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Was für ein Schwätzer

Der Fall Wermuth als Versagen der SP.

Seine Co-Präsidentin hat vorübergehend das Handtuch geworfen. Also muss der «Strategieberater» und Heuchler Cédric Wermuth (anderen will er das Fliegen verbieten, selbst war er mit Familie in einer zweimonatigen Auszeit in Asien unterwegs) alleine die Bälle in der Luft halten.

Das erreicht er vor allem mit öffentlichen und öffentlichkeitswirksamen Auftritten. In den letzten sechs Monaten gibt es 371 Treffer im Medienarchiv SMD. Fabian Molina, der andere Krakeeler, schafft es nur auf 209; Mattea Meyer ist mit 14 abgetaucht.

Also trötet Wermuth in jeden Lautsprecher, den man ihm hinhält. Da für Tamedia Qualität, intellektuelle Flughöhe oder stringente Argumentation völlig egal sind, findet er dort ein Plätzchen für seine unausgegorenen Gedanken. Der arme Helmut Hubacher würde sich im Grab drehen, müsste er einen solchen Stuss lesen.

Wermuth beginnt großspurig mit einem Zitat eines «der Väter der Wirtschaftswissenschaften» – und Mussolini-Sympathisanten – Vilfredo Pareto: «Die Geschichte sei ein Friedhof der Eliten». Hört sich irgendwie geschwollen-gut an, ist aber nur heisse Luft. Dann arbeitet sich auch Wermuth am hinlänglich bekannten Verbrecher Jeffrey Epstein ab. Bringt aber immerhin einen originellen Aspekt ein.

Oft werde sein Verhalten (und das seiner Entourage) als «individualpsychologische Störungen der Täter» abgetan. Ganz falsch, weiss Hobbyanalytiker Wermuth, diese «Gewaltorgien» (hä?) «spiegeln die Realität der neoliberalen Ordnung». Ach was.

Vom Einzelfall zum Generalverdacht: «Eine Welt, geprägt von Ungleichheit, Rücksichtslosigkeit und Frauenverachtung, wird von Eliten beherrscht, die diese Werte exzessiv leben.» Nicht nur Männer, besonders reiche Männer sind Schweine. Allesamt. Selbst Warren Buffett. Oder Noam Chomsky. Ups, der ist ja gar kein versauter Reicher, sondern eine Galionsfigur für Linke wie Wermuth. War gerne Gast bei Epstein und riet seinem Freund, schlechte Presse wegen dessen Verurteilung als Zuhälter einfach zu ignorieren.

Puff, schon ist die Luft draussen aus diesem Ballon voll pseudoklassenkämpferischem Gedöns.

Offenbar fand wohl auch die publizistische Leiter nach unten Simon Bärtschi, dass solcher Unfug nicht einfach stehengelassen werden konnte. Also durfte Michèle Binswanger eine Replik schreiben. Der Missbrauch von Frauen als Ausdruck neoliberaler Denke? Der Missbrauch von Tausenden von Frauen durch pakistanische Banden in Großbritannien, stellt sie dagegen. «Auch dort gab es Whistleblower, die aber unter anderem von linken Behörden und Politikern ignoriert wurden, aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen.»

Bill Cosby, die frauenfeindliche Ideologie des Islam, die hohe Ausländerquote bei Femiziden in der Schweiz, gehören all die «auch zu den «neoliberalen Eliten», die glauben, für sie gelten andere Regeln», fragt Binswanger rhetorisch.

Das auszublenden sei «Zynismus», endet sie eher sanft, angesichts dieser ungeheuerlich-blöden Instrumentalisierung des Epstein-Skandals für klassenkämpferische Zwecke.

Denn welche Lösungen hat Wermuth anzubieten?

«Wer zukünftige Epsteins verhindern will, muss die Straflosigkeit beenden und Privilegien abbauen: durch Begrenzung von Millionengehältern, Einschränkung extremer Vermögen und verbindliche Menschen-, Frauen- und Umweltstandards auch für Konzerne und ihre CEOs.»

