Lallen soll verboten werden
Wie die SP Zürich zu einem Safe Place werden könnte.
Zugegeben, es ist heiss und das Sommerloch hat sein hässliches Haupt erhoben.
Die SP Zürich ist bekanntlich die Partei für Lastenvelofahrer und Cüpli-Trinker. Übergeordnet setzt sich der Schweizer Co-Präsident energisch gegen die sogenannte Manosphere ein und fordert Massnahmen gegen Macho-Männer. Aber wenn es um seine eigene Karriere geht, fährt Cédric Wermuth schon mal die Ellbogen aus und räumt eine Ständeratskandidatin aus seinem Weg. Mit dem putzigen Argument, dass er die Anliegen von Frauen besser vertreten könne. Glaubte ihm der Wähler dann nicht.
Nun hat die SP der Stadt Zürich zu allem zu noch ein Alkoholproblem. Genauer gesagt das SP-Mitglied Benjamin Kobelt. «Parteianlässe sollten ein Safe Space für Suchtkranke sein», meint er. Denn er sei rückfallgefährdet. Am «Trink-Fest Sechseläuten» habe er drei Flaschen Bier getrunken und sich anschliessend wieder in Therapie begeben. Allerdings fordert er dort kein Ausschankverbot.
Hingegen hat er sich in seiner Sektion im Kreis 9 bereits durchgesetzt. Hier gibt es keinen Gratis-Alk mehr, die nächste Weihnachtsfeier wird trocken stattfinden. Nun versucht es Kobelt auf städtischer Ebene. «Aus meiner sozialdemokratischen Perspektive ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man als Partei keine gefährlichen Rauschmittel verschenkt», sagt er.
Ob das allerdings auch für das Parteiprogramm gilt? Während das erste noch mit knapp zwei Seiten auskam, labert sich das aktuelle überhaupt nicht süffig durch 62 Seiten. Es ist nicht bekannt, ob einige Punkte unter Alkoholeinfluss oder der Verwendung verbotener Substanzen formuliert wurden: «Die Vision heisst demokratischer Sozialismus.» Wie sagte der Sozialdemokrat Helmut Schmidt so richtig: «Wer Visionen hat, sollte zum Arzt.»
Dennoch hat die SP Schweiz noch mehr Visionen: «Unsere Vision ist aber auch, die nationalen Armeen durch ein Schutzsystem der Völkergemeinschaft zu ersetzen.»
Und noch ein Schmankerl: «Meinungstragende und Medien stehen in der Verantwortung, sexistische Bilder zu hinterfragen und weder Frauen noch Männer auf ihren Körper und ihre Biologie zu reduzieren.» Meinungstragende? Sind damit nur Pimmeltragende gemeint?
Aber zurück zu den Problemen der SP der Stadt Zürich. Die ist überhaupt nicht begeistert, keine Trinkenden mehr sein zu dürfen. Nun will die Geschäftsleitung natürlich nicht daran schuld sein, wenn Kobelt einen neuerlichen Rückfall erleidet, also zum Alkoholproblemenden wird.
Was macht man da, wenn man sich diesen Vorstoss nicht schönsaufen kann? Also wirklich, liebe ZACKBUM-Lesenden, das kann doch nicht so schwer sein. Eben: «Die Geschäftsleitung setzt eine Arbeitsgruppe ein mit dem Ziel, Parteianlässe inklusiver zu gestalten.»
Wie das? Die Geschäftsleistung empfiehlt weiter: Veranstaltungen müssten «offen und inklusiv ausgestaltet sein … einen Raum bilden, in welchem sich alle wohl fühlen … umfassenden und tiefgreifenden Auseinandersetzung behandelt und ganzheitlich betrachtet … die Situation grundlegend zu betrachten … adäquate und zielführende Art und Weise … daraus die richtigen Schlüsse ziehen und zuhanden der Geschäftsleitung Handlungsempfehlungen …» und Blüblü und Blabla.
Bestes Bullshit-Bingo, wie es ein Schönschwätzer im Finanzbereich nicht besser hinkriegen würde.
Zum Artikel stellt der «Tages-Anzeiger» fies ein Foto von der Delegiertenversammlung am 28. Mai in Zürich, wo vor den Genossen unübersehbar viele genossene Bierflaschen stehen. Könnte es allenfalls sein, dass die Weigerung, den bestgewählten Daniel Jositsch wieder als Ständeratskandidaten aufzustellen, auch unter Alkoholeinfluss erfolgte? Zumindest die Ersatzkandidatin gibt Anlass für diese Vermutung.
Also, Schwestern und Brüder, nicht mehr zur Sonne, zur Freiheit, sondern nüchtern werden. Das treibt dann vielleicht auch gleich noch die Visionen aus. Da kann auch kein Co-Präsident mehr halluzinieren, dass er zwar entschieden gegen Sexismus und Frauendiskriminierung sei, aber nur dann, wenn es seiner eigenen Karriere nicht im Weg steht.
Hicks.











