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Wumms: Nicole Althaus

Der Genderwahnsinn kennt keine Grenzen.

Eine Ska-Musikerin wird von den Klimarettern von «Fridays for Future» zu einem Event ein-, dann wieder ausgeladen. Ihre Dreadlocks gehen gar nicht, kulturelle Aneignung. Falls sie die abschneiden würde, vielleicht …

Die 95-jährige Philosophin Carola Meier-Seethaler wird zu einem Anlass über Philosophinnen ein-, dann wieder ausgeladen. Obwohl sie in ihrem langen Leben mehr für Gleichstellung und Feminismus getan hat als all die Gendersternchen-Kämpferinnen, hat sie das Wort «biologisch» nach Meinung der Veranstalter an einer falschen Stelle verwendet – und wollte es nicht streichen.

Wahnsinn, dennoch steigerbar. Denn Nicole Althaus serviert in der aktuellen NZZaS auch eine Portion Geschwurbeltes. Die stramme Feministin hatte sich schon in der Debatte um das Burkaverbot lächerlich gemacht: ««Ein liberaler Staat darf etwas nicht einfach deshalb verbieten, weil es manchen als unmoralisch scheint.»

Aber sie kann noch mehr. Anlässlich der Ohrfeige an der Oscar-Verleihung füllt sie eine Seite mit dem «Comeback der Ehre». Da mäandert sie sich nicht leicht verständlich durch die Zeilen, um dann zum grossen Finale anzusetzen, das in voller Pracht zitiert werden muss:

«Jada Pinkett Smith wurde buchstäblich auf einen Schlag mundtot gemacht und zur Statistin degradiert in der Diskussion um ihre Krankheit, ihre Glatze und das damit verbundene Weiblichkeitsbild. Sie kann sich nicht mehr verteidigen. Ihr Mann hat für sie entschieden und sie damit entmündigt. Was damit unsichtbar gemacht wurde, ist weibliche Selbstbehauptung und männliche Verletzbarkeit. Sie passen nicht zum Comeback des Ehrbegriffs, das wir gerade erleben. Das muss uns zu denken geben, wenn es, wie gern betont wird, in dieser Zeit vorab um die Verteidigung der Freiheit und der Werte in Demokratien geht.»

ZACKBUM bittet händeringend darum, dass jemand erklärt, was uns Althaus hier sagen will. Irgendwie hat ihr Mann Jada Smith mundtot gemacht und gar entmündigt. Das habe irgend etwas mit Freiheit und Werten in Demokratien zu tun.

Wir gestehen: entweder sind wir zu blöd, oder das ist Blödsinn.