selbst bei engsten Platzverhältnissen mit Hustenden keine Maske mehr.»

Aber mal im Ernst, liebe Tamedia; wird das wirklich geduldet, dass ein leitender Redaktor ständig durchrastet und vom Bundesrat bis zum Stimmbürger alle übel beschimpft, die nicht seiner Meinung sind? Der gehört doch nicht in eine Redaktion, sondern in eine Therapiegruppe …

Die Corona-Kreische ist zurück

Marc Brupbacher läuft wieder zur Höchstform auf.

Mit Gesundheitsminister Berset ist der Tamedia-Redaktor «schon längst fertig», den Gesamtbundesrat bezeichnete er auch schon mal als «völlig übergeschnappt». Unablässig warnte Brupbacher vor apokalyptischen Zuständen in der Schweiz. Überlastete Intensiv-Stationen, viele, viele Tote. Zögerliche Behörden, unfähige Beamte, nachlässige Bevölkerung, er wurde immer verzweifelter, weil niemand auf ihn hören mochte. Und weil sich all seine Ankündigungen des Corona-Weltuntergangs nicht bewahrheiteten.

Seit diesem Frühling köchelte er etwas auf kleinerem Feuer, aber jetzt ist er wieder zurück. Und ansteckend, denn weitere Tamedia-Redaktoren haben sich seinen neuen Befürchtungen vor einer Riesen-Corona-Sommerwelle angeschlossen. Die aber natürlich nur der Vorbote einer noch riesigeren Herbstwelle ist. Und von der Winterwelle wollen wir noch gar nicht reden, sonst kriegen wir alle Gänsehaut vor Schiss.

Eine volle Doppelseite lässt Tamedia auf seine nichtsahnenden Leser los:

Ein Gemeinschaftswerk von mehreren «Corona-Taliban», wie das Lukas Hässig auf seinem Finanzblog «Inside Paradeplatz» launig nennt. Brupbacher hatte vor ein paar Tagen bereits vorgelegt:

Nun aber kommt das volle Programm:

Da gibt es nur eins:

Also ein Booster für den Booster. Am besten immer wieder; in Deutschland sind bereits viele bei der vierten Impfung angelangt und überlegen sich die fünfte. Obwohl die Wirkung, gelinde gesagt, nicht wirklich erwiesen ist.

Das Merkwürdige an der Riesensommerwelle, deren Höhepunkt noch gar nicht erreicht ist: die Spitäler merken nichts davon. Triage vor Intensivstationen, alle Plätze belegt, Notfall im Notfall? Nein.

Will Tamedia tatsächlich wieder eine neue Impfwelle herbeischreiben? Mit Panikmache die Behörden vor sich hertreiben? Gibt es auch hier keine Qualitätskontrolle mehr, die Brupbacher und Konsorten einen Riegel schiebt? Werden nächstens Impfunwillige wieder übel beschimpft? Wird wieder gefordert, dass sie gefälligst zwangsweise zur Impfung verdonnert werden sollten?

Verabschiedet sich Tamedia nun endgültig vom verantwortungsbewussten Journalismus? Sicherlich ist nicht die ganze Redaktion (und Führungsmannschaft) auf der Linie der Corona-Kreische Brupbacher. Aber man lässt ihn gewähren.

Statt nochmals – und offensichtlich vergeblich – mit gesundem Menschenverstand und kritischer Analyse diesen Wahnsinn zu bekämpfen, macht ZACKBUM einfach auf den Artikel 258 des Schweizerischen Strafgesetzbuches aufmerksam.

Der besagt:

«Schreckung der Bevölkerung. Wer die Bevölkerung durch Androhen oder Vorspiegeln einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum in Schrecken versetzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.»

Als juristischer Laie hält ZACKBUM den Straftatbestand für erfüllt …

Wumms: Tanja Stadler

Second life für die ehemalige Task Force Chefin.

Sie verabschiedete sich mit einer krachenden Fehlprognose: Omikron – wöchentlich bis zu 10’000 Hospitalisierungen und bis zu 300 Einweisungen auf Intensivstationen. Mit anderen Worten: Katastrophe.

