Affen: kein Schwein gehabt

Der Basler Affe bekommt keine Sonderrechte. Schade aber auch.

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Wir erinnern uns:

Cheese, sagte der Affe und drückte ab. (Courtesy by Makake Naruto)

Daraufhin entspann sich ein Streit ums Copyright.

Viel bessere Karten hätte der Affe haben können, wenn die Basler Stimmbürger nicht so hartherzig wären. Das ist mal wieder eine Story, die man erst glaubt, wenn man sie in der BaZ gelesen hat:

Oder wie es «bajour» formuliert: «Basel-Stadt hat mit 74,74% sehr deutlich nein gesagt zur Primateninitiative. Das war zu erwarten.» Allerdings wirft die Autorin zu Recht die Frage auf, wieso niemand die Rechte von weiblichen Affen inkludiert hat. Denn niemand schrieb von «Affen*Innen». Das ist, mit Verlaub, eine Schweinerei.

Vom Aff bisse?

Darf man noch erwähnen, dass die Grünen und die SP die Ja-Parole herausgegeben haben? Sich also ungeniert zum Affen machen wollten? Aber es ist wohl so, wie «bajour» konstatiert: «Basel-Stadt war einfach noch nicht parat für eine hochintellektuelle Diskussion über die Beziehung zu Tieren.»

ZACKBUM glaubt das aus Zürcher Perspektive auch. Zu hochintellektuellen Diskussionen sind in Basel weder Affen, noch Schweine, noch Läuse, noch Menschen fähig. Wer stundenlang mit Piccoli-Pfeifen und Trommeln herumläuft, einen merkwürdigen Dialekt spricht und dumme Scherze wie den macht, dass das Schönste an Zürich der Zug nach Basel sei, der hätte eigentlich verdient, dass Affen – sicherlich anwaltlich vertreten – Rechte eingefordert hätten.

Nur welche? Das Recht aufs Lausen? Auf Freiheit, also weg aus dem Zolli? Wie stünde es dann eigentlich mit Pflichten? AHV-Beiträgen? Scheininvalidität? Nehmen wir das Thema nicht ernst genug?

 

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