Keiner redet vom Geld

Vakzine sind eine Ware wie jede andere. Nur profitabler.

Im Impfgeschäft gibt es Verlierer und Gewinner. Roche, Novartis und Merck & Co. gehören zu den Verlierern.

Pfizer, durch den Verkauf seiner Generikasparte vom Spitzenplatz auf Position 8 abgerutscht, schiebt sich dank seinen Vakzinen wieder auf Platz 1 und löst dort Johnson & Johnson ab, obwohl diese Bude auch im Impfgeschäft vorne dabei ist.

Teilweise haben sich Pharmakonzerne dazu verpflichtet, die Impfdosen zum Selbstkostenpreis abzugeben und sogar an der Covax-Initiative mitzumachen; ein weltweiter Versuch, ärmeren Ländern der Dritten Welt den Zugang zu Impfstoffen zu ermöglichen.

Gleichzeitig konnten neue Methoden zur Herstellung von Vakzinen ausgetestet werden; es ist das erste Mal, dass mRNA-Impfstoffe in flächendeckenden Mengen hergestellt und angewendet werden.

In jeder Spritze steckt eine Geldspritze

Geht man von den garantierten Abnahmemengen aus, die von konkurrenzierenden Staaten fest bestellt sind, handelt es sich um ein Multimilliardengeschäft mit Multimilliardengewinnen. Als Sahnehäubchen kommt noch dazu: weitgehend haftungsfrei. Denn normalerweise dauert es Jahre, bis ein neuer Impfstoff den alles entscheidenden FDA-Approval bekommt. Die Genehmigung durch die US-Gesundheitsbehörde. Ohne deren Plazet wird ein Medikament normalerweise weltweit nicht verschrieben und auch nicht von Krankenkassen bezahlt.

Dieses Monopol ist inzwischen von Russland und China durchbrochen worden, auch Indien und einige weitere Schwellenländer greifen auf selbst entwickelte Medikamente zurück, ohne sie der FDA zur Prüfung vorzulegen.

Medikamente können, dafür gibt es genügend tragische Beispiele, unerwünschte Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen haben. Selbst sorgfältige und jahrelange Tests auf verschiedenen Stufen können das nicht immer verhindern. Ganz abgesehen davon, dass Stage 3, der Menschenversuch, in üblen Formen stattfinden kann.

So wurden in Deutschland bis in die 70er-Jahre Medikamente an psychisch Kranken getestet. Die DDR verkaufte auch diese Dienstleistung, ebenso wie diverse schwarzafrikanische Staaten. Wer sich über dieses üble Kapitel der Pharmaindustrie informieren will, sollte als Einführung unbedingt «Der ewige Gärtner» des grossen John Le Carré lesen. Fiktionalisiert schildert der Thriller an der Realität entlang solche Menschenversuche in Afrika.

Bei den modernen Impfstoffen finden diese Menschenversuche sozusagen gleich im grossen Massstab statt. Das soll nicht heissen, dass die Vakzine Nebenwirkungen und Langzeitfolgen haben müssen, die unerwünscht wären. Aber es ist historisch wohl einmalig, dass ein Hersteller ein Produkt auf den Markt werfen darf und dabei von der Haftung völlig freigestellt ist.

Das machten die grossen Pharma-Transnationalen zur Bedingung für die Lieferung ihrer Impfdosen. Und das wurde weltweit, auch von der Schweizer Regierung, akzeptiert. Gleichzeitig teilen sich die federführenden Hersteller, also Pfizer sowie Johnson & Johnson, die internationalen Märkte untereinander auf.

Dabei stören natürlich mögliche Konkurrenten aus Russland, China, Indien und ein paar anderen Ländern. Deren Impfstoffen fehlt aber die Zulassung durch die FDA, also haben sie keine Chance, in den lukrativen Märkten Europas, den USA oder in Japan Fuss zu fassen.

Impfen als ewige Geldquelle

Die ganze Zeit wird von neuen Mutationen gesprochen, von möglichen Impfdurchbrüchen, davon, dass gegen eine der nächsten und unausweichlich erfolgenden Mutationen des Virus die bisherigen Vakzine keine oder kaum mehr Wirkung haben könnten. Was bedeutet, dass neu rekombinierte Stoffe entwickelt – und gespritzt werden müssten.

Man stelle sich einmal dieses Geschäftsmodell vor: ein Pharmariese stellt ein profitables Produkt mit Abnahmegarantie und freigestellt von Haftungsfolgen her. Gleichzeitig muss er nicht befürchten, dass der Markt dann einmal gesättigt ist oder durch den Ablauf von Patentschutz Generika seine Gewinnmarge wegfressen.