Real waren es dann etwas über 1000 Spitaleinweisungen, wenn man grosszügig alle Nebendiagnosen «hat auch noch Corona» mitzählte.

Dann wurde die Task Force endlich aufgelöst, und man gab sich kurzfristig der Hoffnung hin, dass man weder von Tanja Stadler, noch von Corona-Kreische Marc Brupbacher («Bundesrat völlig übergeschnappt»), noch von all den anderen Weltuntergangspropheten jemals wieder etwas hören würde.

Aber i wo, «Blick» pflegt immer gerne sein Reservoir von sogenannten Fachexperten und führt ab und an völlig überflüssige Interviews mit denen. Im an Intensität zunehmenden Kampf gegen das Sommerloch ist turnisgemäss mal wieder Stadler dran:

Natürlich muss sie das. Sonst wäre das kein Thema für «Blick», sonst hätte Stadler ihren Medienauftritt vergeigt. Was raunt sie denn aktuell? «Das A und O sind Masken und saubere Luft in Innenräumen.» Also wieder auf mit der Maske. Und wie steht es um den nächsten Piks, also allenfalls den vierten? «Eine vierte Impfung schützt diese Menschen (Senioren, Red.) noch besser vor einem schweren Verlauf und ist darum sinnvoll

Also, die Lage ist weiterhin potenziell bedrohlich, wenn auch nicht mehr so sehr wie auch schon, meint die Wissenschaftlerin. Die grösste Bedrohung hat sie sich allerdings bis zum Schluss des Interviews aufgespart. Nämlich die Antwort auf die Frage, ob sie bei einer allfällig neuen Task Force auch wieder dabei wäre:

«Wenn es mich braucht, klar. Ich habe es immer als Privileg empfunden, mithelfen zu dürfen

Jetzt wissen wir wenigstens, wovor wir uns wirklich fürchten müssen.

 

Wumms: Tanja Stadler

Die Task Force hat eine Stärke: Fehlprognosen.

Eigentlich wollte der Bundesrat, umzingelt von Krisenstäben und Beraterheeren, eine eigene, kompetente Task Force, die ihn beraten und von allen anderen Reinquatschern etwas unabhängiger machen sollte.

Eigentlich sollte die Task Force to the Bundesrat ihrer Tätigkeit diskret und still nachgehen, sich nur nach Absprache an die Öffentlichkeit wenden. Aber da unterschätzte der Bundesrat gewaltig, wie gierig sonst völlig vernachlässigte Virologen, Epidemiologen und Seuchenspezialisten nach öffentlicher Wahrnehmung sind.

Auch alle anderen Mitglieder der zeitweise bis zu 70 Nasen umfassenden Task Force  versuchten, sich ihr Scheibchen Ruhm abzuschneiden. Menschlich verständlich, für das Vertrauen in die Wissenschaft desaströs.

Denn alle wussten: mit der Message «alles gut, wir haben’s im Griff» erregt man keine Aufmerksamkeit. Im Wettbewerb des Überbietens mit Todes- und Horrorzahlen schon.

Auch die hoffentlich letzte Chefin weiss das. Also raunte Tanja Stadler, dass man bei Omikron mit wöchentlich bis zu 10’000 Hospitalisierungen und bis zu 300 Einweisungen auf Intensivstationen rechnen müsse. Mit anderen Worten: Katastrophe.

Real waren es dann etwas über 1000 Spitaleinweisungen, wenn man grosszügig alle Nebendiagnosen «hat auch noch Corona» mitzählt.

Deshalb geben gewitzte Prognostiker lautstark worst case an, leiser best case Szenarien. Blöd nur, dass die wahren Zahlen «um etwa 25 bis 30 Prozent niedriger als von der Taskforce im optimistischsten Szenario angenommen» lagen, räumt nun Stadler ein. Nassforsch fügt sie hinzu: «erfreulicherweise».

Diese Task Force hat bereits einen solchen Schaden an der Reputation der Wissenschaft angerichtet, was überhaupt nicht erfreulich ist, dass eigentlich nur noch eine einzige News von ihr erfreuen kann: sie wurde aufgelöst, entsorgt, abgeräumt. Als gescheitertes Experiment gestrichen. Ersetzt durch peinlich berührtes Schweigen.

