Ursache und Wirkung?
Farbanschlag auf die NZZ: Da soll noch einer sagen, Journalismus wirke nicht.
Die städtisch subventionierte Kräh-Plattform «tsüri.ch» hatte ihren Journalismus noch weiter tiefergelegt und acht Beispiele erfunden, «die den Rechtsrutsch der NZZ beweisen». Eine Duftmarke daraus: «Der Einsatz der NZZ gegen jene, die sich für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft einsetzen, zeigt sich auch in diversen Artikeln.»
«tsüri» war sich auch nicht zu blöd, die «correktiv»-Fake-Story von einem angeblichen Geheimtreffen rechter Kreise aufzuwärmen, bei dem in Potsdam über die zukünftige Massendeportation von Ausländern und Passdeutschen geredet worden sei. Dass «correctiv» (und die Verbreiter dieser Fake News) inzwischen gerichtlich dazu gezwungen wurden, das zurückzunehmen, was soll’s.
Der Chefredaktor Eric Gujer «falle immer wieder mit rechten Positionen und Unterstützung für rechtsextreme Personen auf». Noch einen drauf legte «tsüri» mit einem Interview mit dem Oberheuchler Daniel Binswanger, dem Co-Chefredaktor der «Republik». Die schreibende Schmachtlocke gab dabei Sottisen wie diese zum Besten: «Dies wiederum wirft die Frage auf, was all diese Leute, die nicht davon begeistert sein dürften, dass ihr Chefredaktor den Höcke an die Macht schreiben will, bereit sind mitzutragen.»
Was hier «tsüri» und Schwätzer Binswanger gesät haben, trug offensichtlich Früchte. So kam es am Samstagabend zu einem Farbanschlag auf das NZZ-Gebäude an der Falkenstrasse. Offensichtlich hatten sich Vermummte des Schwarzen Blocks so ungeschickt angestellt, dass die Stadtpolizei gegen 22 Uhr das Entstehen eines kleinen Demonstrationszugs bemerkte. Während die Teilnehmer (laut Polizei aus der linksautonomen Szene) damit begannen, das Gebäude der NZZ zu besprayen, setzten die Ordnungskräfte Gummischrot und Reizstoff ein und verhaftete zehn Teilnehmer.
Offensichtlich hat die Kampagne von «tsüri» und der «Republik» gegen die alte Tante Wirkung gezeigt. Denn selbst Linksautonome kommen ja nicht aus heiterem Himmel auf die Idee, mal kurz gegen die NZZ vorzugehen. Die haben offensichtlich das Geseier von «tsüri» und Binswanger ernst genommen und nicht gemerkt, dass da zwei Fake-News-Schleudern am Werk sind.
Aber wenn der NZZ unterstellt wird, sie drifte immer weiter nach ganz rechts ab und unterstütze die deutsche AfD, wolle gar deren Reizfigur Höcke «an die Macht schreiben», dann sehen Linksautonome rot. Oder wie das Vielschwätzer Fabian Molina formulieren würde, nachdem er an einer Demo gegen «Faschismus» in Zürich teilnahm, bei der es zu Sachbeschädigungen kam (von denen er sich natürlich distanzierte): «Zürich stabil Nazifrei» (Original-Orthografie).
Ob sich nun Mitarbeiter von «tsüri» und «Republik» freiwillig melden, um die Schmierereien zu entfernen?










@nzz, also ich meine, da sollte man bei der Stadt mal nachfragen, ob es für solche Hetzer, die Sachbeschädigung anheizen, noch Steuergelder geben sollte.
https://tsri.ch/a/transparenzbericht-so-finanziert-sich-tsuerich-seit-10-jahren
Die Frage ist ob die VBZ, die Stadt weiterhin ein Portal unterstützen will das Lügen über die NZZ verbreitet, Hass gegen die NZZ schürt, Folge davon: Farbanschläge!
Nicht etwa, weil die Stadt grundsätzlich keine Medien unterstützen soll. Nicht etwa, weil ein Blödheftli schon gar nicht unterstützt werden darf. Nein, weil die gegen die NZZ sind, sollen sie nicht mehr unterstützt werden. Da wird ein hochinteressantes Verständnis von Pressefreiheit erkennbar. Folge davon: Brunner niemals an die Macht.
Ach Bitterli, suchen Sie Hilfe!
Aber, Sie sind doch meine Hilfe. Ihre scharfsinnigen, vielstimmigen und schönheitstrunkenen Sprachkunstwerke tragen mich als Erheiterten die letzten paar Meter zur Grube.
Daniel Binswanger, der lächerliche Dressman der Linken, als feiger Schreibtischtäter im Hintergrund. Wundert niemanden bei diesem Typen. Die Linken fühlen sich halt pudelwohl im rot-grün-woken Zürich. Aber der Farbanschlag auf die NZZ ist ungerecht, liebe Chaoten. Hetzt doch die NZZ an vorderster Front gegen das böse Russland. So wie schon früher gegen die Sowjetunion. Offenbar ist jedoch Aussenpolitik geistig zu hoch für die sogenannte Antifa. Diese Faschisten von heute.
Es ist schon interessant, dass der Palästinenserfreund Molina an einer Antinazidemo teilnimmt, selber aber ein glühendes Verständnis für die kriminellen Schlächter der Hamas hat. Gegenüber den grausamen scheusslichen antisemitischen Unmenschen dieser palästinensischen Terrororganisation sind unsere weichgespülten Nazis Waisenknaben. Die Palästnenser und Iraner sind gewillt dort weiterzumachen, ganz im Sinne Hitlers, wo dieser gescheitert war.
Ach, Herr Hug, mit Hass gegen muslimische und christliche Palästinenser lebt und denkt es sich schlecht, drum die folgenden Empfehlungen zum Thema von jüdischer Seite:
1. Ilan Pappes neues Buch (Deutsch)
https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1040473013?ProvID=10917736&gad_source=2&gclid=EAIaIQobChMIyLKCmqTmiQMVRIKDBx3R5i3WEAEYASAAEgLN4fD_BwE&gclsrc=aw.ds
2. Norman Finkelstein von dem es einen Haufen Interviews gibt (English):
https://www.youtube.com/watch?v=wBz68F1vTlw
Und mit Hitler- und Nazi-zuschreibungen sollte man vorsichtig sein, das machen «die Molinas» ja auch ständig.
Salaam
Tsüri hat sich das eigene Grab geschaufelt. Die städtischen Institutionen werden sich nun mit ihren «Spenden» zurückziehen müssen und dem Tsüri-Team wird das Geld ausgehen. Recht so!