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Abfalleimer Twitter

Elon Musk marschierte mit einem Waschbecken ins Headquarter.

Man kann nicht von einer Liebesheirat sprechen. Obwohl Musk den Preis für gewaltig überteuert hält, sah er sich angesichts turmhoher Vertragsstrafen und Schadenersatzforderungen gezwungen, Twitter zu kaufen.

Als erste Amtshandlung feuerte er gleich mal die halbe Führungsriege. Wegen seiner Ankündigung, auch Ex-Präsident Trump wieder den Zugang zu Twitter zu erlauben, raunt es durch die Medien, dass da ein neuer, hetzerischer, populistischer Transmissionsriemen für üble Meinungen, Diskriminierung, Hass und so weiter entstehen könne.

Musk hingegen hat angekündigt, dass er zwar Anhänger von Redefreiheit sei, Twitter aber säubern wolle. Denn während sich viele darauf konzentrieren, Tod und Teufel in den Personen Trump und Musk heranreifen zu sehen, finden mehr oder minder aktuell diese gepflegten Diskurse auf Twitter statt:

Regula Stämpfli kriegt sich nicht ein, dass der Presserat die Beschwerden von Jolanda Spiess-Hegglin abgelehnt hat. Dabei muss sie noch einflechten, – Majestätsbeleidigung – der «TX -Group Chef hat mich blockiert». Weil ihr das noch nicht kreischig genug ist, behauptet sie noch, «Die verlorene Ehre der Katharina Blum» sei «ein Klacks im Vergleich der Macht gegen JSH».

Soweit sich dieses wackelige Deutsch verstehen lässt, will sie offenbar einen Vergleich zum Buch des Literaturnobelpreisträgers Heinrich Böll ziehen, das der in den dunkelsten Zeiten des deutschen Herbsts geschrieben hat. Gut, dass Böll das nicht mehr erleben muss, und wir versuchen Stämpfli zu Gute zu halten, dass sie das Buch wohl weder gelesen noch verstanden hat.

Eine weitere Sumpfblase:

Wenn’s richtig peinlich-unappetitlich wird, ist Marko Kovic nicht weit. Der Wegwerf-Soziologe keift ungebremst: «Das ist schlicht ungefilterter, entmenschlichender Hass.» Himmels willen, hat hier jemand die Auslöschung einer ganzen Bevölkerungsgruppe gefordert? Massenerschiessungen? Deportationen? Ach was, die SVP hat mal wieder ein wenig auf die Kacke gehauen. Und Kovic schmeisst damit zurück.

Aller schlechten Dinge sind drei:

Als wollte Fabian Eberhard beweisen, dass Kurt W. Zimmermann mit seiner ironischen Kritik völlig richtig liegt, dass der «Recherche-Chef» vom «SonntagsBlick» statt zu recherchieren überall Nazis wittert, vollbringt Eberhard auch hier seinen üblichen Dreisprung zwischen eher zusammenhangslosen Ereignissen. Die da wären: ein paar Verpeilte haben eine Gender-Veranstaltung belästigt. Die SVP fordert, dass solche Veranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden sollen.

Konklusion à la Antifa-Eberhard: «Die grösste Partei des Landes als Erfüllungsgehilfin von Neonazis». Wer so die Realität zusammenklebt, hat sich als «Recherche-Chef« restlos disqualifiziert.

Das sind nur drei Beispiele unter Tausenden, zu welchem Abfalleimer Twitter verkommen ist, wie dort geholzt, gerempelt, gekeift, gehetzt und Sinnbefreites dargeboten wird.

Man darf gespannt sein, ob es Musk gelingt, diesen Sumpf auszutrocknen. ZACKBUM hat seine Zweifel angesichts dieser massiven Ballung von unappetitlichen Inhalten.

Als Zugabe noch eine Schmonzette. Da erscheint in der «WeWo» ein nicht gezeichneter Beitrag über die neusten Troubles im Verein von Jolanda Spiess-Hegglin. Aber die Autorin kann sich nicht zurückhalten und outet sich auf Twitter.