Alleine Corona-Kreische Marc Brupbacher würde das bedauern und als schmerzlichen Verlust empfinden. Aber damit müssten und könnten wir leben.

Wumms: Marc Brupbacher

Wir sind noch stärker besorgt. Wohin mit der Corona-Kreische?

Nein, wir wollen nicht nochmal seine vergangenen Untaten auflisten. Im Rahmen einer Resozialisierung hat jeder eine zweite Chance verdient. Nur: was macht ein Mensch, dem sein Thema abhanden kommt?

Gefühlskalte Mitbürger könnten nun sagen: vielleicht seinen Job als «Leiter Interaktiv-Team bei Tamedia»? Das mag ja sein Beruf sein, seine Berufung ist aber Kreischen. Nur: worüber?

Ja, wir hatten Marc Brupbacher gerade vor Kurzem ein Wumms gewidmet. Aber unsere Sorge nimmt stündlich zu. Es ist auch kein Care-Team in Sicht.

Während er lange Zeit aus dem Vollen schöpfen konnte, muss er inzwischen ganz unten im Topf letzte Reste zusammenkratzen:

 

 

Im Abfallhaufen geht’s rund

Wer twittert, ist selber schuld. Blick in ein Elendsloch.

Ihr freiwilliger Beitrag für ZACKBUM

Twitter vereinigt alles, was das Internet toxisch macht:

– Beschränkung auf 280 Zeichen, gut für Kurzdenker und Weltvereinfacher
– Geschwindgkeit; schneller gepostet als drüber nachgedacht
– Rudelbildung, man vernetzt sich nur mit Gleichgesinnten
– Kreische und Hetze, weil man auffallen will und muss
– Zeitvernichtung ohne erkennbaren Nutzwert
– Die Taschen der Erfinder und Besitzer der Plattform werden gefüllt
– So manch einer hat sich bereits um Kopf und Kragen getwittert
– Förderung von asozialem Verhalten und Vereinzelung

Nach den ersten fünf Punkten wär’s auf Twitter bereits fertig, maximale Länge erreicht. Das heisst, wir verlieren hier mit jedem Buchstaben Twitter-Abhängige.

Glücklicherweise hat sich diese Plattform zur Selbstentäusserung nie so durchgesetzt wie Facebook. Aber die Kollateralschäden und die direkten Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen.

Statt einer argumentativen Herleitung einfach ein paar aktuelle Beispiele, die das ganze Elend illustrieren:

Werbung in eigener Sache. Meinungsmacht «Ostschweiz»? Echt jetzt?

Unermüdliche Corona-Kreische Brupbacher gibt nie auf.

Insidergequatsche für den eigenen Fanclub.

Kotzbrocken, versteckt in anonymer Feigheit.

Das waren natürlich nur abtemperierte Beispiele, wir wollen hier bei ZACKBUM auch bei Belegen ein tiefes Niveau nicht weiter nach unten durchbrechen.

Debatte, Argumente, Meinungsaustausch, Fakteninput? Fehlanzeige. Mehr oder minder verzweifelt wird hier Bestätigung gesucht. Je verbitterter die eigene Position, desto aggressiver. Durch Anonymität wächst der Mut von feigen Hetzern und Schimpfern.

Ventil für Verpeilte und Verzweifelte?

Vielleicht kann man Twitter zu Gute halten, dass es als Ventil für Frustrierte, Verbitterte und Ungehörte dienen kann, die dann wenigstens keinen grösseren Blödsinn anstellen. Auf der anderen Seite muss auch bei Twitter die gleiche Frage wie bei Ego-Shooter-Ballerspielen gestellt werden: ist das Triebabfuhr, pädagogisch nützlich – oder ist das verführerisch und gefährlich?

