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«Blick», Blick, Blick

Es gibt Organe, wo Buchstaben eigentlich nur stören.

Daher die Gelegenheit für eine neue Folge unserer beliebten Fotoromanza. Als Materiallieferant kann es natürlich nur einen geben. Das Organ mit dem Regenrohr im Logo, logo.

ZACKBUM dachte, es handle sich um eine Reklame für Haarwuchsmittel.

Aber, schluchz: die Ideen sind hinter der Bezahlschranke verborgen; schockierend. Dabei ist es nicht mal eine «Blick»-Eigenleistung. Der Text stammt von der «Handelszeitung». Aber auch dort, heul, kann man die Ideen nur lesen, wenn man ein Abo löst. Wir könnten sie hier verraten. Tun wir aber nicht, ätsch.

 

Gut, auch die Kindersoldaten in ihren Verrichtungsboxen im Newsroom haben es nicht leicht. Daher schreiben sie nur ganz klein, dass dieser fiese Trick in Wales stattfindet.

Hier nun eine originelle Lösung für das alte Problem: wie bebildere ich ein mildes Erdbeben? So:

Vielleicht hätte es der «Blick» bei dieser Bebilderung bewenden lassen sollen, denn dieses Trümmerteil von Text, zudem abgeschrieben, erfreut den Leser nicht wirklich:

«Wie die italienische Zeitung «Corriere del Mezzogiorno» berichtet, sei das Beben in ganz Neapel spürbar gewesen. Menschen strömten auf die Strasse, Trümmerteile stürzten von Häusern herab und es kam zu Stromausfällen.»

Wir wussten es doch: in Neapel leben die Italiener in Trümmerhäusern.

Und gleich noch ein Dreierschlag der guten Unterhaltung:

Wenn Ermotti und die UBS den «Blick» nicht hätten, die nächste Bankenkrise wäre vorprogrammiert.

Jetzt wird es einen Moment lang ganz ernst, denn hier packt ein Soldat Militärgeheimnisse aus:

Es ist nicht bekannt, ob er nach diesem Verrat standrechtlich erschossen wurde.

Wollen wir mit diesem Dreierpack an überzeugenden Argumenten aufhören, wieso man unbedingt ein «Blick+»-Abo lösen sollte?

Nein, das wäre zu deprimierend. Also hören wir damit auf. Ist zwar bezahlte Werbung, aber dennoch das Lustigste auf der «Blick»-Homepage:

Und bevor einer fragt: nein, der «Blick» kommt hier nicht vor. Warum eigentlich nicht?