Aber die Sozis lallen ja auch ohne Alkohol schon den ganzen Tag
Offenbar auch schon ganz gut im Oel gelegen muss neulich der selbsternannte grosse Vordenker des SP Politbüros, Cédric Wermuth, gewesen sein als er in seinem Bluesky Account sich am ganz grossen Welterklärungswurf versuchte und folgendes schrieb:
«Wie man Klimakrise buchstabiert?
So: K-A-P-I-T-A-L-I-S-M-U-S.»
Ich hoffe, dass viele von diese Spinnern Ihren herrlichen Artikel lesen und sich darüber ärgern. Die gehören doch alle ins Burghölzli.
Man muss diesen Gratisalkoholausschank wohl eher als eine präventive therapeutische Maßnahme sehen, damit man solche rotsozialistischen Parteianlässe inkl. Weltrettungsgrößenwahn in einem metaphysischen Zustand der Angetrunkenheit überhaupt bis zum Ende mit dem Singen der Internationale überhaupt unbeschadet durchhalten kann insb. seit die rote Kinderkhmer von der ex JUSO die Partei immer mehr dominiert und knallhart den ideologischen Takt vorgibt.
Dem Genossen Kobelt kann daher fast nur noch ein Parteiaustritt nahegelegt werden um dieser Versuchung künftig widerstehen zu können. Sozialismus und Alkoholismus gleichzeitig die Stirn bieten zu können, braucht enorm viel Charakterstärke.
Er kann das bei der nächsten AA Sitzung mal mit seinen Gschpaenli besprechen – dort dann garantiert alkoholfrei.
Mein Rat an die SP: Eine sogenannt inklusive Arbeitsgruppe einzusetzen, die möglichst alle ca. 87 eingebildeten Geschlechter abbildet, die es gemäss woken Linksgrünen gibt, die dann darüber brütet, welche Arbeitsgruppen es alle noch braucht, um die Welt nach ihrem Gusto zu gestalten.
Dennoch hat die SP Schweiz noch mehr Visionen: «Unsere Vision ist aber auch, die nationalen Armeen durch ein Schutzsystem der Völkergemeinschaft zu ersetzen.»
Damit bin ich allerdings einverstanden!
Also so etwas, wie die imperialen Streitmächte? Mit oder ohne Todesstern?
Wir kriegen bekanntlich nicht mal unsere mittlerweile desolate Kleinstarmee halbwegs in den Griff – Flops ohne Ende, der Steuerzahler staunt nur noch über diesen notorischen Dilettantismus.
Und in solchen Grossarmeegebilden noch viel übler – Ineffzienz, Schlendrian bis hin zu systematischer Korruption – die EU lässt grüssen oder auch die US Army, wo von vielen schamlos abgezockt wird bis zum geht nicht mehr.
Gerade Armeen sind ein Selbstbedienungsladen korrupter Funktionäre, der Rüstungsgüterindustrie (inkl. unserer skandalbehafteten RUAG) und Militärs ohne Ende – da können selbst Putin und Selensky noch ein Liedchen davon singen.
Und ausgerechnet unsere in militärischen Dingen notorisch unbedarften Sozen meinen da einen Ahnung davon zu haben in ihren grassierenden kollektivistischen Wahnvorstellungen — vermutlich auch eine Folge von viel zuviel Freibier an den Parteiveranstaltungen – so kann man sich die Verteidigungsfähigkeit auch schöntrinken.
Solange die SP solche Gängelei nur intern fördert, ist mir das egal. Dennoch ist Herr Zeyers Artikel eine Bestätigung mehr, die SP nicht zu wählen.
«offen und inklusiv ausgestaltet sein …», will nicht den ganzen Schwachsinn wiederholen den die SP Leute absondern aber ein totales Alkohol- und Cannabisverbot für alle Linken wäre sinnvoll, Grüne und AL. Die Hitze hat denen so zugesetzt das es im Kopf furztrocken ist und jede Art von Drogen das endgültige Aus des noch spärlich vorhandenen Verstandes bedeuten würde!
Denen haben Sie‘s aber wieder mal kräftig gezeigt, Brunner, wie immer in ebenso kräftigen wie unnachahmlich eleganten Worten. Bleibt die Frage nach Ihren Utopien. Sie wünschen sich „SP Leute, Linke, Grüne und AL“ furztrocken mit spärlich vorhandenem Verstand oder furztrocken im endgültigen Aus?
Merke: Gerade Witzversuche in plattestgewalzten Furztrockenebenen bedürfen zwecks Orientierung einer gewissen Zielgerichtetheit.
Freut mich wenn ich ihren ereignislosen Alltag retten konnte!
Ach, Sie pflege ich zwischen die zwei neuen Fremdsprachen, die praktischen und theoretischen Musikübungen, die belletristische Lektüre, das News-Bingen, das Fitnesscenter, den Spaziergang, das Einkaufen, Kochen und Servieren, die Familienbürokratie und Horst Lichters „Bares für Rares“ zu schieben. Sie sind eine amüsante Erholung.
Angeber!
Wo der Brunner bellt,
es dem Bitterli nicht gefällt,
er kläfft zurück, lässt seine Stimme walten,
als Leser fühlt man sich ganz gut unterhalten
Die Zitate aus der SP könnten als lustig durchgehen, wenn nicht alles bierernst gemeint wäre und reale Konsequenzen hätte.