Wumms: Cédric Wermuth

Auffallen um jeden Preis. Das kann der Wahldauerverlierer.

Die SP wird bei einer Wahl nach der anderen abgewatscht. Dringlicher Handlungsbedarf für die Parteispitze. Analyse, neue Strategie, Zurückerobern von Wähleranteilen?

Ach was, das könnte doch in Anstrengung ausarten. Und wozu sieht Cédric Wermuth immer so adrett aus, mit seinem sauber gestutzen Bart und sogar mit Pochettli, womit er hier Frank A. Meyer die Pole Position streitig machen will.

Aber das sind Äusserlichkeiten, reden wir von Inhalten:

Der Mann kann nicht viel, aber wie man in die Schlagzeilen kommt, das weiss er. Schliesslich liefert er sich schon lange ein Fernduell mit Fabian Molina, wer schneller die absurderen Forderungen aufstellen kann.

Nun hat wieder Wermuth die Nase vorn. Ukrainische Flüchtlinge dürfen gratis den ÖV benutzen. Findet Wermuth super, aber: was ist mit anderen Asylanten? Mit russischen Oppositionellen? Und überhaupt:

«Niemand darf das Gefühl haben, benachteiligt zu werden. Weder Flüchtlinge aus anderen Ländern noch Einheimische.»

Also freie Fahrt für alle Bedürftigen. Niemand darf zurückbleiben. In der reichen Schweiz kann es doch nicht sein, dass ein Sozialhilfeempfänger traurig den Schlusslichtern des abfahrenden Zuges nachschaut. Und Schwarzfahren kann ja auch keine Alternative sein, abgesehen davon, dass das ein verdammt rassistischer Begriff ist.

Allerdings ist seine Forderung, wie meist bei Wermuth, nicht zu Ende gedacht. Denn auch Menschen, die keine Sozialhilfe empfangen, leiden unter den steigenden Preisen. Wieso nicht freie Fahrt für freie Bürger? Gratis-Transport für alle? Die SBB schieben bloss einen Schuldenberg von 11 Milliarden Franken vor sich her. Das können wir uns doch noch leisten.

Molina, übernehmen Sie!

5 KOMMENTARE
  1. Jürg Streuli
    Jürg Streuli says:

    Cédric Wermuth, Fabian Molina und Tamara Funiciello sind die drei grössten Kotzbrocken der ganzen SP. Alle drei sind mediengeile Selbstdarsteller, welche die ganz grosse Klappe pflegen und natürlich rein zufällig Migrationshintergrund haben. Diese Dreierbande überzieht die Schweiz mit Vorwürfen, als befänden wir uns im allerschlimmsten Schurkenstaat. Gleichzeitig pflegen diese „Arbeiterführer“ mit Geld von den Steuerzahlern ein angenehmes Dasein. Vom Leben der kleinen Leute haben sie keine Ahnung, die fünfmal die Woche frühmorgens mit dem Wecker aufstehen, um einer langweiligen Arbeit nachzugehen und dabei vom Chef gepiesackt werden bis zur völligen Erschöpfung am Freitagabend. Nein davon haben diese Linken keine Ahnung. Denn das Geplapper der ersten Sitzung beginnt nicht vor 9 Uhr. Solche abstossenden Typen wie Wermuth, Molina und Funiciello verdienen nur Verachtung und scheinen direkt dem hervorragenden Buch „Die Selbstgerechten“ von Sahra Wagenknecht entstiegen zu sein.

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    • Leni
      Leni says:

      Lieber Herr Streuli,
      keiner der von Ihnen genannten ist mir persönlich sympathisch, aber Sie sollten sich nicht so in ihre Wut hineinsteigern und nicht so verallgemeinern. Damit schaden Sie nur sich selbst.

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    • Noah Fetter
      Noah Fetter says:

      Dreierbande? Ich könnte auf nationaler Ebene problemlos eine Zehnerbande zusammenstellen. Nehme ich meine kantonale und meine kommunale Ebene hinzu, komme ich spielend auf eine Hundertschaft.
      Wermuths Realitätsferne zeigte sich, als er letzten Herbst allen Ernstes sagte, morgens um 8 Uhr (!) müssten Die Arbeiter aufstehen, um zur Arbeit zu kommen. (Ich habe vor bald 50 Jehren auf dem Bau gearbeitet; im Sommer begannen wir um 6 Uhr und machten um 8 Uhr eine erste kleine Pause! Damals hatte man noch Respekt vor der SP.)
      Das Grundproblem liegt an den Medien, die diese hohlen Selbstdarstellungen brav rapportieren. Kunststück: Ist ja auch einfacher als recherchieren und nachdenken…

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  2. Tim Meier
    Tim Meier says:

    ÖV ist so was von out. Wird nur noch von Leuten benutzt, die kein Work@Home können. Ok, Skifahrer ausgenommen. Die wenigsten sind Tourenfahrer, welche die Berge per Muskelkraft erklimmen.
    Freie Fahrt für freie Bürger bringt’s auf den Punkt. Dazu noch Gratis-Benzin für den Teil der Bevölkerung, welcher dem übrigen Teil dank üppigen Steuerzahlungen ziemliche viele Auslagen abnimmt. Es sind doch, gemäss Wermuth & Co, alle «gleich».

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