Daraufhin wird Joyce Küngaka Rabanna Winnetou») wegen ein paar Fehlern in ihrer Meldung kritisiert, was sie nicht auf sich sitzen lassen kann:

Worauf sie gleich nochmal eingetopft wird:

Es ist eben verwirrlich, wenn im Abfalleimer Twitter über die Ereignisse in einem anderen, nun ja, Gefäss berichtet wird …

Das war der Tag des Herrn

Hilfe, mein Papagei onaniert: Es war aber kein herrlicher Tag.

Ihr freiwilliger Beitrag für ZACKBUM

Frank. A. Meyer hat ZACKBUM erhört. Letzten Sonntag fragten wir, ob er denn gecancelt sei. Jetzt ist er wieder da. Bedauerlich, wir sind schuld, tut uns so Leid.

Denn der Herr, der mit dunkler Brille, fliederfarbenem Jacket und undefinierbarem Pochettli vor dem Brandenburger Tor zu Berlin steht, macht sich mal wieder Sorgen um die Schweiz. Dazu benützt er das ewige Stilmittel der rhetorischen Frage: «Krieg zweier Welten! Zukunft Europas! Was hat das mit der Schweiz zu tun? Was hat die Schweiz damit zu tun?»

Wenn tief gegründelt werden muss, wird der leichte Bildungsrucksack geleert: «Ganz wie Geheimrat von Goethe sagte. In den Schlussversen seines Gedichts «Diner zu Koblenz im Sommer 1774» ….» Nein, auch dem Geheimrat ist nicht alles gelungen, muss man schon sagen. Aber von Meyer zitiert zu werden, das hat er nicht verdient.

Dem «früheren Spitzendiplomat und aussenpolitischen Denker Tim Guldimann» macht es hingegen nichts aus, zitiert zu werden. Das passiert ihm nämlich eher selten. So soll er gesagt haben: «Die historische Grundlage der schweizerischen Neutralität war das Interesse der europäischen Mächte am intakten Söldnermarkt und am freien Zugang zu den Alpenpässen.» Woraus Meyer messerscharf folgert: «Ernüchternder Schluss: Europa hat die Neutralität gewollt, wenn nicht erzwungen!»

Wie auch immer, was folgt denn daraus? Wir folgen mit Meyer wieder Guldimann: «Das frühere Interesse an der neutralen Sonderrolle ist aber bei unseren europäischen Partnern schon lange hinfällig geworden, vielmehr erwarten diese heute unsere Solidarität.»

Nun lässt Meyer noch historisches Wissen aufblitzen: «Es ist wahr, in den Kriegen des 20. Jahrhunderts hat der neutrale Sonderweg der Schweiz existenziell gedient.» Aber nach dem Zweiten Weltkrieg habe die Schweiz dann schrecklich versagt: «Sie weigerte sich, am gemeinsamen Tisch der Zukunftsgestalter Platz zu nehmen – und verzichtete darauf, eine wichtige, weil kluge, weil freiheitserprobte, weil kulturkonflikterfahrene Stimme zu sein; sie setzte sich an den Katzentisch.»

Am gemeinsamen Tisch der Zukunftsgestalter. Wen Meyer wohl damit meint? Etwa die Trümmer-EU, mit zukunftsgestaltenden Mitgliedern wie den Pleite-Griechen, den Chaos-Italienern, den lupenreinen Demokraten in Ungarn? Nun ja, stattdessen schwingt sich Meyer zu einem weiteren Philosophenwort auf, um die Schweiz zu beschreiben: «Bisher lebte sie nach dem Motto des Philosophen Arthur Schopenhauer: «Die Welt als Wille und Vorstellung». Als Schweizer Vorstellung auf der politischen Bühne eine peinliche Vorstellung!»

