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Ha- ha- hamstern

Speiseöl ist das neue Toilettenpapier.

Ein teutonischer Trend, der noch nicht ganz in der Schweiz angekommen ist: es wird wieder gehamstert.

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Diesmal ist es wohl so, dass die Verdauungsorgane weiterhin normal ihren Dienst versehen; Toilettenpapier scheint (noch) in ausreichenden Mengen vorhanden zu sein. Aber, wir hatten das Phänomen der Stampede schon, es gibt einen Anblick im westeuropäischen Supermarkt, der die Konsumenten zum Hyperventilieren bringt:

Denn wenn wir etwas gewöhnt sind, dann übervolle Regale. Wenn schon Qual, dann die der Wahl. Welches Toilettenpapier darf’s denn sein? Wie viele Lagen, besonders flauschig, öko, mit Duftnote oder ohne, mit Dekoration oder weiss, besonders reissfest oder auch für Hämorrhoidenträger geeignet? Aber im Ausgangsbereich des Menschen ist noch alles unter Kontrolle.

Das Problem entsteht sozusagen am anderen Ende:

 

Speiseöl ist aus. Insbesondere Sonnenblumenöl fehlt. Anscheinend, Globalisierung, gell, ist die Ukraine unter anderem ein Grossproduzent von diesem Öl. Und da gibt es logischerweise Nachschubprobleme. Die nur mit beherzten Massnahmen gelöst werden können:

Wie in der Mangelwirtschaft in den ehemaligen sozialistischen Ländern greifen einige Läden zur Rationierung. Die Menge wird pro Kopf beschränkt. Grossfamilien sind da eindeutig im Vorteil gegenüber Singles. Brauchen aber natürlich auch mehr Öl, logo. Die andere Variante ist beruhigendes Zureden:

Dritter Versuch, man lässt Lücken, aber sorgt dafür, dass die nicht allzu gross werden:

Bei all dieser Aufregung und Panik wird gerne vergessen: Sonnenblumenöl ist, in grösseren Quantitäten, gar nicht so gesund. Zweifach ungesättigte Fettsäuren und so. Rapsöl, viel besser, frittieren kann man mit beidem. Schliesslich gibt es noch das Palmöl, aber das hat natürlich andere Probleme.

Und nun noch ZACKBUM mit Nutzwert: Notvorrat. Pro Person und für 10 Tage braucht es 0,5 kg Fett und Öl. Das geht doch. Sonst empfehlen wir aus dem breiten Angebot vielleicht das hier:

Schlappe 179 Euro, inkl. Versand. Bei dem Wechselkurs ein Schnäppchen.

Oder aber, es gibt nichts, was es nicht gibt, Notvorrat vegan:

Da muss man allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen; 239 Franken, plus 9 Franken Lieferservice. Aber dafür überlebt man nicht nur, sondern rettet auch die Welt.