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Bä- Bä- lästigung

30. Januar 2026/8 Kommentare/in Allgemein/von René Zeyer

Männer sind Schweine. Aber das wussten wir doch schon.

Bereits 2021 wusste Kampffeminist David Sarasin: «In Zürich werden neun von zehn jungen Frauen belästigt». Er zitierte dazu aus einer Gaga-Studie. Wahrscheinlich aus der gleichen Firma, die auch schon behauptete, dass jede zweite Frau bereits unverlangt ein Dick Pic zugeschickt bekommen habe.

Üble Schmiere jeder Art ist Sarasins Spezialität.

So konnte das auf jeden Fall nicht weitergehen. Also wurde für teures Steuerzahlergeld das Tool «Zürich schaut hin» (nicht zu verwechseln mit glotzen, bitte) entwickelt.

Ein «Traum für Trolle», meinte die NZZ völlig richtig. Die anonyme Denunziationsplattform ist für Analphabeten geeignet. Mittels Piktogrammen kann man den zutreffenden Übergriff melden:

Dann kommt die nächste Qual der Wahl:

Und weiter:

Also zum Beispiel: ich, anonym, wurde angestarrt. Durch eine Einzelperson, höchstwahrscheinlich non-binär, wobei mir der/die/das Täter*in unbekannt war. Die Belästigung zielte meiner Meinung nach auf «Anderes», bzw. «weiss nicht» ab.

Dadaismus, wie er leibt und lebt. Hätte Raoul Hausmann ungemein gefallen.

Seit 2021 wurden hier doch tatsächlich 2593 «Übergriffe» gemeldet.

Nun vermeldet Nina Fargahi auf Tamedia: «Die Stadt Zürich führt ihr anonymes Meldetool gegen Sexismus trotz Kritik weiter fort.»

Im Einzelnen wurden solche Schweinereien denunziert: «Bei 29 Prozent der Meldungen handelt es sich um Belästigung mit Worten, bei 15 Prozent geht es ums Anstarren.»

Männer (das gilt auch für Frauen, Non-Binäre and everybody beyond), hört endlich mal auf zu glotzen. Oder blöde Sprüche zu machen wie «glaubst Du an Liebe auf den ersten Blick oder muss ich nochmal vorbeikommen?». Seit Existenz des Tools werden doch tatsächlich täglich 1,5 solcher Vorfälle gemeldet.

Dagegen muss natürlich die Stadt Zürich energisch einschreiten. Aber, oh Schreck:

«Eine repräsentative Befragung der Universität Bern zeigte letztes Jahr, wie verbreitet Belästigungen und übergriffiges Verhalten in der Stadtverwaltung sind: Von rund 10’000 teilnehmenden Mitarbeiterinnen berichteten etwa 1500 von diskriminierenden Erfahrungen, besonders im Zusammenhang mit Menstruationsbeschwerden. Viele Frauen gaben an, sexistische Sprüche gehört zu haben; auch Vorgesetzte hätten abfällige Kommentare gemacht. 41 Prozent der Befragten empfanden das Arbeitsklima als «nicht offen»».

Aber auch der öffentliche Raum  ist sexistisch geschwängert. Pardon, aufgeladen. So verliest Stadtpräsidentin Corine Mauch einige schreckliche Beispiele, die hier gemeldet wurden. Wir greifen nur eines heraus, mehr verträgt der sensible ZACKBUM-Leser nicht: «Ein Mann macht Kussgeräusche gegenüber einer Frau auf der Strasse.»

Hoffentlich erreichte die Frau noch rechtzeitig einen Safe Room, sicherlich übernimmt die Krankenkasse die Kosten der nötigen psychologischen Betreuung.

Unbestritten, dass es sexuelle Belästigung in jeder Form gibt.

Aber auf die Gefahr hin, wieder mal als sexistischer Denunziationsspassverderber dargestellt zu werden: ein Mann, der auf der Strasse einer ihm unbekannten Frau Kussgeräusche macht, hat nicht mehr alle Latten am Zaun und ist zu bedauern. Eine Frau, die das anonym und folgenlos auf dieser Gaga-Plattform meldet, hat einen Sprung in der Schüssel und ist zu bedauern.