Nun, in seinem Opus Magnum wollte Schopenhauer eigentlich seine Überzeugung abhandeln: «Die Welt ist die Selbsterkenntnis des Willens.» 40 Jahre lang hatte er daran gearbeitet, und es ist eine Schande, dass er hier für eine billige Polemik herhalten muss. Denn die beiden Starkdenker Guldimann und Meyer wollen die Schweiz offensichtlich ihrer Neutralität entkleiden und stattdessen «Solidarität» walten lassen, was immer das sein mag. ZACKBUM schlägt vor, dass die beiden das doch unter sich ausmachen und Dichter und Denker wie Goethe oder Schopenhauer dabei aussen vor lassen.

Schliesslich sollte jeder, der im «SonntagsBlick» publiziert, die hauseigene Flughöhe beachten; statt Gschwurbel und Geschwülstel ist der SoBli doch wirklich hier mehr zu Hause:

Kurz: Behrami bricht sein Schweigen: gut. Meyer bricht seins: schlecht. Das gilt natürlich auch für Chefredaktor Gieri Cavelty. Der nölt: «Dennoch bleibt uns keine andere Wahl, als die Ukraine in ihrem Freiheitskampf entschiedener denn je zu unterstützen. Es geht darum, uns selbst und der Welt unmissverständlich klarzumachen, dass «der Westen» eben mehr ist als eine blosse Konsumgesellschaft. Dass es vielmehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind, die unser Staatswesen und unser friedliches Zusammenleben im Kern ausmachen. Und dass es das Mindeste ist, für diese Werte im Winter die Heizungen etwas runterzudrehen.»

ZACKBUM wusste es. Nach «Frieren für den Frieden» nun «Bibbern für die Demokratie». Wer heizt, hilft Putin. Bald einmal wird der SoBli zur grossen Aktion aufrufen: Kampf den Heizsündern. Den Warmduschern, den Gasfrevlern. Eidgenossen, werdet Eisgenossen. Frostbeulen sind schick. Körperhygiene wird überschätzt. Nehmt euch ein Beispiel: «echli stinke muess es».

Andere Putin-Helfer enttarnt der «Investigativ»-Journalist Fabian Eberhard. Wir erinnern uns, das ist der, der nicht einmal die Büroräumlichkeiten eines Satirikers und eines Internetradios findet. Stattdessen fotografiert er leere Zimmer und behauptet bis heute, dass das keine lachhaften Fake News seien. Aber nun ist er einem neuen «Propaganda-Eklat» auf der Spur:

Der Verein behaupte doch stinkfrech, das von Sperberaugen entdeckte «Z» auf der Bluse einer der Folklore-Damen sei einfach der Anfangsbuchstabe ihres Namens. Aber so lässt sich ein harter Recherchierknochen wie Eberhard nicht einseifen: «Von wegen! Der Verein wird von Putin-Anhängerinnen gesteuert.» Gnadenlos deckt Eberhard auf: «Mit den Kreml-Rockern machten N. und M. (zwei der Damen) auch bei anderen Gelegenheiten gemeinsame Sache. Etwa als sie im Mai zusammen das durch einen Farbanschlag verschmierte Suworow-Denkmal in der Schöllenenschlucht reinigten.»

Man stelle sich nur vor, diese Kriegstreiberinnen reinigten ein verschmiertes Denkmal. Wieso das noch nicht mit strengsten Strafen sanktioniert wurde? Aber Eberhard in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf: «Im kleinen Kreis macht auch N. keinen Hehl aus ihrer Gesinnung.» Der Beweis? «Wie Leute aus ihrem Umfeld erzählen». Aber dank Eberhard wird das nicht so weitergehen: «Die Kriegspropaganda am Schwingerfest hat das Erziehungsdepartement (Basels, Red.) nun aufgeschreckt.»

