Wumms: Irène Kälin

Was hat die Aargauer Grüne in der Ukraine verloren?

Sie machte ihren Master zum Thema «Religionskulturen». Sie studierte diverse Fächer an diversen Unis. Dann war sie mal Gewerkschaftssekretärin bei der Unia. Lange Jahre Grosser Rat des Kantons Aargau, 2015 kandidierte Kälin gleichzeitig als Nationalrätin und als Ständerätin. Für den NR reichte es. Im November 2021 wurde sie zur NR-Präsidentin gewählt. Sie setzt sich für «die Stärkung der Geschäftsprüfungskommission» ein, fordert eine Erhöhung des Strafmasses bei «sexuellen Handlungen mit Kindern».

Zwar unter Sexismusverdacht, aber: bad hair day?

Beste Voraussetzungen, um mal einen Ausflug nach Kiew zu machen, Krieg schauen. Was fällt der Dame mit merkwürdigen Frisuren als Begründung für das Reisli ein? Natürlich, der Klassiker: «Zeichen der Solidarität.» Was noch? «Bedingungsloses Eintreten fürs Völkerrecht.» Sonst noch was? «Was es mit einem als Menschen macht, wenn man in ein Kriegsgebiet kommt.» Wunderbar. Währenddessen darf der einsame Lebenspartner in Oberflachs den gemeinsamen Sohn hüten.

Den beiden gegenüber mangelt es ihr leider an Zeichen der Solidarität. Ist ihre Reise und damit Parteinahme mit ihrer Position und der Schweizer Neutralität vereinbar? «Es wäre nicht neutral, wenn man nicht gehen würde.» Ist das alles peinlich.

19 KOMMENTARE
  1. Daniel Röthlisberger
    Daniel Röthlisberger says:

    Ich frage mich, wieso muss Frau Kälin nach Kiew reisen. Was ist ihr Auftrag- vom Parlament oder vom Bundesrat ? Klar sie ist die Oberste Person zZ. im Parlament. Wieso mischt sich die Schweiz ein, noch gibts keine offizielle Anfrage für ein Friedens-Verhandlungsmandat zwischen den beiden Ländern. Mal abwarten mit welchen «Eindrücken» sie zurückkommt.

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    • Ludwig Detusch
      Ludwig Detusch says:

      Guter Beitrag, um den Pöbel unter den Kommentarschreibern zu erfreuen. Wir hätten uns unseren Senf aber beide sparen können. Na gut – ich nicht.

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  2. Hans von Atzigen
    Hans von Atzigen says:

    Das übliche, alle schwafeln von Völkerecht‚ und haben gleichzeitig keine Ahnung was das ist, wie es sich herausbildet und Iegitimiert.
    Grundsätzlich ist Völkerrecht einfach Vertragsrecht und keine übergeordnete Macht.
    Dem Übergeordneten lieben Gott oder Göttern und dem Universum ist es schnurzegal was wir auf diesem Planeten Erde anstellen.
    Vor allem das linke Politische Spektrum hätte gerne eine Rosinenpick—Neutralität.
    Völkerrecht ist nur wirksam, wenn Vereinbarungen gegenseitig anerkannt und eingehalten werden.
    Ob alle Vertragsstaaten eine Lust und Laune Neutralität der Schweiz, weiter anerkennen und Respektieren ist sehr fraglich.
    Der grosse Verlierer sind all jene, die auf diesem Planeten auf einen sauber Neutralen angewiesen sind resp. auf einen Neutralen zählen, da steht an oberster Stelle das rote Kreuz und die Diplomatischen Dienste.
    Grundsätzlich gilt, entweder die Schweiz ist in ALLE Richtungen neutral, oder das mit der Neutralität ist gegessen, Neutralität ist nich endlos dehnbar und teilbar und MUSS notfalls auch Militärisch glaubwürdig verteidigt werden. Punkt.

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    • Robin Senn
      Robin Senn says:

      wer soll den sonst unsere steuergelder verschwende. linke politiker sind sogar noch wichtiger, die plündern nicht nur die hönigtöpfe, sondern sie leben auch noch ganz gut auf unsere kosten!

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  3. Henri Leuzinger
    Henri Leuzinger says:

    Bitte etwas mehr Fairness: Irène Kälin fährt nicht allein in die Ukraine, sondern wird von einer illustren Gruppe begleitet. Wenn schon dreinhauen, dann gefälligst auf alle und nicht nur auf die aktuell höchste Amtsträgerin in der Schweizer Politik.

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  4. Leni
    Leni says:

    Peinlich sind an diesem Artikel nur die aneinandergereihten chauvinistischen Äusserungen. Was ist denn da los? Haben Sie doch gar nicht nötig, Herr Zeyer! Man kann Frau Kälin nicht mögen, aber dann sollte man seine Kritik inhaltlich äussern, aber nicht mit solchen Sprüchen wie „Und wer kümmert sich ums Kind? Natürlich der arme Vater“ oder „Was hat die nur immer für blöde Frisuren“. Unnötig.