Hat der Mann noch alle Latten am Zaun? Genitalverstümmelung, die Frau als Mensch zweiter Klasse in islamischen Staaten, Wegschauen, wenn der Täter die falsche Hautfarbe oder Rasse hat, das wären wohl Themen, die man angehen sollte. Wenn schon. Aber «Einschränkung extremer Vermögen» und «verbindliche Umweltstandards» würde weitere Epsteins verhindern?

Ganz abgesehen von der Frage, wie das denn gehen sollte: wie kann ein Co-Präsident der SP nach solchen Äusserungen noch darauf hoffen, ernst genommen zu werden?

Ach, und wo war denn eigentlich der Kampffeminist und Frauenrechtler Wermuth, als er sich knallhart bei der parteiinternen Nominierung für den Ständerat gegen seine Kollegin Yvonne Feri durchsetzte? Obwohl er eine Profi-Agentur für seinen Wahlkampf engagierte, endete er dann als dritter Sieger bei den Wahlen …

Die Frage ist allerdings, wer in der SP diesem Verbal-Berserker Einhalt gebieten kann. Zum Schutz und Besseren für alle.

 

Schwab schwatzt

Jeder darf alles heutzutage im Journalismus.

Klaus Schwab? War da nicht mal was? War der nicht mal wer? Hatte der nicht die Gockelparade WEF ins Leben gerufen und gefühlte 100 Jahre lang geleitet? Bis man ihn recht unschön abservierte?

Und gibt es da nicht den WEF-CEO Børge Brende, der schlappe 1,5 Millionen Franken als Chef einer steuerbefreiten, gemeinnützigen Stiftung verdient? Gibt es da nicht einen Stiftungsrat, normalerweise eine Sache im einstelligen Bereich, der ganze 30 Nasen umfasst? Verdienen nicht insgesamt 11 Spitzenkräfte pro Stück mehr als 900’000 Dollar im Jahr?

Und war da nicht was mit Kontakten von Brende zu Jeffrey Epstein, wofür er sich das Placet von Schwab eingeholt haben will, was der energisch bestreitet? Und fand der diesjährige Zirkus mit dem Imperator Donald Trump nicht in völliger Abwesenheit von Schwab statt, der nächste Jahr sein 40. Jubiläum hätte feiern können?

Und gäbe es zur Art und Weise, über die seine interimistischen Nachfolger stolperten, wie er abserviert wurde, nicht noch dies und das zu sagen, wenn überhaupt?

Aber wozu denn. Die «Bilanz» lud den 87-Jährigen zu einer «Carte Blanche» ein und ist sicher stolz darauf, mit diesem Namen prunken zu können. So stolz, dass der «Blick» das Geschwafel eilfertig übernahm.

In bester Tradition des WEF stapelt Schwab eine Wortblase auf die andere. «Wir stehen vor einer dramatischen, aber wenig greifbaren Krise. Wenn die Wahrheit instabil wird, verliert die Gesellschaft ihre Orientierung.» Wie wahr, wenn man das auf den Intrigantenstadl WEF anwenden würde.

«Unter der Oberfläche politischer Volatilität und technologischer Beschleunigung erodieren zwei Grundlagen: Wahrheit und Vertrauen.»

Wie wahr als Beschreibung der Zustände auf der Führungsetage des WEF.

«Parallel zu diesem Niedergang schwindet auch das Vertrauen.» Wie wahr, wenn man die Ereignisse rund ums WEF der letzten zwei Jahre Revue passieren lässt.

«Transparenz nicht als Leistung, sondern als Praxis; Rechenschaftspflicht nicht als Rhetorik, sondern als Routine.» Wie wahr. Wie war das nun genau mit den Vorwürfen gegen Schwab? Hat sich das alles in Luft aufgelöst oder blieb was hängen? Wurde er eiskalt abserviert, weil er sich zu lange an seinem Stuhl festhielt, oder hat er zwischen Meins und Deins nicht unterscheiden können?

