News-Pause bei Tamedia
Der Sommer ist da. Mitsamt Loch.
Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das kann man bebildern – mit wortreich nichtssagenden Artikeln der Qualitätszeitung «Tages-Anzeiger», samt angehängtem Kopfblattsalat.

Das ist der zeitweilige Aufmacher auf der Homepage, glücklicherweise nur für Masochisten lesbar. Denn die zahlen dafür, um gequält zu werden.
Wer noch nicht genug hat:

Keiner zu klein, Besserwisser zu sein.
Wie Ironie zu Sauglattismus werden kann:

Frei nach dem Uralt-Brüller: Schirmträger, aufgepasst: morgen regnet’s. Wenn man die Interpunktion im Griff hat.
Nein, die Berichterstattung war von Anfang an eine Tortur:

Die Quälerei geht weiter; nichts und niemand ist einsam genug, um den neugierigen Augen eines aus dem letzten Sommerloch pfeifenden Blatts zu entgehen:

News-Pause nennt der Tagi dieses Gefäss, obwohl die Rubrik eigentlich generell verwendet werden könnte:

Man hört deutliche Kratzgeräusche, wo ganz unten im Topf noch die letzten Reste ins Internet befördert werden.
News von gestern, knackfrisch serviert:

Hier wird sogar der Gratis-Leser nicht verschont und atmet (ohne Maske) den Geruch von getragenen, alten Socken ein.
Hier hingegen werden seine Augen geschont, Abo-Schranke:

Das hier ist eine Leiharbeit von Max Fluder, Volontär bei der «Süddeutschen Zeitung», dem Tamedia-Leser kostenpflichtig serviert:

Wir nähern uns dem Ende:

Ob’s dann mal heissen wird: Den Tagi käuflich zu erwerben, war immer ein bisschen Zeitverschwendung?
Ganz zum Schluss noch einen Schuss Realsatire, die unermüdlich beim Aufrufen der Homepage weckert:

Billig, billiger, am billigsten. Angefangen bei der Illustration.











Der endlose Sommer an der Werdstrasse oder “Mögen hätten wir schon gewollt, aber dürfen haben wir uns nicht getraut”.