Wumms: Kaltërina Latifi
Keiner zu klein, Opfer zu sein.
Im völlig runtergewirtschafteten «Magazin» des Qualitätsmedienhauses Tamedia gibt es ein Duo infernal:

Der Herr links ist dermassen unerträglich, dass ZACKBUM ihn seit Längerem ignoriert. Die Dame rechts fiel auch schon mehrfach unangenehm auf.
Es gehört inzwischen zu den verpflichtenden Menschenrechten, Opfer zu sein. Opfer eines unziemlichen Übergriffs. Allerdings: woher nehmen und nicht stehlen? Da greift Latifi weit in die Vergangenheit zurück. Wahrscheinlich war das Erlebnis eines «Übergriffs» dermassen traumatisch, dass sie erst nach ausführlicher Therapie darüber heute sprechen kann.
Ihre Kolumne fängt harmlos an: «Vor ziemlich genau einem Jahr kontaktierte mich ein Journalist einer angesehenen deutschen Tageszeitung und bat mich um ein Interview. Ihn habe meine Habilitationsschrift zum Thema Fragment in der deutschen Literatur sehr beeindruckt und er wolle mit mir darüber sprechen.»
Das ist Selbstvermarktung at its best. So nebenbei die Habilitationsschrift erwähnen, und dass die im Fall journalistische Aufmerksamkeit errege, dazu bei einer angesehenen Zeitung, wow. Das Unheil nahm dann aber seinen Lauf. Man traf sich «auf halbem Wege» in einer «grösseren deutschen Stadt und setzten uns in ein Café».
Aber auch an öffentlichen Orten ist frau niemals in Sicherheit. Der Journalist habe angefangen, über sich selbst zu erzählen, was ja eigentlich Latifi vorbehalten ist, dann über die Brüche in seinem Leben, obwohl das Thema auch Latifi gepachtet hat. Und schliesslich habe er sogar angefangen zu heulen.
Da sagte ihr «Bauchgefühl nur weg von hier», aber Frauen haben halt ein weiches Herz. Ganz falsch. Ihre «Nachsicht» habe nicht «zu einer Normalisierung der Lage» geführt, sondern: «Er sei so fasziniert von mir, ob ich denn einen Partner hätte?» Unverschämt, gell? Bis hierher kann man dem Journalisten höchstens tölpelhafte Anmache vorwerfen.
Aber jetzt kommt’s:
«Und als wäre es das Natürlichste auf der Welt, legte er später unaufgefordert auch noch seinen Arm um meine Schultern.»
Das ist nun allerdings ein Übergriff, der tiefe Spuren in der Seele von Latifi hinterlassen hat. Solche Furchen, dass sie sich auch ein Jahr später noch genau daran erinnert.
Damit ist aber selbst bei einer Kurzkolumne der Platz noch nicht alle, also folgt noch das: «Seither habe ich mich oft gefragt, warum vor allem wir Frauen zu dieser sozialen Kulanz neigen, womit ich meine, höflich zu bleiben, die Unannehmlichkeiten über uns ergehen zu lassen, ja uns dumm zu stellen?»
ZACKBUM hingegen fragt sich, ob diese Geschichte wahr, erfunden oder ausgeschmückt ist. Also stellten wir diese Frage der Autorin und baten sie darum, doch bitte den Namen der Heulsuse bekannt zu geben, damit wir ihr Gelegenheit geben könnten, dazu Stellung zu nehmen. Natürlich würden wir seine Anonymität auf Wunsch respektieren.
Aber da vergass Latifi plötzlich den Anstand und stellte sich dumm: auch auf wiederholte Anfrage keine Antwort. Dabei würden wir eidesstattlich versichern, ihr gegenüber niemals mit Heulen anzufangen, kein Interesse an ihren persönlichen Verhältnissen zu haben und keinesfalls, unter keinen Umständen und auch nicht auf Aufforderung den Arm um ihre Schultern legen würden.
So aber bleibt es Mysterium: Ist’s Wahrheit oder fragmentarische Dichtung?
Allerdings räumen wir ein: ihre Habilitationsschrift interessiert uns null.











Was ist eigentlich mit der Roshani, die sich zurückgeklagt hat? Darf sie wieder schreiben? Nicht dass mich ihre Texte interessieren würden. Nur wie Tamedia mit dieser Groteske umgeht.
Und wie. Die Mediendatenbank verzeichnet 39 Artikel (inkl. Doubletten im Kopfblattsalat von Tamedia) aus ihrer Feder in den letzten sechs Monaten …
Mini Frässi: da kommt man sich als Vergewaltigungsopfer so richtig veräppelt vor. Sie wollen selbst bewusste Frauen sein, bringen es aber offenbar nicht fertig, bei solchen Unannehmlichkeiten die Männer in die Schranken zu weisen.
https://www.blick.ch/news/sexual-straftaeter-peter-vogt-will-mit-exit-sterben-missbrauchs-opfer-petra-hartmann-hat-kein-verstaendnis-dafuer-dass-peiniger-ein-recht-auf-sterbehilfe-haben-sollen-wir-opfer-leiden-auch-ein-leben-lang-id15701757.html