Wumms: BBC

Hier wird nicht nur gebasht. Auch getrauert und gelobt.

Nicht ohne Mühe kann man das Anbranden von Schlamm, Schmiere, Hysterie, Kriegsgeschrei und hirnloser Verurteilung statt Erklärung in den elektronischen, digitalen und auch gedruckten Medien aussperren.

Das löst aber nicht das Problem: wo informieren? Da gibt es für alle nicht Fremdsprachenbegabte eine schlechte Nachricht. Auf Deutsch ist Wüste statt Oase. Auch die sogenannten Qualitätsmedien kriegen immer mehr Schlagseite. NZZ, FAZ, «Die Welt», von «Süddeutsche», «Spiegel» und Konsorten ganz zu schweigen: zunehmend unbrauchbar.

Sicher, kräftige Adrenalinstösse putzen die Gefässe durch und halten wach. Aber eigentlich sollte der Sinn von Informationsaufnahme sein, sich ein besser Weltbild machen zu können. Weltbild im Sinn von: Versuch, zu verstehen.

Dagegen gibt es immerhin einen kleinen Lichtblick. BBC, «Financial Times» aus England, «Wall Street Journal», «The Atlantic» und fürs ganz Gehobene «The New Yorker» aus den USA.

Wer hat schon so viel Zeit? Gut, dann BBC. Reicht. Englisch sollte man können? Schon, sonst gibt’s aber inzwischen auch schon ziemlich gute Simultanübersetzungsprogramme. Nicht alle gratis, aber das sollte einem eine verbesserte Sicht auf die Welt schon wert sein.

5 KOMMENTARE
  1. Armin Zurburg
    Armin Zurburg says:

    BBC news at six (1900h 🙂
    Der Anchor und die Chef Korrespondentin moderieren die Nachrichten seit Kriegsbeginn live aus Kiev. Selten so hochprofessionelle Journalisten gesehen. Lichtjahre vor SRF.

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  2. Mathias Wyss
    Mathias Wyss says:

    Für TV klar Sky News mit Mark Austin. Moderiert statt in London seit Wochen von der Ukraine aus. Erst in Charkiw, dann in Kiew und aktuell in Lwiw, jeweils auf einem Wohnungsbalkon, abends während Stunden. Kamerateams von Sky News sind immer noch in Kiew, wo sie sich Gefahren aussetzen und gestern sogar unter Beschuss gerieten, obwohl klar als Reporter gekennzeichnet. That’s journalism, baby. SRF? Zum Wegzappen. ZDF, ARD, ÖRF? Nicht viel besser.

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    • Rolf Karrer
      Rolf Karrer says:

      Voll einverstanden. Mark Austin als kluger Anchor. Dazu Deborah Haynes mit guten Analysen vor Ort und Alex Rossi, der mutige Reporter. Sky News bringt‘s.

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  3. René Küng
    René Küng says:

    No risk, no fun eral.
    Kriegt man ein BBC Abo ohne Impfausweis?
    Ich habe Verständnis für unsere Hoffnungen auf ein ‹back to normal› (wobei die Frage bis wann unser Leben noch, trotz Luxus bei uns, als ’normal› bezeichnet werden konnte auch nötig wäre), aber mich schaudert:
    scheinbar immer noch Exoten (Geistesgestörte) und die kleine Minderheit, denen eingefahren ist, wie total wir manipuliert wurden, werden. Auch und gerade von BBC.
    Wenn es um den Krieg gegen uns alle, gegen Meinungsfreiheit, gegen körperliche Integrität, gegen demokratische Minimal-Standards – auf all die Feinde ‹von aussen› geht. Viren, Putin, Verschwörung-Theoretiker
    Nur um sich um die Frage zu drücken: sind die Warnungen vom ‹great resset›, buildbackbetter, UN Charta 2030, China und sein/unser socialdebitGefängnis (in Australien, Canada, NZ inzwischen auch weit implementiert) so abwegig?
    Oder so beängstigend, dass wir lieber glauben, das sei gegessen – jetzt ist Ukraine?
    Einverstanden, wir Schweizer haben immer noch genügend Gründe, unsere Insel der Glückseligen werde weiter bestehen, sogar Inflation, Hunger, Aufruhr werde einen Bogen um unsere SchweizerFrankenGrenze machen.
    Ich hoffe Ihr habt alle so recht, ich sei ein SchwarzTräumer.
    Bilde mir aber weiterhin lieber meinen eigenen Reim auf all das Treiben und verwirrt gemacht werden da draussen in der Welt.

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