Ist der Nachplappereffekt, vornehm Retweet genannt, Treibstoff für totale geistige Verarmung, weil der Wiederkäuer nicht mal mehr den Schatten eines eigenen Gedankens formulieren muss? Fördert Twitter nicht die redundante Selbstbestätigung, schaltet jeden Zweifel, jedes Nachdenken, jede Analyse, jeden Erkenntnisfortschritt aus? Beinhaltet der Begriff des «Followers» nicht in aller Offenheit, dass der Nutzer anderen hinterherhöseln will?

Die Zeiten, als Twitter ein Zeitvernichtungs- und Unterhaltungsprogramm war, sind längst vorbei. Neben Gekeife, Hetze und sich selbst rückkoppelnden Echokammern wird Twitter immer häufiger für Manipulationsversuche missbraucht. Auch dazu, Gegenöffentlichkeiten herzustellen.

Da im Gegensatz zu immer noch existierenden Newsmedien jeglicher Faktencheck, jede Kontrolle des Wahrheitsgehalts fehlt, entwickeln sich immer wieder abseitige Verschwörungstheorien, kaputte und finstere Vermutungen über Weltherrscher, über Methoden, wie wir alle geknechtet und kontrolliert werden sollen.

Über Reiche, die sich an der Lebensessenz von Kleinkindern vergreifen und damit ihre Jugendlichkeit erhalten. Die Archetypen solcher Absurditäten sind durch die Jahrhunderte gleich geblieben, nur die Transportmittel sind moderner geworden.

Realitätsverlust durch Abkapselung

Indem sich hier jeder Japser und Angstbeisser austoben darf, findet immer weniger eine Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit statt, immer weniger soziale Interaktion. Der fanatische Twitterer ist weitgehend davor gefeit, sich dem Zweifel seiner Meinung widersprechender Gedanken aussetzen zu müssen. Sollte er kurz verunsichert werden, findet er schnell in den warmen Schoss seiner In-Group zurück, zum gemeinsamen Masturbieren, zum Suhlen in Rechthaberei, Rückbestätigung. Geeint durch die finstere Ablehnung alles Andersdenkenden.

Twitter ist wohl das hässlichste Gesicht des Internets. Aber wo Bedarf existiert, gibt es auch Angebot. Jedes Angebot beinhaltet, den Einmalkunden zum regelmässigen Konsumenten zu machen. Seien das Drogen, Konsumgüter oder Plattformen im Internet. Je unnützer und überflüssig sie sind, desto raffiniertere Tricks verwenden sie, um die Nutzer bei der Stange zu halten.

Das ist ein wenig so wie die Verwendung von Goldfolie bei Speisen. Völlig überflüssig, gaga, hat aber ihre Fans. Allerdings: das kostet, ist dafür unschädlich. Twitter ist vermeintlich gratis (der User zahlt mit Attention und seinen Daten), aber sehr schädlich.

Wumms: Marc Brupbacher

ZACKBUM ist besorgt. Gibt’s eine Lebenskrise?

Kaum jemand hat sich in der Schweiz um das Genre «Hilfe, wir werden alle sterben, wenn man nicht auf mich hört» so verdient gemacht wie der «Leiter Interaktiv-Team» von Tamedia.

Twitter ist Marc Brupbachers Gefäss, für kurze, spitze Schreie braucht er nicht mehr Buchstaben. Er arbeitet nicht mit feiner Klinge, sondern mit dem Zweihänder (Bundesrat: «komplett übergeschnappt», «mit Berset bin ich fertig», Maurer ist ein «Flacherdler»).

Bis zur Verzweiflung kreischte er den Zusammenbruch herbei, brauchte sogar vor Weihnachten eine Auszeit, «mag den fortwährenden Kreis der Idiotie nur nicht mehr kommentieren».

Aber er erholte sich wieder, mit fortwährendem Gekreisch. Nur: anscheinend ist nun fertig Corona. Fertig Massnahmen. Öffnung. Rückkehr zur Normalität. Abbau der Restriktionen.

Himmels willen, wer führt Brupbacher vorsichtig in diese neue Realität? Wer nimmt ihn bei der Hand, achtet auf seine Schritte, schützt ihn vor Zusammenbruch und Fall?

Braucht es ein ganzes Care-Team? Psychologische Unterstützung? Oder reicht gutes Zureden? Ein freundlicher Klaps auf den Hinterkopf? ZACKBUM weiss es nicht, ist aber besorgt.