ZACKBUM hat allerdings aus persönlicher Betroffenheit eine Frage an das Recherchiergenie. Unser Name fängt auch mit Z an. Aber wir waren schon vor dem Ukrainekrieg da. Das gilt besonders für den Redaktor René Zeyer. Den gibt es schon länge als das aus der Sowjetunion hervorgegangene Russland. Aber bevor Eberhard gnadenlos recherchiert, geben wir freiwillig zu: Zeyer findet es schon seit vielen Jahren lustig, eine Gürtelschnalle zu tragen, auf der ein Z abgebildet ist. Dennoch versichern wir, weder an der Reinigung des Suwowow-Denkmals teilgenommen, noch Kontakte zu Kreml-Rockern noch Sympathien für Putin zu haben. Aber wir erwarten gerne die gnadenlose Recherche, wer wir in Wirklichkeit sind.

Wir fragen uns allerdings, das haben wir knallhart recherchiert, kann es Zufall sein, dass ausgerechnet vor der Schwachstrom-Kolumne von Meyer im SoBli dieses Inserat steht?

Das kann doch nur Absicht sein …

Aber nicht nur der SoBli hat sich dem knallharten Recherchierjournalismus verschrieben, Auch die «SonntagsZeitung» deckt auf. Letzte Woche erfreute sie uns mit der Eigenrecherche, dass man mit einem Eisbrecher sowohl durch die Arktis wie die Antarktis brechen kann. Dabei gemütlich in der Spa-Suite liegen, oder aber per U-Boot oder Helikopter Eisbären und anderes Getier in den Wahnsinn treiben.

Diesmal kehrt der Recherchierjournalismus in die Schweiz zurück und deckt auf:

Ist das zu fassen? Sie hat sogar in der Schweiz getanzt. Begleitet von Leibwächtern! Unverschämt, das. Aus irgendwelchen Unterlagen will die SoZ wissen, dass Putins Tochter eine ganze Reihe von Flügen nach Zürich buchte, Rückflug immer am nächsten Tag. Allerdings:

«Ob sie die Reisen tatsächlich machte, … ist unbekannt.»

Ja blöd aber auch, dann ist ja die kühne Behauptung im Lead «besuchte die Schweiz viel öfter, als bisher bekannt war», eine Alternative Wahrheit. Oder der ganze Artikel so stichhaltig, als sei er von Eberhard recherchiert.

Deckt die SoZ sonst noch etwas Weltbewegendes auf? Oh ja:

Also genauer gesagt, untersucht der Autor der «Süddeutschen Zeitung» diese weltbewegende Frage. Und da die Bordmittel der SoZ erschöpft waren, wird das halt im üblichen copy/paste-Verfahren ins Blatt gerückt.

Sozusagen geliehene Küsse in der SoZ, reines Fremdküssen, nicht mal zum Knutschen reicht es aus eigenen Kräften.

 

 

 

 

Wumms: Fabian Eberhard

Keiner zu klein, Denunziant zu sein.

Fabian Eberhard ist das Recherchegenie vom Blöd-«Blick», das in seinem Schmierenartikel über das Internetradio «Kontrafunk» nicht einmal in der Lage war, deren Büroräumlichkeiten zu finden. Das Gebäude lag noch knapp in der Reichweite seiner Fähigkeiten, aber offenbar einen Überfall rechter Kräfte befürchtend, hastete er drinnen durch leere Gänge, fotografierte schnell ein leeres Büro – und nichts wie weg.

Das Ergebnis dieser Glanzleistung verkaufte er dann den SoBli-Lesern als echtes Bildmaterial. Dabei waren es bloss lachhafte Fake News. Zu einer Richtigstellung konnten sich weder Eberhard, noch der Blöd-«Blick» aufraffen:

So sehen alternative Wahrheiten à la Eberhard aus.

Nun hält sich aber der Journalist offenbar für eine ganz grosse Nummer im Investigativen:

Das Betätigungsfeld des «Head of Investigations» ist dabei weit gefächert. Es reicht von Katalonien bis zur Türkei, es umfasst «soziale Bewegungen» und «Verschwörungstheoretiker». Das bietet er auf Twitter gerne auf Englisch feil, more international, you know.