«Die Warnung ist eindeutig: Keine Gesellschaft, keine Institution, kein technologisches System kann lange auf Fundamenten bestehen, an die niemand mehr glaubt.» Wie wahr. Rücktritt im Mai 2024 vom Tagesgeschäft, Peter Brabeck-Letmathe übernahm. Aufgrund der anonymen Denunziation eines Whistleblowers, die an die Medien durchgestochen wurde. Strafanzeige von Schwab, Untersuchung durchs WEF. Im April wurde er als Vorsitzender des Stiftungsrats zurückgetreten. Er verlangte eine Entschuldigung, die er nicht bekam, sein Bild verschwand von der Webseite des WEF.

Anschliessend trat auch Brabeck nicht ganz freiwillig zurück und beschwerte sich über ein toxisches Arbeitsumfeld beim WEF.

Also jemand, der viele Jahre lang der uneingeschränkte Herrscher über diese Zirkusveranstaltung war, wird mit einer üblen Hinterhofintrige mit anonymen Anschuldigungen und Bearbeitung der Medien von seinem Stuhl geschossen; sein Nachfolger beklagt sich ebenfalls über unerträgliche Arbeitsbedingungen.

Und so jemand will die Welt, zumindest die Leser von «Bilanz» und «Blick«, mit seinen weihevollen Worten über Wahrheit und Vertrauen zusossen? Gibt es wenigstens einen wahren Grund dafür, auf den man vertrauen kann?

Aber sicher: in seiner reichlich vorhandenen Freizeit hat Schwab das Werk «Restoring Truth and Trust» herausgegeben, erschienen im Eigenverlag «Schwab Academy». Amazon-Bestsellerrang: 611’509. Ach so.

Schreibmüll

Kehrichtabfuhr bei der NZZaS.

Wer es zulässt, dass ein solcher Satz durch alle Kontrollinstanzen rauscht, von der Ressortleiterin und dem Chefredaktor abgenickt wird, hat die Kontrolle über sein Blatt verloren:

«Kochlöffel brennen heute auf dem gleichen Scheiterhaufen, auf dem die Lastenräder, Sojaschnitzel und Gendertoiletten liegen.»

Das ist nicht mal dada, das ist einfach gaga.

Die Einleitung der Kolumne von Rafaela Roth im «NZZ am Sonntag Magazin» ist hingegen ruppig: «Ich würde beispielsweise nie für Sexisten kochen.» Klare Ansage. Nur: woran erkennt Roth denn eigentlich einen Sexisten? Gibt’s da eine Art Prüfkit, mit dem er enttarnt wird?

Aber man muss nicht Sexist sein, um auf diese Küche zu verzichten: «ich war festlich gelaunt. Ich bereitete eine Lasagne mit – Achtung, Triggerwort – vegetarischem Hack zu, die nicht weniger als das Wort «himmlisch» verdiente.» Sozusagen das organisierte – Achtung, Triggerwort – Erbrechen.

Die gleiche Roth hat noch einen zweiten Auftritt in der berüchtigten Serie «Radikale Liebe». Zusammen mit Sacha Batthyany ist sie noch unlesbarer. In einem Interview liegen sich die beiden mit Daniel Schreiber in den Armen, was für den gequälten Leser immer das schlimmste ist. Denn Schreiber ist ein ganz sensibler Mensch:

«Wir treffen den mit seinen Essaybüchern berühmt gewordenen Autoren mitten im Lesungsmarathon für sein neues Buch «Liebe. Ein Aufruf». Er musste sich dafür wieder unter die Menschen zwingen. Bis Mitte Dezember muss er noch durchhalten, danach möchte er für eine Weile niemanden mehr sehen.»

Aber immerhin, er kämpft sich durch. Denn durch die Pläne Trumps überkam ihn «eine komplette Lähmung». Schlimmer noch: «Es war eine Art Schockstarre. Ich habe keine Nachrichten mehr gelesen, kaum mit Leuten geredet. Ich hatte das Gefühl einer Retraumatisierung.» Das Interview als Therapiesitzung, das macht Spass.