 

Schlagworte: anonym, Belästigung, Corine Mauch, David Sarasin, Denunziation, folgenlos, glotzen, Nina Fargahi, NZZ, Sexismus, Trolle, Zürich schaut hin
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https://www.zackbum.ch/wp-content/uploads/2026/01/Bildschirmfoto-2026-01-26-um-19.38.01.png 585 882 René Zeyer https://zackbum.ch/wp-content/uploads/2020/06/logo1.svg René Zeyer2026-01-30 05:00:562026-01-29 22:19:16Bä- Bä- lästigung
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8 Kommentare
  1. Peter Bitterli
    Peter Bitterli sagte:
    30. Januar 2026 um 13:30

    Wieso ist die Wahl zwischen Altem weissem Mann, Neger, Jugo, Schipi, Araber, Muselmann, Schlitzauge usw. nicht möglich? Das wäre doch das einzig aussagekräftige Kriterium.

    Antworten
  2. Petra Hartmann
    Petra Hartmann sagte:
    30. Januar 2026 um 9:01

    bei solchem unsinn kann ich als selbstbewusste frau nur lachen. da kommt mir der globi in den sinn, der mich als über 50 jährige fragte: hast du mal wieder die periode? oder der saberityp, der mich an einer technopartie einfach an meine brüste griff. ich nahm instinktiv sein gemächt in die hand und drückte so lange zu, bis er jaulend zu boden ging. in der tat, mein kräftiger tritt mit dem plateauschuh in seine nieren war wohl unangebracht.

    die zahlreichen meldungen erinnern an eine pr-aktion. da gab es eine gruppe, die machten fleissig meldung, um zu behaupten, es seien dann alles anzeigen gewesen. und dann wundert man sich, wenn vergewaltigungsopfern nicht geglaubt wird.

    PS: herr oberlehrer bitterli viel Spass beim korrigieren 😜

    Antworten
    • K. Meyer
      K. Meyer sagte:
      30. Januar 2026 um 10:09

      Mit dem Einstieg in Ihren Kommentar bin ich vollkommen einverstanden.
      Was Sie allerdings vorgeben mit einem Busen-Grabscher an einer Technoparty vollführt zu haben liefe dann, wenn wirklich so passiert, schon klar unter schwerer Körperverletzung.
      Gut haben Sie ihm nicht noch die Nase gebrochen, das Ohr abgerissen und den Arm ausgerenkt…

      Antworten
      • Petra Hartmann
        Petra Hartmann sagte:
        30. Januar 2026 um 11:50

        ich stimme vollumfänglich zu. es gab ein riesen auflauf. war da eine angestellte und die sicherheitsleute kamen. wir entschuldigten uns gegenseitig. da der typ über den zaun ins areal gekommen war und somit keinen eintritt bezahlte, musste er gehen.

        Antworten
      • Petra Hartmann
        Petra Hartmann sagte:
        30. Januar 2026 um 11:53

        übrigens: das war nicht nur ein busengrabscher. er kam zielstrebig auf mich zu und umklammerte sie. deshalb habe ich wohl auch so heftig reagiert.

        Antworten
        • K. Meyer
          K. Meyer sagte:
          30. Januar 2026 um 12:08

          Der Unhold „umklammerte“ ihren Busen? Was es nicht alles gibt auf dieser Welt.
          Jetzt bricht Zeyer wohl ab..

          Antworten
          • René Zeyer
            René Zeyer sagte:
            30. Januar 2026 um 13:58

            Genau …

          • Ruedi Rudolf
            Ruedi Rudolf sagte:
            31. Januar 2026 um 16:15

            Schön ist es sich am Busen der Natur zu laben – im freien unberührten Wald und auf der Heidi.

            “Im Wald und auf der Heide“
            https://www.youtube.com/watch?v=h2JA_UkTJ9Y

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