Corona-Kreische Brupbacher

Nach Schwächeanfall wieder ganz der Alte. Der Gegner der Realität.

Jeder leistet auf seine Art einen Beitrag dazu, dass das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit und Zurechnungsfähigkeit der Qualitätsmedien sinkt.

Ohne Rücksicht darauf, dass damit auch die Absegnung der zusätzlichen Steuermilliarde für reiche Medienclans immer unwahrscheinlicher wird.

Herausragend ist dabei der «Leiter Interaktiv-Team» von Tamedia unterwegs. In seinem unermüdlichen Kampf gegen die Realität und alles und alle, die nicht seiner Meinung sind, erlitt Corona-Kreische Marc Brupbacher allerdings vor Weihnachten einen Schwächeanfall – er verstummte.

War auch besser so, denn vorher musste man sich echt Sorgen um seinen Geisteszustand machen:

Mal eine kleine Auswahl seiner hysterischen spitzen Schreie: «Dieses Märchen von Sommaruga», für ihn ein milder Tadel, «unsere obersten Zauderer zaudern weiter», er kommt auf Betriebstemperatur, «jetzt sind sie komplett übergeschnappt», diagnostiziert Brupbacher den Bundesrat. Dann findet er das Notdampfablassventil nicht: «Wer nach zehn Monaten Pandemie immer noch nicht versteht, blabla, verfügt über die Hirnleistung eines Einzellers.»

Auf besorgte Nachfragen erklärte er sich vor Weihnachten so:

Verständlich, denn selbst der Gesamtbundesrat, insbesondere der Gesundheitsminister («mit Berset bin ich fertig»), verweigerte sich standhaft allem guten Zureden durch Brupbacher, der als Leiter eines Teams ganz interaktiv ihm ständig eine reinwürgte.

Wann er überhaupt noch Zeit findet, seinen eigentlichen Aufgaben nachzugehen? Oder vielleicht ist er – typisch Tagi – davon freigestellt, weil er schliesslich unermüdlich die Welt, zumindest die Schweiz retten muss.

Dabei hat er das Schicksal vieler Seher zu tragen, muss er als männliche Kassandra damit fertigwerden, dass er immer wieder mahnt und warnt – aber keiner auf ihn hört. Das mag auch daran liegen, dass keine einzige seiner düsteren Prognosen jemals eingetroffen ist.

Aber diese möglich Erkenntnis zerschellt an seiner unerschütterlichen Gewissheit: wenn die Realität nicht so ist, wie ich sie sehe, dann ist das Pech. Für die Realität natürlich.

Nach kurzer Schweige- und Erholungspause fragte sich Brupacher mal wieder bang, ob nicht die neue Virus-Mutation Omikron unser «Gesundheitssystem an den Rand des Zusammenbruchs» treiben würde. Möglicherweise auch darüber hinaus, aber da blieb seine Glaskugel dunkel.

Da man sich inzwischen beruhigt darauf verlassen kann, dass eigentlich immer das Gegenteil davon eintritt, was Brupbacher schreckensbleich vorhersieht, zeigte er kürzlich ein ganz seltenes Schwächezeichen:

Aber davon erholte er sich glücklicherweise schnell:

Um allerdings auch weit in die Vergangenheit zu schwenken. Unter Ausblendung eines blöden Details: laut Bundesamt für Statistik ist es aufgrund der Art der Zahlenerhebung gar nicht möglich, zwischen Hospitalisierungen «mit» oder «wegen» Corona zu unterscheiden. Aber von solchen Kleinigkeiten haben sich wahrhafte Seher noch nie von ihren Fehlprognosen abhalten lassen.

Jetzt haut ihm auch noch sein eigenes Organ Fehlinterpretationen der schrecklichen Wirklichkeit in die Fresse:

Ob sich Brupbacher traut, Kollegen Brotschi Bescheid zu stossen, dass der doch nicht so fahrlässig seine unermüdlichen Bemühungen sabotieren sollte, die Schweiz vor dem Untergang zu warnen?

2 KOMMENTARE
  1. Nathan Brotz
    Nathan Brotz says:

    Köstlicher Beitrag!
    @Brunner MB bleibt uns erhalten, da mach ich mir keine Sorgen. Er hat seine Skills bewiesen und steht für den nächsten Dreckjob bereit, wenn William III Gates› Gendakengänge sich inkarnieren

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  2. Victor Brunner
    Victor Brunner says:

    Ich mache mir Sorgen um Marc Brupbacher. Was macht er wenn Corona vorbei ist, wenn er nicht mehr die offiziellen Daten des BAG unbesehen in seine Datenbank abfüllen kann? Muss er zum RAV oder wieder Geschichten basteln, Storytelling, einfach ohne Datenbank!

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