Dabei hat Schreiber doch den ganz grossen Durchblick: «Parallel dazu gibt es einen gewissen Schulterschluss zwischen Rechtsextremen und neoliberalen Kräften, der dafür sorgt, dass diese politisch nicht mehr repräsentierten Menschen mit rechtsextremen und populistischen Narrativen abgeholt werden.»

Er erhebt auch seine Stimme gegen Diskriminierung, Fremdenhass und übertriebene Statistiken: «Den medialen Empörungsschleifen über die Verbrechen migrantisierter Menschen stehen eindeutige, weitaus weniger bedrohlich wirkende Statistiken gegenüber.» Migrantisiert? Seufz.

Natürlich darf im Kehrichtsack auch Chefredaktor Beat Balzli nicht fehlen, der Meister des missglückten Editorials. Diesmal setzt er es so in den Sand, bzw. in den Schnee: «Unterscheiden sich Schweizer und Grönländer? Nein – ausser dass die Schweizer nicht einmal gefährliche Eisbären besitzen. Doch der Reihe nach

Nein, nichts da mit Reihe, die ersten drei Sätze reichen schon, dass man reiern möchte.

Anschliessend, obwohl am 1. Februar das Januarloch eigentlich geschlossen sein sollte, folgt eine Aufteilung von Pflichtstoffen: «Das Böse ist grösser als er». Putin, Trump? Nein, Ali Khamenei natürlich. Ein Blick in den teilbefriedeten Gazastreifen. Ein Blick auf die neue chinesische Botschaft in London. Immer grosses Bild, dünner Text. Dann kriegt J.D. Vance eins über die Rübe; ganz grosses Foto, ganz dünner Text mit Altbekanntem.

Dann etwas «buhu»-Stimmungsmache für mehr Nähe zur EU: «Die EU will ihre Märkte stärker abschotten. Die Schweiz droht dabei aufzulaufen, trotz ihren bilateralen Verträgen.» Na, da kann man doch gleich auf weitere verzichten …

Dann eine Seite Crans-Montana, das muss immer noch sein, plus eine Seite Jeffrey Epstein; das muss bei jeder Freigabe von weiteren Dokumenten auch sein. Dann noch die Breaking News, das auch interne Daten des Bundes «in einer amerikanischen Cloud gelandet» sind. Ja wo denn sonst?

Dann noch eine Prise Kalter Krieg:

«Demokratische Gesellschaften schwanken beim Umgang mit russischer Desinformation zwischen Überforderung und Hilflosigkeit. Auch die Faktenchecks, die deutsche und Schweizer Medien im Nachgang zu russischer Desinformation veröffentlichen, spielen dem Kreml in die Hände. Denn die russischen Falschbehauptungen erreichen oft erst wegen der Berichterstattung darüber eine grosse Anzahl Menschen», weiss die NZZ-Redaktorin Gioia da Silva.

Bei einer solchen Anschuldigung auf fast zwei Seiten ausgewalzt, wäre es nicht schlecht, wenn sie vielleicht ein einziges, klitzekleines Beispiel einer solchen Desinformation bringen würde. Statt sie einfach selbstredend vorauszusetzen.

Nett ist höchstens die Abrechnung mit dem dysfunktionalen Theater: «Am Schauspielhaus Zürich tritt das Ensemble vor leeren Rängen auf, in Bern strömt das Publikum in Scharen ins Theater. Was ist hier los

Aber, wir wollen versöhnlich enden: «Wie Barbie im Weissen Haus», Susanna Petrin hat tapfer den sogenannten Dokumentarfilm über Melania Trump für uns angeschaut. Allerdings kämen wir nie im Traum auf die Idee, so unsere Zeit zu verschwenden.

Apropos. Gleiches nötigt einem hingegen die Berichterstatterpflicht ab.

After-Journalismus

Wenn der Wunsch weiter die Feder führt.

Peter Burghardt, diesmal unterstützt von Boris Herrmann, kriegt sich in seinem Trump-Hass mal wieder nicht ein. Nachdem seine düstere Vorhersage «so stirbt die Demokratie» nicht eingetroffen ist, belästigt er seine Leser weiterhin mit seinen aus dem Bauchgefühl gespeisten Absurditäten.

