CEO Marc Walder gibt Ringier-Medien den Kurs vor

Von Philipp Gut*

Geheimvideo: Ringier-Boss Walder hat den Redaktionen die Regierungstreue verordnet.

In der Schweiz ist es längst bekannt: Die Ringier-Medien, allen voran die «Blick»-Gruppe, sind das Megafon des Staates, wenn es um die amtliche Corona-Politik geht. Zwischen der Zürcher Dufourstrasse, wo Ringier zu Hause ist, und Gesundheitsminister Alain Berset im Berner Bundeshaus scheint eine Standleitung zu bestehen. Regelmässig berichten die Ringier-Medien vorab, was Berset in der Bundesratssitzung des kommenden Tages einbringen wird. Kritik am staatlichen Handeln – und zu kritischer Berichterstattung gäbe es wahrlich Anlass genug – sucht man in den Ringier-Medien vergeblich. Der Eindruck beim Lesen: «Blick» & Co. sind regierungstreu bis zum Abwinken. Statt objektiv und kritisch zu berichten, wie es dem Selbstverständnis eines ernstzunehmenden Journalismus entspricht, betätigen sich die Ringier-Medien lieber als verlängerter PR-Arm von Berset und seines Bundesamts für Gesundheit (BAG).

Wichtige unter sich: Walder, Berset. SBB-Meyer.

Wer steuert die Redaktionen?

Auch in anderen Ländern, wo Ringier tätig ist – von Osteuropa bis Ostasien – fällt auf, dass die Ringier-Medien das knallharte Boulevard-Geschäft aufgeben, sobald es um offizielle Covid-Massnahmen geht.

Leserinnen und Leser fragen sich natürlich, warum das so ist. Liegt es einfach daran, dass die Journalistinnen und Journalisten freiwillig mit dem Strom schwimmen? Oder werden die Redaktionen von irgendwoher gesteuert?

Ich muss gestehen, dass ich – und auf dieses Thema werde ich als Journalist oft angesprochen – bisher immer die erste These vertreten habe. Die zweite – nennen wir sie die Marionettenthese – klang für mich nach Verschwörungstheorie. Irgendwelche mächtigen Männer im Hintergrund sollen den Journalisten vorschreiben, wie sie zu berichten haben? Ich hielt das für abwegig. Ganz besonders in einer liberalen und aufgeklärten Demokratie wie der Schweiz.

Doch jetzt kommt aus: Zumindest im Falle von Ringier habe ich mich getäuscht. Denn unsere Recherchen zeigen: In einem Video, das im kleinen Kreis aufgenommen wurde und auch dort bleiben sollte, spricht Marc Walder, CEO und Managing Partner der Ringier AG, das für unmöglich Gehaltene aus. Er sagt in dem Filmausschnitt sinngemäss, dass er seine Redaktionen weltweit angewiesen hat, auf jegliche Kritik an der offiziellen Corona-Politik zu verzichten und stattdessen strammen Regierungskurs zu halten.

«Wir wollen die Regierung unterstützen»

Die entsprechenden Aussagen machte Walder am 3. Februar 2021 im Rahmen der Gesprächsreihe «Inspirational Talk» der Schweizerischen Management Gesellschaft. Thema: «Digitale Transformation @Ringier». Das virtuelle Gespräch dauert 1:05:18 und wurde vollständig aufgezeichnet. Die entscheidenden Sätze sagt Walder nach Minute 49. «Wo sehen Sie grundsätzlich die Aufgabe der Medien in der Pandemie?», wollte ein Teilnehmer wissen.

