Krachende Niederlage für den Mohrenkopf-Professor

Bernhard Carlos Schär verträgt Kritik nur schlecht.

Schnell droht er mit Presserat oder reicht gar Klage ein. Allerdings vergeblich.

Gegen die NZZ wollte der Assistenzprofessor der Uni Lausanne den Presserat anrufen. Sie hatte es gewagt, seine Studie über M*** als fehlerhaft und unwissenschaftlich zu kritisieren.

Denn wer sich Gedanken über den angeblich rassistischen Gehalt des Wortes Mohrenkopf oder Mohrentanz macht und das Pfui-Wort nicht mal ausschreibt, disqualifiziert sich selbst.

Das mit dem Presserat liess Schär dann bleiben, dafür reichte er Klage wegen Persönlichkeitsverletzung gegen einen Artikel dieses Autors in der «Weltwoche» und wegen drei Artikeln auf ZACKBUM ein.

Unter anderem forderte Schär, dass per superprovisorischer Anordnung diesem Autor verboten werden sollte, über die Klage gegen ihn zu berichten.

Unglaublich: das Regionalgericht Bern-Mittelland gab diesem Antrag statt. Ein einmaliger Maulkorb-Erlass, ein Anschlag auf die Medienfreiheit. Gegen den sofort Einsprache erhoben wurde.

Anschliessend liess sich das Berner Gericht fast zwei Monate (!) Zeit, um über diese Superprovisorische zu befinden. Um schliesslich am 25. November zur Einsicht zu gelangen: «Soweit weitergehend wird das Gesuch (von Schär, Red.) vom 29. September abgewiesen.»

Tschakata. Die WeWo und Zeyer wurden lediglich angewiesen, drei von vielen eingeklagten Bezeichnungen zu löschen.

Alle weiteren Behauptungen Schärs, dass hier eine Rufmordkampagne gegen ihn geführt werde, die auch sein berufliches Weiterkommen gefährde, weswegen auch nicht über seine Klage berichtet werden dürfe, sowie alle diese Artikel samt Kommentaren integral zu löschen seien, wurden aus dem Recht gewiesen.

Ein dritter ArtikelSchär, der Schweiger» ), der ebenfalls hätte gelöscht werden sollen, wird im Berner Entscheid nicht mal erwähnt.

Absurd war die Forderung seiner Anwältin, dass nicht nur all diese Artikel gelöscht werden müssten, sondern WeWo und Zeyer verpflichtet werden sollten, «keine neuen Artikel über den Gesuchsteller (Schär, Red.) zu publizieren».

Der empfindsame Forscher hat nun drei Monate Zeit, ob er es dennoch auf einen Prozess ankommen lassen will oder nicht.

Sein Mütchen kühlen dürfte allerdings die Entscheidung der Gerichtspräsidentin, dass er die Gerichtskosten und eine Parteienentschädigung übernehmen muss. Plus natürlich die Kosten seiner eigenen Anwältin.

Geschichtswissenschaft ist keine exakte Wissenschaft. Im Gegensatz zu Mathematik oder Physik gelten hier andere Regeln als Falsifikation oder Wiederholbarkeit eines Experiments als Methoden zur Überprüfung.

In seiner Gegendarstellung, die von der NZZ unverständlicherweise abgedruckt wurde, behauptete Schär: «Zutreffend ist, dass Prof. Dr. Bernhard C. Schär [. . .] kein wissenschaftlicher Fehler nachgewiesen wird. Unter schweren wissenschaftlichen Fehlern sind erwiesene Datenmanipulationen, Plagiate oder vorsätzliche Verfälschung von Forschungsergebnissen zu verstehen. Nichts Vergleichbares liegt hier vor.»

Zu bestreiten, was gar nicht vorgeworfen wurde, nämlich beispielsweise vorsätzliche Verfälschung, ist ein übler Trick aus der untersten Schublade der Demagogie.

Tatsächlich wird Schär vorgeworfen, dass er allein schon durch die Verwendung von Sternchen, weil er den Begriff «Mohr» – sein Untersuchungsgegenstand – nicht aussprechen will, Voreingenommenheit signalisiert.

Zudem wird ihm bislang unwidersprochen vorgeworfen, dass er sich in der Genealogie der Eigentümerschaft des Mohrenkopf-Hauses in Zürich wie auch in der Wappenkunde schwer verhauen hat.

Das sind zwar nach seiner Definition keine «wissenschaftlichen Fehler». Aber oberpeinlich ist es trotzdem.