Dass das die Abonnenten der «Süddeutschen Zeitung» aushalten müssen, wo beide in Lohn und Brot stehen, ist eine Sache. Dass die Qualitäts-Auslandredaktion von Tamedia seinen Stuss übernimmt und ihn kostenpflichtig serviert, ist die andere. Im Sommerloch gehen alle Massstäbe verloren, und ZACKBUM wird sich nicht schon wieder ein Tiefenlot kaufen.

«Das Geheimnis einer Freundschaft», titelt die SZ vorsichtig. «Maga-Bewegung erschüttert: «Wunderbares Geheimnis»: Trumps Nachricht an Jeffrey Epstein bringt ihn in Erklärungsnot», legt Tamedia einen drauf.

Schon im Titel wird etwas im Indikativ behauptet, was lediglich eine Meldung des «Wall Street Journal» ist. Donald Trump, beweisbar im Freundeskreis um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, soll ihm zum 50. Geburtstag  in einer Gratulationssammlung einen anzüglichen Glückwunsch geschickt haben. Die Skizze einer nackten Frau, in deren Intimbereich die Unterschrift Donald.

Der US-Präsident dementiert kategorisch und verklagt das WSJ, die Muttergesellschaft Dow Jones und den Besitzer Rupert Murdoch persönlich auf ein paar Fantastilliarden.

Das Duo Burghardt/Herrmann verwendet flugs den Indikativ: diese Nachricht «belegt die langjährige Freundschaft der beiden.» Diese Freundschaft wird nicht einmal von Trump bestritten, die bislang als unbewiesene Behauptung dastehende Berichterstattung des WSJ «belegt» überhaupt nichts.

Richtig ist, dass Trump in seiner gewohnt ruppige Art reagiert. Dass seine Justizministerin Pam Bondi nicht gerade eine gute Figur machte, als sie zuerst ankündigte, dass alles auf ihrem Schreibtisch liege und veröffentlicht werde. Um dann hektisch zurückzurudern.

Aber selbst Burgardt/Herrmann müssen einräumen: «Bislang gibt es keinerlei öffentlich bekannte Beweise dafür, dass Donald Trump sich im Zusammenhang mit der Causa Epstein etwas hat zuschulden kommen lassen

Also können sie nur nach über 11’000 A Platz- und Zeitverschwendung schliessen, dass nun doch noch mehr Akten freigegeben werden sollen: «Wie das geht, was da drinsteht und wie vollständig diese Dokumente sind, das ist das nächste Mysterium.»

Nein, das einzige Mysterium ist: Wie ist es möglich, dass im sogenannten Qualitätsjournalismus ein solcher Haufen Müll durch alle Kontrollinstanzen rutscht und sowohl die Leser der SZ wie auch des Kopfblattsalats von Tamedia anstinkt?

Nicht einmal Qualitätspapst Simon Bärtschi hat eingegriffen, obwohl das Meinungsstück die absolute Obergrenze für Artikellängen deutlich nach oben überschreitet.

Ob Präsident Trump oder die amerikanische Öffentlichkeit sich vom kläglichen Zwischenruf beeindrucken lassen? Es steht zu befürchten, dass die Länge seine Aufmerksamkeitsspanne deutlich überschreitet.

Bei Meinungsumfragen über Trumps Beliebtheit hat man die freie Wahl unter Dutzenden Angeboten. Nehmen wir das der «New York Times», die nicht gerade als Trump-freundlich gilt. Da haben die Ankündigungen seiner TACO-Zollpolitik für einen deutlichen Einbruch gesorgt. Aber das Thema Epstein lässt sie recht unverändert. Aktuell knapp 44 Prozent Zustimmung, 53,5 Prozent Ablehnung.

Und wenn Burghardt in Washington und Herrmann in New York herumfragen, welchen Impact ihre Suada in den USA gehabt hat, wird ihnen ein verständnisloses: «What the heck are you talking about?» entgegenschallen.