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  5. Rolf Karrer
    Rolf Karrer says:

    Die inklusive Gender-Schiene, die es zu befolgen gilt, geht gelegentlich schief. Beispiel ist etwa das gestrige BLICK-Interview der Irène Kälin auf dem Flughafen Zürich. Bei Minute 1.34 sagte sie im Video fälschlicherweise «Ukrainer und Ukrainer». 2x die männliche Form! Dies offenbart einmal mehr, dass diese komplizierte, schwerfällige Form der Inklusion, auch von Dogmatikerinnen nicht eingehalten wird.

    Unsere Nationalratspräsidentin müsste vom «Echo der Zeit» lernen mit ihren Innenministerinnnen und Innenminister, Krawallmacherinnen und Krawallmacher und Moldauerinnen und Moldauer…………….

    https://www.blick.ch/ausland/bei-deren-besuchen-in-der-ukraine-russland-droht-mit-angriffen-auf-westliche-politiker-id17438502.html

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  6. Sam Thaier
    Sam Thaier says:

    Ihr steiler politischer Karriereverlauf macht Mann nicht so schnell nach.

    Apropos «merkwürdige Frisuren»: Liess sich Frau Kälin inspirieren vom hair styling des Boris Johnson?

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    • Eveline Maier
      Eveline Maier says:

      Haarfestiger dienen der Haarpflege. Sie sollen dem Haar eine höhere Festigkeit und somit eine bessere Frisierbarkeit verleihen.

      Was macht Haarfestiger?
      Die Festiger werden in das feuchte Haar gegeben und haben die Aufgabe, für mehr Volumen und für einen besseren Halt der Frisur zu sorgen. Pflegende Zusätze machen frisch gewaschenes Haar leichter kämmbar und geben ihm mehr Elastizität und Fülle.

      Bei der «GRÜNE Schweiz» steht Frau solchen Tinkturen eher ablehnend gegenüber. Alles klar?

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  7. Robert Holzer
    Robert Holzer says:

    Die Frage ist nicht aus welchen Gründen die von mir sehr geschätzte Frau NR Irène Kälin in die Ukraine reist.
    Vielmehr stellt sich die Frage ob sie nicht gleich dort bleiben sollte. So als starkes Zeichen der Solidarität, Neutralität usw.

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  8. Jürg Streuli
    Jürg Streuli says:

    Irène Kälin ist der absolute geistige Tiefpunkt aller Politikerinnen der Schweiz. Man kann unterschiedlicher Meinung sein wie mit Tamara Funiciello. Aber bei Kälin sorgt ihre nackte bünzlige Beschränktheit für Entsetzen. Nun beteiligt sich Irène das Tüpfi also am Politiker-Tourismus in die Ukraine. Weit treffender würde man dieses heuchlerische Showlaufen als Primitiv-Tourismus übelster Art bezeichnen! Denn es geht um nichts anderes als um hirnlose PR von mediengeilen Promis und solchen Mini-Promis wie Kälin. Deshalb sind die Föteli so wichtig, die allertiefste „Betroffenheit“ und „Mitgefühl“ vorheucheln sollen. Diese Bilder werden postwendend von einer gewissen Presse als besonders „mutig“ und „aufopfernd“ präsentiert werden. Jöööh sooo tapfer ist die Irène gewesen! Welch ein widerliches und Brechreiz verursachendes Spiel, zu welchem die Menschen in der Ukraine als Statisten missbraucht werden. Pfui

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    • Noah Fetter
      Noah Fetter says:

      Nun aber halblang! Wenn Luzia Tschirky mit knallroten Lippen aus dem Kampfgewühl hübsch und ernst blickend berichten kann, dann darf sich Iréne Kälin mit schriller Frisur und betroffen blickend ins Getümmel stürzen. Gewisse Frauen brauchen das, sonst sieht man sie ja nicht.

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  9. Franz
    Franz says:

    Kriegstourismus.
    Was sonst.
    Und knallt dann dummerweise die Mini-Nuke von rechts, ist wenigstens die Frisur wieder mittig.

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  10. Tim Meier
    Tim Meier says:

    «Krieg schauen» bingt’s auf den Punkt. «Stell Dir vor, es ist Krieg, und alle fliegen hin». Vor allem Politiker, die angeblich «Zeichen setzen» wollen, schlussendlich aber nur ein paar Minuten Rampenlicht suchen. Handshake mit dem neuen (Facebook?)-Freund im oliven Sweatshirt. Dann noch Sightseeing in Butscha. Die Leichen liegen zwar nicht mehr dort. Für ein Selfie vor ausgebrannten Autowracks und zerbomten Häusern dürfte es reichen. Echt übel und nur mit viel Zynismus zu ertragen.

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