Darauf Walder:

«Wir hatten in allen Ländern, wo wir tätig sind – und da wäre ich froh, wenn das in diesem Kreis bleibt – auf meine Initiative hin gesagt: ‹Wir wollen die Regierung unterstützen durch unsere mediale Berichterstattung, dass wir alle gut durch die Krise kommen.›»

Walder ist offenbar bewusst, dass dieses Bekenntnis seines Eingriffs in die Redaktionsfreiheit Sprengstoff birgt («da wäre ich froh, wenn das in diesem Kreis bleibt») und erklärungsbedürftig ist, denn er fährt fort: «Das mag Sie jetzt überraschen, aber ich will es an einem Beispiel festmachen.» Walder nennt als Musterbeispiel einer Redaktion, die seinen Appell zur Regierungstreue brav umsetzt, die Blick-Gruppe. O-Ton Walder: «Auch die Blick-Gruppe, die jetzt in der Schweiz sehr prägend ist in der Covid-Berichterstattung, könnte deutlich härter – und vielleicht sagen einige von Ihnen: ‹Ja, macht’s doch bitte, die schlafen alle, die packen’s nicht› – sein.» Tun die Blick-Titel aber eben nicht. Im Gegensatz zu ihrem Pendant in Deutschland, der Bild-Zeitung, welche die Regierung «unglaublich hart» und «wahnsinnig hart» angegangen sei.

PR statt Journalismus

Walders Devise ist eine ganz andere: «Meine These ist, um auf diese Frage zurückzukommen: Das nützt im Moment niemandem etwas. Wir müssen versuchen, dass die Politik, ob sie jetzt genug schnell, genug hart, zu wenig hart usw. agiert, das Volk nicht verliert. Und hier dürfen die Medien nicht einen Keil treiben zwischen der Gesellschaft und der Regierung.» Die Medien hätten in der Corona-Krise «eine zusätzliche Dimension an Verantwortung, so würde ich das framen».

Walder framt mal vor sich hin.

Als Journalist, aber auch als Bürger eines demokratischen Staates mit seiner kritischen medialen Öffentlichkeit läuft es mir bei diesen Sätzen kalt den Rücken runter. Solch unverfrorene Komplizenschaft zwischen Staats- und Medienmacht kennt man sonst nur aus autoritären Regimes, um es vorsichtig auszudrücken. Verblüfft nehmen wir zur Kenntnis: Der Traditionsmedienkonzern Ringier schafft sich selbst als unabhängige und kritische Instanz ab und macht statt Journalismus erklärtermassen PR für die Regierung, allen voran für SP-Bundesrat Berset, der längst den Status eines Ringier-Hausfreundes erlangt hat.

Ringier sieht Redaktionsfreiheit nicht gefährdet

Wir haben Walder mit seinen Aussagen und insbesondere mit seiner Direktive, die Ringier-Journalisten müssten die Regierung unterstützen, konfrontiert. Die Frage, ob diese inhaltliche Vorgabe des Managements an die Redaktionen nicht deren journalistischer Freiheit widerspreche, lässt Walder durch eine Ringier-Sprecherin mit «Nein» beantworten. «Zwischen Marc Walder und vielen Chefredaktorinnen und Chefredaktoren der Ringier-Gruppe findet seit vielen Jahren ein konstanter und konstruktiver Dialog statt.» So kann man das auch nennen.

Ausserdem wollten wir von Walder wissen, ob es im Hause Ringier üblich sei, dass den Redaktionen vom Management beziehungsweise vom Verlag vorgeschrieben wird, wie sie über bestimmte politische Themen zu schreiben haben. Antwort Ringier: «Die Redaktionen und Mitglieder der Konzernleitung, insbesondere CEO Marc Walder, Ladina Heimgartner als globale Leiterin Medien und Alexander Theobald als CEO von Ringier Axel Springer Schweiz, tauschen sich konstant aus. Die Verantwortung und Hoheit der publizistischen Berichterstattung liegt stets bei den Redaktionen.»

Schliesslich stellten wir Walder die staatspolitische Grundfrage: Wie sollen die Medien ihre Aufgabe als kritische vierte Macht im Staat wahrnehmen, wenn sie die Regierung in zentralen Politikbereichen nicht kritisieren dürfen, sondern unterstützen müssen? Und wie soll man die Medien dann noch als glaubwürdig und unabhängig wahrnehmen? Darauf gehen Walder und Ringier nicht ein. Sie behaupten stattdessenn in einer 180-Grad-Wende, dass die Ringier-Gruppe «die Massnahmen der Regierung – gerade während dieser Pandemie – stets kritisch hinterfragt» habe.

