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Anonymer Feigling

Zum Beispiel ein gewisser Ludwig Detusch.

Der kräht zu einem Interview in der «Weltwoche»: «Sagte Zeller Medienkolumnist oder Medienkommunist? – Der erwähnte Gonzo-Journalist Ryser arbeitet übrigens seit 25.4.2024 für die Weltwoche! – Bezüglich SRF sind die erwähnten Massstäbe völlig falsch: SRF unterdrückt ständig Neuigkeiten, die nicht links oder woke genug sind (so wie auch Zeyer selber ihm missliebige Themen und Kommentare in Zackbum unterdrückt). – Bezüglich Gültigkeit von Gesetzen: Nein. (Was ist z. B.mit den Deutschen, welche die damals gültigen Nazigesetze gebrochen haben?)»

Da daran nichts stimmt (Daniel Ryser arbeitet für «Infosperber», Zeyer unterdrückt keine missliebigen Themen, dieser Detusch konnte 156 Kommentare auf ZACKBUM veröffentlichen, und der Vergleich mit Nazigesetzen ist völlig abwegig), wollten wir das persönlich richtigstellen.

Also mailten wir auf die angegebene Adresse ldetusch@bluewin.ch. Und siehe da: das Schreiben kam als unzustellbar zurück.

Dass Kommentarschreiber ein Pseudonym, aber eine korrekte Mailadresse verwenden, ist akzeptabel. Dass Kommentarschreiber eine Fake-Mailadresse verwenden und so die Kommentarfunktion missbrauchen, ist niederträchtig.

Feige hinter völliger Anonymität versteckt, krähen sie ihre Meinung in die Öffentlichkeit, ohne in irgend einer Form dazu zu stehen oder allenfalls (so wie der Betreiber der Plattform) dafür haftbar gemacht zu werden.

Was diese Heckenschützen mutwillig in Kauf nehmen: sollte ihr Kommentar juristische Folgen haben, haftet der Betreiber der Plattform, und sie sind fein und feige raus.

Also dreht ZACKBUM für einmal den Spiess um und stellt diesen Anonymus an den Pranger.

Allerdings übersehen diese Deppen, dass man sie notfalls über ihre IP-Adresse, den Return-Path oder über Reverse DNS Lookup dingfest machen kann. Das würde aber einen Aufwand bedeuten, den diese miesen Typen nicht wert sind.

ZACKBUM hat weder die Zeit noch die Ressourcen, bei einer einigermassen glaubhaft erscheinenden Mail-Adresse jeweils nachzuprüfen, ob sie wirklich existiert. Allerdings muss jeder Kommentar moderiert und kontrolliert werden. Was bei inzwischen rund 20’000 kein geringer Aufwand ist.

Wer die Möglichkeit benutzt, via ZACKBUM seine Meinung öffentlich zu machen, sollte der Plattform den mindesten Respekt erweisen, den der Anstand gebietet, und unsertwegen unter Pseudonym kommentieren, aber unter Hinterlegung einer korrekten Mailadresse, die natürlich nicht veröffentlich wird.

ZACKBUM wird das zukünftig vermehrt stichprobenartig überprüfen. Sollte dieser Aufwand ausarten oder ergeben, dass massenhaft Fake-Adressen verwendet werden, müssten wir allenfalls die Kommentar-Funktion abschaffen.