Wieso nicht Trump?

Nicht nur die «Weltwoche» trägt Trauer. Der arme, gekränkte Narzisst …

Wer verdient eigentlich den Friedensnobelpreis? Geht man nach dem Testament vom Stifter Alfred Nobel, soll ihn derjenige bekommen, der sich in besonderer Weise um den Frieden in der Welt verdient gemacht habe.

Oder wörtlich «die im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben […] und die am meisten oder am besten für die Verbrüderung der Völker, für die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere und für die Abhaltung oder Förderung von Friedenskongressen gewirkt haben.»

Da gibt es in der Vergangenheit tatsächlich eine ganze Reihe von Preisträgern, die zumindest sehr fragwürdig sind.

Eine unvollständige Liste:

1973 bekam der Kriegsverbrecher Henry Kissinger zusammen mit dem Nordvietnamesen Le Duc Tho den Nobelpreis für die Beendigung des Vietnamkriegs. Tho lehnte ab, weil der Krieg längst nicht beendet war, Kissinger nahm ungerührt an.

1978 bekamen Menachem Begin und Anwar as-Sadat, 1994 Jitzchak Rabin, Shimon Peres und Jassir Arafat den Preis.

1991 Aung San Suu Kyi, obwohl sie später die Verfolgung der Rohingya-Minderheit tolerierte und verteidigte.

2001 Kofi Annan und die Vereinten Nationen, 2012 die Europäische Union.

2009 Barack Obama, bereits nach wenigen Amtsmonaten, und obwohl er während seiner gesamten Präsidentschaft Kill-Listen unterzeichnete.

Oder wer erinnert sich noch an die Preisträger «Organisation for the Prohibition of Chemical Weapons» (2013), das «Tunisian National Dialoge Quartet» (2015), an Abi Ahmed Ali (Äthiopien, 2019) oder an Nihon Hidankyo (Japan, 2024).

Der Preis wurde also schon an Unwürdige, präventiv und an Organisationen verliehen, deren Beitrag zur Friedenssicherung zumindest umstritten ist.

Nun ist María Machado unbezweifelbar eine sehr mutige Frau, und es ist zu hoffen, dass der Friedensnobelpreis ihre Chance steigert, die nächste Zeit zu überleben.

Allerdings hat sie sich nun wohl nicht für die Verbrüderung der Völker, für die Abschaffung stehender Heere oder für das Abhalten von Friedenskonferenzen stark gemacht. Sondern sie führt die Opposition gegen einen korrupten und unfähigen Diktator an.

Donaldes kann nur einen geben, alle sagen das») Trump hingegen hat nur in seiner Parallelwelt sieben Kriege beendet. Und ob es ihm gelingt, das Massaker und die Kriegsverbrechen der israelischen Armee im Gazastreifen zu beenden, muss man erst noch sehen.

Allerdings ist es unbestreitbar, dass auf seinen Druck hin deutliche Fortschritte erzielt wurden. Ob das in einem «ewigen» Frieden für «die nächsten 3000 Jahre» enden wird, nun ja. Eher nicht.

 

4 Kommentare
  1. René Küng
    René Küng sagte:

    Zumindest Herr Füglistaler tönt an, dass die Madame, genau so wie der vorige ‚Hoffnungsträger‘ auch nur eine Miet- und Spreng-Obbosition in Diensten von Uncle Sam&Don ist.
    Gut versteckt in einer fetten Oberschicht-Villa.

    Mal schauen, was das Hirnkastl dazu meint.
    Damit Herr Bitterli nicht nur seinen Herrn Füglistaler bling-blingen muss.
    Öde.

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    • Ast
      Ast sagte:

      Sie haben recht, Machado hat im israelischen TV liebedienerisch und in vorauseilendem Gehorsam versprochen, die venezolanische Botschaft nach ihrer erfolgten Machtübernahme, nach Jerusalem zu verlegen.

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  2. H.R. Füglistaler
    H.R. Füglistaler sagte:

    Maria Machada kann als Chefoppositionelle gar nicht
    friedliebend sein. Grosse Ölvorkommen verhindern das.
    Ein gewaltiges Preisgeld lockt.

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    • Peter Bitterli
      Peter Bitterli sagte:

      Erster Satz: Wieso nicht?
      Zweiter Satz: Inwiefern?
      Dritter Satz: Welches Preisgeld??
      Einblicke ins Hirnkastl eines Binge-Foristen.

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