Noch peinlicher ist, dass normalerweise in Geisteswissenschaften Erkenntnisgewinn durch Rede und Gegenrede entsteht, durch Behaupten und Widerlegen von Behauptungen.

Wer sich dem entzieht (inhaltlich wollte und will Schär zu keinem Vorwurf Stellung nehmen), erlaubt zumindest Zweifel daran, als historischer Forscher ernst genommen zu werden.

Damit findet ein ganz trübes Kapitel der Mohrenforschung hoffentlich sein Ende.

Wie bei ihm üblich hat Schär auch hier die Gelegenheit zur Stellungnahme nicht benützt.

Dass zum ersten Mal in der jüngeren Mediengeschichte einem Journalisten ein Maulkorb verpasst wurde, dass er über eine Klage gegen ihn selbst nicht berichten darf, bleibt als Skandal.

Dass die Mainstream-Medien das nicht einmal vermeldet haben, obwohl es alle Journalisten betrifft, ist bedenklich. Hier herrscht offenbar die Meinung vor: Maulkorb für Zeyer – recht geschieht’s ihm.

Dieser Artikel erschien zuerst auf «Inside Paradeplatz».

11 Kommentare
  1. Ruedi Rudolf
    Ruedi Rudolf sagte:

    «Dem entsetzten Leser, Bürger und Steuerzahler stellt sich die berechtigte Frage»

    Entspricht die Konsistenz der Hirnmasse gewisser Journalisten der Mainstream Lücken- und Lügen- Presse, den Richtern, Professoren und Politiker die für solchen Schwachsinn Verantwortlich sind, die vom Steuerzahler in genötigter, unnötiger, ungerechterweise und in missbräuchlicher Weise – bezahlt werden müssen – der inneren cremigen Masse eines Mohrenkopfes?

    Oder stecken da dem Staat missbräuchliche, unnötige Kosten verursachende Selbst-Beschäftigungs- und Selbst-Bereicherungs-Absichten der Woken/Sozialistischen Grün/Roten Parteien – auf Kosten des Steuerzahlers dahinter. Um für die Partei-Amigos/Flaschen noch ein ertragreiches, bequemes, überflüssiges Schweißfreies Pöschtlein zu erschaffen? – Das Spiel läuft ja bekanntermaßen schon lange – auch in der Flüchtlings-Industrie. Aber nicht nur dort – sondern im ganzen NGO Unwesen und allgemein im Weisser als Weiss waschenden Schweizer Polit-Parteien Staat System.

    Die Geschichtliche Vergangenheit lässt sich nicht durch Wort-Verbote in einer Sprache, oder Symbolverbote in irgendeiner Form verändern, korrigieren oder auslöschen. Gerade in der Schweiz mit 4 Landessprachen. Da stellt sich dem entsetzten und traumatisierten Leser die nächste Frage:

    „Ist man tatsächlich schon so weit Geisteskrank? – Wohlstandsverwahrlost? – Das Worte und Symbole, Strassen- und Häuser-Namen, Dorf und Familien-Wappen mit wichtigem Geschichtlichem/Kulturellen/Traditionellen/Religiösem Hintergrund – Gesetzlich verbieten will? – Und damit die Politik das Parlament unnötig beschäftigen, und Wortverbote und Gebote in 4-sprachige Gesetz-Bücher schreiben will? – Die der Steuerzahler bezahlen muss? – Aber denn Staat nur darin ausbremst/hindert seine Ressourcen für die vielen echten Probleme einzusetzen, und nicht für Grün/Rotes Wokes Sinnbefreites?

    Wenn man in irgend einem angeblichen Wissenschaftlichen Text die Worte verpunktet verschlüsselt liest: Der “M.….r“ oder der “N.….r“ einen Text der ja genau diese Worte Thematisiert, dann kann man es genau so gut sein lassen – und sagen und ausschreiben. Weil jeder Leser weiß und liest und denkt die Worte so wie sie gemeint sind als Mohr oder Neger.

    Bei den Wahnsinnigen Woken Sozis, bei denen es in Wahrheit nur um die alleinige Meinungshoheit geht, sei es auch noch so offensichtlich schwachsinnig, wäre die “Mo…*…n“ oder die “Ne…*…n“ dann die weibliche Schreib-Form mit Sternchen. Es ist genau diese infantile Politik von Wohlstands-Verwahrlosten, welche non-stop-nonsens betreibend, an Phantom-Schmerzen/Problemen leiden wo gar keine sind – mit sehr fragwürdigen Politischern Absichten/Motiven.