Corona-Kreische Brupbacher

Nach Schwächeanfall wieder ganz der Alte. Der Gegner der Realität.

Jeder leistet auf seine Art einen Beitrag dazu, dass das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit und Zurechnungsfähigkeit der Qualitätsmedien sinkt.

Ohne Rücksicht darauf, dass damit auch die Absegnung der zusätzlichen Steuermilliarde für reiche Medienclans immer unwahrscheinlicher wird.

Herausragend ist dabei der «Leiter Interaktiv-Team» von Tamedia unterwegs. In seinem unermüdlichen Kampf gegen die Realität und alles und alle, die nicht seiner Meinung sind, erlitt Corona-Kreische Marc Brupbacher allerdings vor Weihnachten einen Schwächeanfall – er verstummte.

War auch besser so, denn vorher musste man sich echt Sorgen um seinen Geisteszustand machen:

Mal eine kleine Auswahl seiner hysterischen spitzen Schreie: «Dieses Märchen von Sommaruga», für ihn ein milder Tadel, «unsere obersten Zauderer zaudern weiter», er kommt auf Betriebstemperatur, «jetzt sind sie komplett übergeschnappt», diagnostiziert Brupbacher den Bundesrat. Dann findet er das Notdampfablassventil nicht: «Wer nach zehn Monaten Pandemie immer noch nicht versteht, blabla, verfügt über die Hirnleistung eines Einzellers.»

Auf besorgte Nachfragen erklärte er sich vor Weihnachten so:

Verständlich, denn selbst der Gesamtbundesrat, insbesondere der Gesundheitsminister («mit Berset bin ich fertig»), verweigerte sich standhaft allem guten Zureden durch Brupbacher, der als Leiter eines Teams ganz interaktiv ihm ständig eine reinwürgte.

Wann er überhaupt noch Zeit findet, seinen eigentlichen Aufgaben nachzugehen? Oder vielleicht ist er – typisch Tagi – davon freigestellt, weil er schliesslich unermüdlich die Welt, zumindest die Schweiz retten muss.

Dabei hat er das Schicksal vieler Seher zu tragen, muss er als männliche Kassandra damit fertigwerden, dass er immer wieder mahnt und warnt – aber keiner auf ihn hört. Das mag auch daran liegen, dass keine einzige seiner düsteren Prognosen jemals eingetroffen ist.

Aber diese möglich Erkenntnis zerschellt an seiner unerschütterlichen Gewissheit: wenn die Realität nicht so ist, wie ich sie sehe, dann ist das Pech. Für die Realität natürlich.

Nach kurzer Schweige- und Erholungspause fragte sich Brupacher mal wieder bang, ob nicht die neue Virus-Mutation Omikron unser «Gesundheitssystem an den Rand des Zusammenbruchs» treiben würde. Möglicherweise auch darüber hinaus, aber da blieb seine Glaskugel dunkel.

Da man sich inzwischen beruhigt darauf verlassen kann, dass eigentlich immer das Gegenteil davon eintritt, was Brupbacher schreckensbleich vorhersieht, zeigte er kürzlich ein ganz seltenes Schwächezeichen:

Aber davon erholte er sich glücklicherweise schnell:

Um allerdings auch weit in die Vergangenheit zu schwenken. Unter Ausblendung eines blöden Details: laut Bundesamt für Statistik ist es aufgrund der Art der Zahlenerhebung gar nicht möglich, zwischen Hospitalisierungen «mit» oder «wegen» Corona zu unterscheiden. Aber von solchen Kleinigkeiten haben sich wahrhafte Seher noch nie von ihren Fehlprognosen abhalten lassen.

Jetzt haut ihm auch noch sein eigenes Organ Fehlinterpretationen der schrecklichen Wirklichkeit in die Fresse:

Ob sich Brupbacher traut, Kollegen Brotschi Bescheid zu stossen, dass der doch nicht so fahrlässig seine unermüdlichen Bemühungen sabotieren sollte, die Schweiz vor dem Untergang zu warnen?