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Wumms: Beni Frenkel

25. März 2023/5 Kommentare/in Allgemein/von René Zeyer

Mit Zahlen, mit Frauen und mit Fakten hat er’s nicht so.

«elleXX Gender Equality Basket» verbindet gnadenlos schlechte Performance mit üppigen Gebühren. Die in ihm enthaltenen Unternehmen sollen frauenfreundlich sein. Sind sie aber nicht besonders.

Dieses Fazit zog Beni Frenkel auf «Inside Paradeplatz». Allerdings konnte er es nicht lassen, den Artikel mit sexistischen Sprüchen aus der unteren Schublade zu garnieren. Gelegenheit für Patrizia Laeri, sich darauf zu stürzen und Anwältin Rena Zulauf mal wieder Gelegenheit zu geben, sich eine Doppelklatsche abzuholen. Aber Laeri konnte damit von ihrem Geschäftsgebaren ablenken, zudem war peinlicherweise auch noch eine Zahl falsch.

Also schrieb IP zerknirscht: «Entschuldigung, Patrizia Laeri». Plus eine milde Spende von 2500 Franken an die Frauenhäuser Schweiz. Peino.

Schon zuvor hatte Frenkel auf «Blick TV» eingedroschen, kaum Zuschauer, Megaflop. Nur: «Der Artikel basierte auf einer falschen Basis, er wurde gelöscht.» Peino.  Ähnlich erging es ihm bei seiner Hinrichtung des Ringier-Blatts «Fritz + Fränzi». Das fanden die Herausgeber überhaupt nicht komisch: «Herr Frenkel hat der Stiftung Elternsein in der vergangenen Woche über verschiedene Kanäle drei Fragen schriftlich zukommen lassen. Wir haben diese Fragen ausführlich beantwortet und uns darüber hinaus Zeit genommen, auch Rückfragen zu beantworten. Wir sind ausserordentlich erstaunt, feststellen zu müssen, dass ganz offensichtlich vorsätzlich unsere Antworten in keiner Weise in den Text eingeflossen sind, sondern gezielt Falschinformationen gestreut werden.» Peino.

Man kann «never let the truth spoil a good story» auch zu wörtlich nehmen. Sein jüngster Streich geht allerdings in die andere Richtung, aber ebenfalls in die Hose. «Walder vs. Blog: Sieg für Klein-Journalistin», jubilierte Frenkel einmal auf der Seite der Frau. Allerdings schon wieder Fake News. Denn die Absicht des Ringier-Verlags, dass drei Textstellen in einem Beitrag gelöscht werden sollten, wurde erreicht. Nur passt das Frenkel nicht in seinen Feldzug gegen Ringier, also lässt er dieses entscheidende Detail aus. Leider vermochte IP nicht, einen richtigstellenden Kurzkommentar zu veröffentlichen.

Auch Roger Schawinski rempelte er mal an, dafür jubelte er einen Journalisten als den «wohl talentiertesten Jungredaktor im Grossraum Zürich» hoch. Der hatte allerdings eher talentfrei ein dermassen vor Klischees strotzendes Porträt über eine jüdische Kandidatin für den Zürcher Stadtrat geschrieben, dass er deswegen entlassen wurde, nachdem sich der Tagi-Chefredaktor für diese Entgleisung entschuldigt hatte.

Lustigerweise handelte es sich um ein Porträt über Sonja Rueff-Frenkel. Richtig geraten, die Schwester von Beni Frenkel. Er selbst hat es wohl wie kein Zweiter im Grossraum Zürich geschafft, immer wieder einen unheimlich schwachen Abgang hinzulegen, wo immer auch er journalistisch tätig war. Das war bedauerlicherweise auch bei ZACKBUM so.

Von der Korrektur- und Kostenseite her kann ZACKBUM diesen Verlust verschmerzen.

Schlagworte: Beni Frenkel, Entschuldigung, Fake News, Inside Paradeplatz, Schawinski, Walder, Zulauf
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https://www.zackbum.ch/wp-content/uploads/2022/01/Wumms.jpeg 438 882 René Zeyer https://zackbum.ch/wp-content/uploads/2020/06/logo1.svg René Zeyer2023-03-25 06:00:142023-03-24 19:43:30Wumms: Beni Frenkel
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5 Kommentare
  1. Alois Fischer
    Alois Fischer sagte:
    26. März 2023 um 19:02

    Aufhören, das wird nur gruuuusssiiiiiiiiiig. Ja, ich glaube auch, dass die Impfung nichts bringt, aber deswegen an den Samichlaus zu glauben, hilft auch nicht weiter.
    Allzuviel Insider ist darum irgendwie nicht interessant genug für alle interessierten Kreise in der Blase..

    Antworten
  2. Marcella Kunz
    Marcella Kunz sagte:
    25. März 2023 um 12:56

    Frenkels erster Satz ist jedenfalls korrekt: In weniger als 18 Monaten hat der Titel 20% verloren (von 100 auf knapp 80, Stand 24.3.23). Addiert man noch die VV-Gebühren der Migros Bank dazu, ist klar: Das ist nichts für Leute, die ihren Lebensunterhalt mit Arbeiten finanzieren müssen.

    Antworten
  3. K. Meyer
    K. Meyer sagte:
    25. März 2023 um 9:05

    Lese Zackbum immer gern, aber das tönt jetzt sehr nach persönlicher Abtechnung in eigener Sache. Nicht auf die Kleinen, Herr Zeyer.

    Antworten
  4. Laura Pitini
    Laura Pitini sagte:
    25. März 2023 um 7:31

    Dieser Beni Frenkel scheint die männliche Salome Müller zu sein. Faktenfreiheit hat seine engen Grenzen. Wer (wiederholt) derart unsauber arbeitet, wird nie wieder ernst genommen.

    Antworten
    • Peter Bitterli
      Peter Bitterli sagte:
      25. März 2023 um 11:55

      Ihre engen Grenzen. „Ihre“!

      Antworten

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