    Zu guter Letzt, wenn sie das nächste Mal in die Karibik in den Urlaub fliegen, bestellen sie im Restaurant ein Moro-Reis, keiner wird sich beleidigt fühlen. Sie können den Kaffee nach dem Essen, auch problemlos Negro bestellen. Im Fernsehen und Zeitungen werden sie in der Werbung, viele Weiße Menschen sehen, obschon der größte Teil der Bevölkerung Braun, Schwarz Pigmentiert ist.

    Sie werden dort auch sehr selten – bis gar keine Frauen mit den eigentlich natürlichen gekrausten Wuschel-Afrolook-Frisuren sehen. Weil diese Frauen lieber Frisuren tragen, wie sie Weiße Frauen überwiegend Naturgemäß tragen – lange und gerade Haare. Dafür gehen sie am liebsten Wöchentlich in den Haar-Salon – um sich die gekrausten Haare mit teuren und starken Chemie-Mitteln zu strecken. Vielerorts Privat, auch beim Staat, ist der Afro-Look ein Grund eine Frau nicht einzustellen. Ist das jetzt Rassistisch? – Wenn eine Frau wegen ihrer natürlichen Frisur im eigenen Land keinen Job bekommt? – Auch bei Mädchen in der Schule verboten – keine Afro Look Wuschelkopf Frisur.

    Das oder Die angeblichen Woken Problemchen in der Schweiz, haben die Grün/Roten Schneeflocken zur Ablenkung erfunden – die auch bei minus Temperaturen noch schmelzen. Weil sie Talent-Frei für echte Bürgernahe Politik sind. Und aus der Schweiz und Europa Gurkensalat machen wollen. Was sie auch bald ganz erfolgreich geschafft haben – wenn da nicht endlich ganz massiv gegen gesteuert wird – sind am Ende der Sozialistischen Umverteilung – alle Besitzlos und Überschuldet im neuen europäischen Kalifat.

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    • Peter Bitterli
      Peter Bitterli sagte:

      Sind es Entsetzen und Traumatisierung, welche die Hirnmasse in einen so cremigen Zustand versetzen, dass das Sprachzentrum gezwungen ist, mit hässlichen, unkohärenten und orthographisch verunstalteten Bandwurmsätzen soviel Schaum vor dem Mund zu produzieren, dass darob der Gurkensalat in Verwesung übergeht?

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  2. Victor Brunner
    Victor Brunner sagte:

    Kompliment für den Redaktor das er sich dem Druck vom «verstörten» Professor und der Medienanwältin nicht gebeugt hat.
    Dumm für den Professor das Teflon-Mauch nicht mehr lange im Amt ist, sonst hätte er noch zu der Möhrlistrasse in Zürich «forschen» können!

    Antworten
    • Peter Bitterli
      Peter Bitterli sagte:

      Kompliment für den Redaktor, [!] dass [!] er sich dem Druck des [!] «verstörten» Professors [geschenkt] und der Medienanwältin nicht gebeugt hat.
      Dumm für den Professor, [!] dass [!] Teflon-Mauch nicht mehr lange im Amt ist, sonst hätte er noch zur [!] Möhrlistrasse in Zürich «forschen» können!

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  3. Martin Hefti
    Martin Hefti sagte:

    Unterirdisch. Doch in der Sichtweise von Frau Mauch und ihrer Gefolgschaft bleibt Schär wohl ein ethisch hochstehender Leuchtturm, ein brillanter Wissenschafter. Das ist das Degoutante.

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  4. H.R. Füglistaler
    H.R. Füglistaler sagte:

    Mohrenkopfesser sind ganz üble Rassisten.
    Der M*** , aussen eine kleine Schicht dunkelbräunlich,
    enthält im Inneren massenhaft weiss.
    Doch das lässt den progressiven Antirassisten kalt.

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  5. Raphael Stein
    Raphael Stein sagte:

    Schär’s wird es immer mehr und überall geben. Äusserst bedenklich, das erste Blitzurteil vom Regionalgericht Bern-Mittelland. Völlig deplaziert und ohne Sachverstand. Ein Reflexurteil.

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  6. Petra Hartmann
    Petra Hartmann sagte:

    Geehrter Herr Dubler, bitte überreichen Sie den Herren Zeyer, Köppel und Hässig eine Schachtel Mohrenköpfe. Die Rechnung können Sie mir schicken.

    http://www.vergiss-meinnicht.org

    Was ist eigentlich mit den Luxenburgerlis? Es gibt Schwarze, Gelbe, Weiße, Braune und Rosa. Also, ich meine die Bezeichnung ist doch vom Feinsten: rassistisch, sexistisch und beleidigend. Oder?

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