Neues Mediengesetz: Anreiz für kritischen Journalismus schwindet

Zusätzliche Brisanz erhält der Befehl von Walder an seine Redaktionen vor dem Hintergrund der Volksabstimmung über ein «Massnahmenpaket zugunsten der Medien» vom 13. Februar 2022. Das neue Mediengesetz sieht eine Vervielfachung der Subventionen an private Medien von heute 53 auf 178 Millionen Franken jährlich vor und bindet die Medien damit noch enger an den Staat. Ringier würde zu den Hauptprofiteuren zählen, denn rund 70 Prozent der neuen Subventionen gehen an die Grossverlage. Der Anreiz, staatsunabhängigen und kritischen Journalismus zu machen, dürfte damit gegen Null tendieren. Die Medien, die Ephraim Kishon einst als bellende Wachhunde der Demokratie bezeichnete, würden zu Schosshündchen an der Leine der Politiker schrumpfen.

*Der Text erschien zuerst auf «Die Ostschweiz». Publikation mit freundlicher Erlaubnis des Autors.

11 KOMMENTARE
  1. Hans von Atzigen
    Hans von Atzigen says:

    Die meisten sind sehr vergesslich.
    Zuerst war Wuhan mit Horrorberichterstattung und Bildern.
    Dann das mit der Lombardei, das leider übliche mit dazu gebastelten Bildern.
    Danach bildete sich eine unselige Verbindung aus Medien und ehrgeizigen Epidemiologen. Auch die wollen im Beruf brillieren!
    Erst dann musste die Politik notgedrungen mitspielen,Bundesräte und andere auch verdiente kompetente Wissenschaftler die nüchtern blieben, wurden umgehend ausgegrenzt verteufelt.
    Die Medien im Verbund mit den Epidemiologen stehen am Anfang dieser unseligen Geschichte. Die Medien haben Sch-. gebaut und wollen keine entsprechende Verantwortung übernehmen, die haben zu spät erkannt, das die Sache auch für sie, die Medien schädlich ist das führte zum Einbruch auf dem Anzeigenmarkt.
    Uralter Trick das ganze, die eigene Schuld auf dritte abwäizen und obendrauf sich auch noch von dritten den Konsumenten und Steuerzahlem den angerichteten Schaden, sich fürstlich abgelten lassen.
    Der Bundesrat zu Beginn kaum übersehbar, selbst Opfer ist im Verlauf der Ereignisse zum Mittäter mutiert.
    Tja da hat sich eine unselige Allianz gebildet, ausfressen soll das Mengels alternative, die Allgemeinheit.
    Ob der Souverän endtlich ein klares Zeichen setzt? Die Zeit ist längst überreif.

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    • Victor Brunner
      Victor Brunner says:

      «dazu gebastelten Bildern», ist eine dumme und respektlose Aussage und zeugt von absolutem Unwissen! Sie disqualifizieren sich und sind keinen Deut besser als die Mainstreammedien!

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      • Adrian Venetz
        Adrian Venetz says:

        Danke für Ihre Stimme der Vernunft, Herr Brunner. Es ist zu befürchten, dass die Mediengesetz-Diskussion in eine dieser unsäglichen Impfdebatten ausartet. Auch die Rimoldi-Sekte hat sofort Blut geleckt und schlachtet die Aussagen von Marc Walder genüsslich aus. Leider ist das kontraproduktiv und schadet den wichtigen und vernünftigen Argumenten gegen das Mediengesetz.

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  2. Alois Fischer
    Alois Fischer says:

