Wumms: Marc Brupbacher

ZACKBUM ist besorgt. Gibt’s eine Lebenskrise?

Kaum jemand hat sich in der Schweiz um das Genre «Hilfe, wir werden alle sterben, wenn man nicht auf mich hört» so verdient gemacht wie der «Leiter Interaktiv-Team» von Tamedia.

Twitter ist Marc Brupbachers Gefäss, für kurze, spitze Schreie braucht er nicht mehr Buchstaben. Er arbeitet nicht mit feiner Klinge, sondern mit dem Zweihänder (Bundesrat: «komplett übergeschnappt», «mit Berset bin ich fertig», Maurer ist ein «Flacherdler»).

Bis zur Verzweiflung kreischte er den Zusammenbruch herbei, brauchte sogar vor Weihnachten eine Auszeit, «mag den fortwährenden Kreis der Idiotie nur nicht mehr kommentieren».

Aber er erholte sich wieder, mit fortwährendem Gekreisch. Nur: anscheinend ist nun fertig Corona. Fertig Massnahmen. Öffnung. Rückkehr zur Normalität. Abbau der Restriktionen.

Himmels willen, wer führt Brupbacher vorsichtig in diese neue Realität? Wer nimmt ihn bei der Hand, achtet auf seine Schritte, schützt ihn vor Zusammenbruch und Fall?

Braucht es ein ganzes Care-Team? Psychologische Unterstützung? Oder reicht gutes Zureden? Ein freundlicher Klaps auf den Hinterkopf? ZACKBUM weiss es nicht, ist aber besorgt.

3 KOMMENTARE
  1. Victor Brunner
    Victor Brunner says:

    Es gibt wieder Arbeit für Marc Brupbacher! Daniel Böniger, der Gastronomie-Mitesser, hat ein unglaublich wichtiges Thema an gestossen, die Krawatte. Arthur Honegger, der ungepflegte Tagesschau-Sprecher hat auf der Homebase der Dauerpubertierenden Twitter darauf hingewiesen dass er und Gredig keine Krawatte mehr tragen, hat eine Stylistin empfohlen. Nicht mehr Inhalte sind bei Wappler TV wichtig, sondern Kleidungsstücke.

    Brupbacher übernehmen, wie wichtig ist die Krawatte in der Gesellschaft. Mit täglich aktualisiertem Dashboard wer wann wo eine Krawatte getragen hat. Auch ein grosser Leitartikel von Priska Amstutz zur Relevanz der Krawatte wäre passend.

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    • Sam Thaier
      Sam Thaier says:

      Will Wappler-TV unbedingt im Gespräch bleiben? „Oben ohne“ ist doch unwichtig und nicht einmal eine Randnotiz wert.

      Im Zeitalter von „Diversity“ sähe ich aber gerne endlich eine(n) hochqualifizierte(n) aber nicht telegene ModeratorIn im SRF. Eine Person, die hässlich, übergewichtig und mit Zahnlücke dazu, fachliche beste Wertarbeit leistet. Eine Persönlichkeit, die dank Kompetenz und Charisma, alle vor dem Bildschirm (mit offenem Mundwinkel) in den Bann zieht.

      Patrizia Laeri war einmal bloss ein optischer Darling. Im Casting des Leutschenbach wird mehrheitlich bloss auf die visuellen Reize abgestellt.

      Im Aufbruch der echten Diversity und der Quoten gelten nun definitiv andere Gesetzmässigkeiten.

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  2. René Küng
    René Küng says:

    Heuchler 😉
    die freundlichen Klapse auf den Hinterkopf hat er ja versucht, der Autor. Aber nutzt halt nix, wenn der vordere Teil in Quarantäne ist…..

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