Wumms: Patricia Purtschert

Die Professorin für Geschlechterforschung ist nicht ganz dicht.

Bevor uns hier Machotum, männliche Arroganz, Diskriminierung und Schlimmeres vorgeworfen wird, bevor uns die bewegten Tamedia-Frauen in ihre Liste demotivierender Männersprüche aufnehmen: wir können’s beweisen.

Die nächste Fasnacht kommt bestimmt, und da gehört es zum guten Brauch, sich zu verkleiden. Wer das mag. Als Indianer, Pilot, Pirat, Mexikaner. Als Alien, Banker, Asiate oder, da wird’s aber schon heikel, Schwarzer.

Warenhäuser bieten entsprechende Kostüme an. Wie jedes Jahr, wenn nicht gerade Corona den Spass verdirbt. Dieses Jahr scheint Corona abzutreten, dafür tritt aber Frau Professor Purtschert an:

«Derartige Kostüme verbreiten rassistische und sexistische Vorstellungen. Eine Sortimentsbereinigung von Händlern wie Migros, Coop und Manor ist überfällig.»

Wollen wir uns kurz voller Abscheu einigen Beispielen zuwenden? Ein Sombrero, ein Indianerkopfschmuck, das ist «kulturelle Aneignung». Pfui. Ein «Herrenkostüm Asiate» besteht aus einem Kimono. Rassistisch. Bäh. Es geht aber noch schlimmer.

So ist bei einem Anbieter das Indianerkostum für Männer schlicht gehalten, das für Frauen wird mit dem Namen «Sexy Cheyenne» angepriesen. Mitsamt knappem Röckchen! Dabei gibt es doch keine sexy Cheyenne. Oder wenn, wieso dann keine sexy Indianer? In beiden Fällen ist’s aber kulturelle Aneignung. Rassistisch. Und sexistisch. Triple X, sozusagen.

Indianer kennen keinen Scherz.

Was ist die Lösung? Wie kann man sich als Geschlechterforscher*In* verkleiden? Soll man sich mit Gendersternchen behängen? Oder nein, warum nicht so: man geht als Nichts. Als geschlechtsloses, aussageloses, nicht-binäres, nichts diskriminierendes, nichts ausgerenzendes Wesen. Wie das aussieht?

Keine Ahnung, fragt doch Frau Professor.

2 KOMMENTARE
  1. Victor Brunner
    Victor Brunner says:

    Sortimentsbereinigung, warum nicht an der Pampa Universität Bern? Nur noch Studienplätze anbieten die der Entwicklung der Gesellschaft dienen und nicht der künstlichen Betroffenheit und Beschäftigung weniger. Frau Purtschert ist nur peinlich! Warum nicht ein Reiseverbot in Stammesgebiete von Indigenen (versteckte Form von Kolonialismus), warum kein Bildverbot von Menschen in Unterwäsche oder Badekleidern in den Medien (Sexismus). Warum nicht auch Kunstwerke vernichten die halbnackte oder nackte Menschen zeigen (sexuelle Erregung)? Warum nicht ein Verbot von Bauarbeitern oder Kaminfeger die haben nach der Arbeit geschwärzte Gesichter. Einengung und Bevormundung der Gesellschaft. In beschriebenen Fall Kinder. Es ist pure «Cancel culture» was die Frau treibt, finanziert mit öffentlichen Geldern. Vielleicht kann sie sich noch bei den radikalen Islamisten inspirieren lassen!

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  2. Tim Meier
    Tim Meier says:

    Eine Sortimentsbereinigung an den diversen Angeboten der Unis würde erstens den Steuerzahler entlasten und zweitens die Welt vor solchem Unsinn bewahren.
    Fertig gedacht: den ganzen Tag in einer Fremdsprache kommunizieren zu müssen ist plumpe «kulturelle Aneignung». Geht gar nicht. Also weg mit Frühfranzösisch, Frühenglisch und Hochdeutsch. Mundart reicht völlig aus.

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