    Und wie erwartet, lesen sich heute die Unisono-Verneblungsschreiber der Leidmedienkonzerne. Bin gespannt, wieviele und welche Sendungen genutzt werden können, dürfen, müssen um auch im zwangsgebührenernährten Staatsfernsehen und -radio die gleiche Rechtfertigungs-Botschaft bis zum St. Nimmerleinstag zu verbreiten.
    Die grössten Heuchler machen sich wieder auf den Weg, um ihre Unschuld zu «beweisen», indem sie die Tatsachen – schwupp – ins Gegenteil verkehren.
    Soviel Menschenrechtsaktivisten und Verfassungsfreunde kann tatsächlich nur ein Konzern wie Ringier oder CH-Media oder TX-Group – im engen Verbund via Staatsmedien (Radio, TV, Internet) – zur langfristigen Umschulung der Berufspolitiker gut bezahlen und strikte steuern.
    Warum also keine exorbitante finanzielle Dauerunterstützung durch uns alle? Oder wollen wir wirklich für einen kritischen Keil zwischen Regierung und Steuervolk sorgen?
    Ja, zumindest ich will das und glaube auch weiterhin an all das, was keinen dieser eingebildeten Volkseinschläferer, Dummschreiber und Vernebler nichts mehr zu bedeuten scheint: unsere Verfassung, unsere Volksrechte, unsere unabhängigen Medien und letztlich an ein einig Volk mit Wehrwillen …!
    Und jetzt kann man dann bald wieder überall lesen und hören, wie einfach man hinterher schlauer sein kann, ohne vorher hartnäckig kritisch zu fragen … und noch mal und immer wieder.
    Leider keine Theorie, sondern langgeübte und nie sanktionierte Praxis in einer wohlstandsverwöhnten (wohlstandsverblödeten?) und deshalb ganz gerne unwissenden (unschuldigen?) Gesellschaft.

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  3. Mathias Wyss
    Mathias Wyss says:

    SRG, die Tagi- und die CH-Media-Blätter inkl. Watson brauchen keine Walder’schen Instruktionen. Beisshemmungen gegen Berset und andere Links-Grüne sind dort verinnerlicht.

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  4. Victor Brunner
    Victor Brunner says:

    Verordnete Hofberichterstattung gegen Steuergelder. Walder zeigt wie korrupt und manipuliert Medien sein können, zeigt auch wie Leute die sich Journalisten nennen, Trumpgümperli Dorer, Cavelty und andere nur noch Befehlsempfänger und Auftragsschreiber sind. Hauptsache Ende Monat das Konto gefüllt. Ob der Grantler FAM zum Journalstenverständnis von Walder schreiben darf oder will?

    Nur noch peinlich ist Michael Ringier der solches in seinem Laden zulässt, Walder der Kadaverjournalismus fordert gehört gefeuert. Peinlich ist BR Berset der sich vom Ringier-Konzern mit einem Jubel-Artikel im «Interview» einseifen lässt. Insiderinfos gegen Gefälligkeits Presse?

    Über was wird im Februar abgestimmt, über eine freie unabhängige Presse? Eher über eine von Wenigen gesteuerte korrupte Presse!

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  5. Jürg Streuli
    Jürg Streuli says:

    „Das volkseigene Zuckerkombinat in Halle (Saale) hat die Parteitagsbeschlüsse der sozialistischen SED nicht nur erfüllt, sondern zu Ehren von Karl Marx sogar übererfüllt“. Dies war der vorgeschriebene „Journalismus“ in der DDR, welcher als reine Propaganda für Regierung und Partei zu funktionieren hatte. Marc Walder nimmt sich die DDR zum Vorbild. Die armseligen Journis sind bei Ringier nur noch Marionetten der Chefredaktion. Erlaubt ist einzig das Umsetzen vorgegebener Direktiven statt das selbständige Denken und Schreiben. Keinen Deut besser ist Tamedia mit derselben obrigkeitshörigen Panikmacherei. Welch ein Elend des Journalismus in der Schweiz !!!

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  6. K. Meyer
    K. Meyer says:

    Genau so kommt es halt raus, wenn sich Geltungssucht mit Ehrgeiz und Sendungsdrang paart. Und in diesem Fall auch noch einer ziemlichen Portion Überheblichkeit.

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  7. Christoph Müller
    Christoph Müller says:

    Es ist doch eindrücklich, wieviele «Verschwörungstheorien» sich schlussendlich als «frühe Erkenntnis» (early insight) herausgestellt haben. In früheren Zeiten dauerte es oft Jahre (wenn nicht Jahrzehnte), bis der Wahrheitsgeshalt einer «Verschwörungstheorie» einigermassen abschliessend beurteilt werden konnte. Mittlerweile erweisen sich viele sog. «Verschwörungstheorien» schon innerhalb weniger Monate (wenn nicht Wochen) als «allgemein akzeptierte Erkenntnis».