Aber auch hier scheint es seine Lieblingsbeschäftigung zu sein, mit zusammenhangslosen Zusammenstellungen zu denunzieren. Diesmal hat die Band «Lauwarm» seinen Ärger erregt. Nachdem die mehrfach von Woke-Wahnsinnigen an Auftritten gehindert wurden, wagten sie es doch tatsächlich, am Fest der «Weltwoche» kurz aufzuspielen. Das geht nun für Eberhard überhaupt nicht, also hat er mal seinerseits im Account des Sängers geschnüffelt und ist dabei auch einige Jahre zurückgegangen.

Sein drakonisches Urteil: «Putin-Propaganda, Corona-Verharmlosung». Wieviel das mit der Realität zu tun hat, kann sich jeder überzeugen, der die Original-Posts anschaut. So gut wie nix.

Selber nix auf die Reihe kriegen, aber bei anderen austeilen, das ist vielleicht eine beschämende Mischung. Aber um so zu schreiben wie Eberhard, da muss man völlig schamfrei sein.

Wumms: Fabian Eberhard

Ins Leere schreiben: die neue Recherchiermethode des SoBli.

Fabian Eberhard vom «SonntagsBlick» hält sich sicher für einen ganz scharfen Investigativjournalisten. So ist er einem «AfD-nahen Radio» auf der Spur, angeblich ein «Internetsender für Corona-Skeptiker und AfD-Anhänger». Das sendet seit 21. Juni 24 Stunden am Tag. Aber der Inhalt ist Eberhard ziemlich egal.

 

Als sei er in der Lehre bei der «Republik», will die Spürnase lieber verschwörerische Zusammenhänge aufdecken. «Spuren führen zu Satiriker Andreas Thiel», raunt Eberhard verschwörerisch. Denn es ist ihm gelungen – sicher unter Lebensgefahr –, ein Foto des Briefkastens von Thiel an einem Bürogebäude zu machen. Und da klebt tatsächlich die Aufschrift «Kontrafunk» dran. Der Beweis.

Aber wieso ist’s für AfD-Anhänger? Einfach, «Björn Höcke, Einpeitscher der Partei AfD», hat sich lobend auf Twitter über den neuen Nachrichtensender geäussert. Man kann nur hoffen, dass Christoph Blocher oder Roger Köppel nie freundliche Worte über den SoBli oder gar über Eberhard verlieren. Denn denen würde dann das Etikett «schreiben für SVP-Anhänger» angeklebt werden.

Aber bei Eberhard wäre es eher schwierig, irgend etwas zu loben. Denn der Investigativjournalist traute sich sogar in die Höhle des Löwen, also in das Bürogebäude hinein und suchte nach den Räumlichkeiten des AfD-Funks, bzw. des Satirikers Thiel. Und siehe da: alles Pfusch, Fake News, alternative Wahrheit: die Räumlichkeiten sind leer:

Typisch, diese rechten Verschwörer. Wenn man hinter die Fassade schaut, ist da nix. Leere Gänge, leere Räume, alles Lug und Trug. Aber die bittere Wahrheit ist: DAS sind Fake News. Recherchier-Genie Eberhard hat blöderweise das dort vorhandene und funktionierende und besetzte Büro nicht gefunden. Das Dummerchen hat sich einfach verlaufen, verirrt. Wahrscheinlich befürchtete er, plötzlich von üblen AfD-Schlägertypen in die Mangel genommen zu werden, knipste schweisselnd vor Angst einen Gang und einen Raum, und dann nix wie weg.

Tamedia, «Republik», SoBli: Kolportage statt Reportage. Schmiere statt Recherche. Besinnungsloser Gesinnungsjournalismus statt Wiedergabe der Wirklichkeit. Fake News statt Beweise. Peinlich über jede Schmerzgrenze hinaus. Stücke von Mietschreibern, denen jeglicher Anstand abhanden gekommen ist. Für die recherchieren, Fakten sammeln, nicht anonyme Zeugen aufführen, ausgewogen berichten böhmische Dörfer sind. Die die Reputation des einstmals anerkannten Berufs Journalist in die Tonne treten. Die letzten Reste von Vertrauen verspielen. Eine Schande, dass die sich Journalist nennen dürfen.