Entries by René Zeyer

Geschäftsgelaber

Wenn die «Republik» einen Geschäftsbericht schreibt. Und schreibt. Und schreibt. Das ist mal eine Ansage: «Wir legen alles offen: unsere Finanzen, Arbeitsweisen, Fehler, Löhne – weil wir überzeugt sind, dass Transparenz wichtig ist.» Wunderbar; überprüfen wir das doch am aktuellen Geschäftsbericht 2021/2022: «Was Sie schon immer über die Republik wissen wollten». Vielleicht will man gar […]

Invoice uns

TX Group setzt die Hürden für Bezahlung höher. Es soll tatsächlich noch Journalisten oder andere externe Dienstleister geben, die von der TX Group Geld erwarten dürfen. Für geleistete Dienste. Es ist im Geschäftsleben üblich, dass erst «money in the Bank» den erfolgreichen Versuch krönt, von einem Debitor Geld zu kriegen. Nun ist die TX Group […]

«Republik»: Nicht steuerbar

Nach der Existenzkrise ist vor der Existenzkrise. Beni Frenkel hat das Problem auf «Inside Paradeplatz» weitgehend auf den Punkt gebracht: «Irgendwann fiel den „Republik“-Buchhaltern aber auf, dass sie keine Schenkungssteuer auf die Zuwendungen bezahlt hatten.» Das ist sehr milde formuliert. Denn die «Republik» leistet sich nicht nur schreibende Schmachtlocken, einen gewaltigen Overhead, einen «Bildberater», eine […]

«Republik» kräht «unfair»

«Quelle angeben», fordert die «Republik» von der NZZaS. Aber selbst … Sie ist «Co-Leiterin Inland» bei der «Republik», dazu «Dozentin» am MAZ und an der Uni Freiburg. Von einer dermassen qualifizierten Journalisten wie Bettina Hamilton-Irvine muss man gnadenlosen Qualitäts-Journalismus erwarten. So zum Beispiel: «Liebe @NZZaS, schön, dass euch unsere Recherche über die hohe von Zwangsmassnahmengerichten […]

Wie man sich ins Elend rechthabert

Bei «Netzcourage» hat sich ein Dreamteam gefunden. Es ist eine Tragödie, dass ein Verein mit einem durchaus lobenswerten Anliegen am Personal scheitert. Die Geschäftsführerin und hasserfüllte Kämpferin gegen Hass im Internet verschleisst Präsidenten und Vorstandsmitglieder à gogo. Sie droht ihnen mit juristischen Schritten und anderem («Fülschi dir reichts auch langsam. Dass dies (und viele andere […]

Kamikaze-Rechnung

Es geht bergab. Also wird mehr Geld rausgehauen. Wenn man einen Newsletter bekommt, der mit «Sehr geehrte Frau Verlegerin, Sehr geehrter Herr Verleger and everybody beyond!» beginnt, hat man schon einen Verdacht. Der verfestigt sich zur Gewissheit, wenn man scrollt und scrollt, bis man das Ende von 14’000 Anschlägen erreicht hat. Die «Republik» überschüttet unschuldige Leser […]

Es ist eine Sauerei

Übertretungen müssen bestraft werden. Aber so? Als unverbrüchlicher Anhänger des Rechtsstaats ist ZACKBUM selbstverständlich der sicheren Auffassungen, dass sich alle an alle gültigen Regeln und Gesetze zu halten haben. Nun ist es dem Redaktor widerfahren, dass er eine 30er-Zone für eine 50er-Zone hielt. Dass das daraus entstandene Vergehen bestraft werden muss: keine Widerrede. Auch die […]

Wumms: Hansi Voigt

Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Der Mann ist ein Tausendsassa. Voigt präsidiert neu den Verein «Netzcourage». Ein Aufstieg vom «Präsident a.i.». Wer ihn allerdings in dieses Amt gehoben hat, ist geheim. Voigt ist zudem «Co-Geschäftsleiter» von «we.publish». Noch nie davon gehört? Also bitte: «Die We.Publish Foundation fördert unabhängige journalistische Angebote und die […]

Ins Glied zurück

Stühletausch bei «20 Minuten». Das ist originell. Erinnert sich noch jemand, dass es mal ein Protestschreiben von 78 erregten Tamedia-Frauen gab, die sich über unerträgliche Arbeitsbedingungen, demotivierende männliche Kollegen, Sexismus und Diskriminierung beklagten? Dazu behaupteten sie über 60 anonymisierte und nicht verifizierbare Vorfälle. Ist schon ein Weilchen her, und ausser grossem Geschrei ist nichts davon […]

Keine Medien, keine Kritik

Die «Medienwoche» gibt auf. Medienkritik ist nötiger denn je. Unabhängige Medienkritik ist nur ausserhalb der Eingeweide der grossen Platzhirsche möglich. Wer bei Tamedia im Brot steht, ist im Verdacht des Konzernjournalismus, wenn er CH Media kritisiert. Nur indolente Lohnschreiber wie Philipp Loser bellen im Auftrag ihres Herrn Konkurrenzprodukte an. Die NZZ trennte sich zuerst von […]