    Mindestens so eindrücklich ist die Tatsache, dass die Schweiz auch heute noch besonders langsam tickt. Während Bundesrat, BAG, Swissmedic und die gesteuerten Medien (in diesem Zusammenhang bitte die TNI [trusted news initiative] nicht vergessen!) uns immer noch das Märchen erzählen, dass die C19-Transfektionstherapien sicher und zuverlässig vor Infektion, Weitergabe des Virus, schwerem Verlauf und Tod schützen, ist dieser Narrativ an anderen Orten schon längst in sich zusammengefallen.

    Schönes Beispiel: Während uns in der Schweiz das verfassungswidrige 2G aufgedrückt wird, schreibt die CDC (der USA) ganz offiziell:

    «Avoid cruise travel, regardless of vaccination status.»

    Quelle: https://wwwnc.cdc.gov/travel/notices/covid-4/coronavirus-cruise-ship

    Die CDC ist zwar genauso verlogen wie unser BAG, aber man ist in den USA auf der Zeitachse einfach ein paar Monate weiter in der Entwicklung, d.h. es ist deutlich aufwendiger, die Wahrheit unter dem Deckel zu halten, als in der Schweiz, wo grosse Teile der Bevölkerung immer noch schlafen. Jedenfalls kann die Warnung der CDC nur wie folgt interpretiert werden:

    Unabhängig von der Anzahl der erhaltenen C19-Gentherapien (ungeimpft, 1x geimpft, doppelt geimpft, geboostert, …) kann man sich anstecken. Diese Erkenntnis liegt schon seit Monaten vor:
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8481107/

    Und «sicher» sind diese Gentherapien ebenfalls nicht. Hier findet man auf einer einzigen Seite hübsch zusammengefasst, was «sicher» im Zusammenhang mit einer C19-Transfektionstherapie konkret bedeutet:
    http://www.impfnebenwirkungen.net/onepager.pdf

    Auch hier ist die Schweiz (wegen fehlender Meldungen und Obduktionen) der Wahrheit weit hinterher, aber schon die «stark gefilterten Erkenntnisse» sind dramatisch – fast 4’000 schwer geschädigte Menschen (Stand 14.12.2021):
    https://www.swissmedic.ch/covid-19-vaccines-safety-update-de

    Ich wünsche mir fürs 2022, dass die Schweiz endlich aufwacht!

    Es ist keine Verschwörungstheorie, dass unsere Regierungen bewusst Falschinformationen verbreiten und aktiv involviert sind in das Zensurieren unliebsamer Information (https://www.zackbum.ch/2021/09/16/zensur-zensur/ ).
    Zensur ist verboten, und sollte dementsprechend HART BESTRAFT werden!

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  8. Tim Meier
    Tim Meier says:

    Lang ist’s her, da gab es noch SP Bundesräte, die sich von den Ringier-Protagonisten nicht einseifen liessen:
    Kurz nach seiner Wahl in den Bundesrat erhielt Otto Stich eine Einladung zu einem Arbeitslunch mit Ringier-Publizist Frank A. Meyer, dem er ausrichten liess: «Erstens pflege ich beim Arbeiten nicht zu essen und zweitens beim Essen nicht zu arbeiten. Und drittens möchte ich beides eigentlich ohne Frank A. Meyer tun.»

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  9. Didier Venzago
    Didier Venzago says:

    Nicht überraschend und auch kein Wunder. Walder ist Manager und Shareholder und kein Journalist oder kritischer Geist. Und er will er Subventionen vom Staat. Dazu kommt, dass er halt für sein Ego liebend gerne mit den Mächtigen und Wichtigen im Lande die Schultern reibt. Wer gerne über Medien wie Russia Today oder China Daily lästert sollte sich mal genauer unsere Leidmedien anschauen. Die Unterschiede sind nur noch marginal. Staatlich finanzierte und gelenkte Verlautbarungen und Propaganda wohin man blickt. Der kritische Journalismus stiehlt sich leise Schritt für Schritt davon.

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