Denn gleichzeitig hat er sozusagen das Perpetuum mobile im Produktezyklus gefunden. Neue Mutationen verlangen neue Impfstoffe, die verimpft werden müssen. In dieser paradiesischen Welt der Pharmamultis kann sich das Management dann im Wesentlich darauf beschränken, das Geld zu zählen.

Riesengewinne, Riesenprobleme, Riesenthema. Ach ja? Versuchen Sie mal, auf die Schnelle und auf Deutsch kompetente Analysen dieses Komplexes in den Medien zu finden. Viel Spass dabei.

Denn ein klitzekleines Scheibchen vom Riesengewinnrad wird dafür ausgegeben, damit Mietmäuler und PR-Spezialisten das Hohelied der zum Nutzen der Menschheit und der Gesundheit schuftenden Pharmamultis singen. Dabei müssen Manager und Besitzer nur darauf achten, nicht zu laut in diesen Gottesdienst hineinzulachen.

6 KOMMENTARE
  1. René Küng
    René Küng says:

    Wer sagt denn, dass die hiesige Pharma (plus Anhängsel) nicht auch zu den Gewinnern gehört? Ein paar Milliarden für Tests, damit die Todes-Pandemie richtig befeuert werden kann. Endlich ein Sinn für die ‹ins Blaue hinaus› investierte Lonza-Milliarde im Wallis. Dort werden in den seit 2015 geplant/gebauten riesigen Produktionsanlagen jetzt Covid-Stöffli produziert…..
    Welche Unternehmer / Investoren verbuddeln soviel Geld ohne zu wissen, ob sie vielleicht darauf hoffen müssen, irgendwann mal die Sugus-Weltlizenz zu bekommen???
    Covid sei Dank, so ein Zufall.
    Und wo Novartis mitmischelt, als Zulieferer, Profiteur beim Verkauf von Psychopharmaka an die weggeblasenen Pandemiegeschädigten oder geboosterten Zahlen im Ritalin-Verkauf an durchdrehende Kinder, ich recherchier das nicht. I keep a bit of life, den Wahnsinn kann jede/r im Alltag selber mitverfolgen.
    Oder beim Masken verdealen mitmachen, Apotheker um eine Weihnachtsgabe anfragen, Testlabors um einen Job anbetteln, sei es nur als Torwächter vor den Warteschlangen.
    Hey, vielleicht machen die Schweizer ja darum so begeistert mit bei Covid, Covid-Gesetzen, beim impfen etc etc: die Kohle rollt ja nur so in Milliarden-Bündeln…….
    Nebenwirkungen (ökonomischen und anderen), who cares?
    Nach uns die Schwindflut.

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  2. Christoph Müller
    Christoph Müller says:

    Einmal mehr: Herzlichen Dank für diesen Augenöffner. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass Novartis, Roche und ein paar weitere «Verlierer» in Zukunft vielleicht gar nicht so schlecht dastehen werden, wenn die Massen den Irrtum erkennen, dem sie erlegen sind. Ein paar wenige Schlaue werden sich mit BNTX, MRNA usw. dumm und dämlich verdient haben, die gesamte Haftung für die Schäden liegt bei den Regierungen, und die grosse (uninformierte) Masse darf dann mitzahlen fürs Aufräumen. Weniger gut sieht es allerdings für die Impfgeschädigten aus, die unter Umständen den Rest ihres Lebens an den Folgen zu beissen haben. Stand 23-NOV-2021 zählt Swissmedic 3’630 solche Schicksale (und in Realität ist diese Zahl garantiert höher):

    https://www.swissmedic.ch/covid-19-vaccines-safety-update-de

    Hier ist die Definition für schwerwiegende Nebenwirkung (gemäss Swissmedic):
    Als schwerwiegend eingestuft wird jeder Fall bei dem eine vermutete unerwünschte Wirkung lebensbedrohlich war, zu einer Hospitalisation geführt oder eine bestehende Hospitalisation verlängert hat sowie Fälle mit einem tödlichen Ausgang. Ebenfalls schwerwiegend sind Fälle, die zu einer Behinderung oder einem bleibenden Schaden geführt haben, welche den Betroffenen erheblich beeinträchtigen seine normalen Lebensgewohnheiten auszuführen

    Nur schon die Tatsache, dass weder Roche noch Novartis direkt mit den obigen 3’630 Schicksalen in Zusammenhang gebracht werden, scheint mir ein Bonus zu sein für diese Firmen.

    Und meine Empfehlung an alle, die nun einwenden, dass diese Impfschäden in keinem Verhältnis stehen zum Leid, das die Impfungen verhindern: Das mag AUS HEUTIGER Sicht für die Schweiz korrekt sein, aber das Experiment ist erstens nicht fertig, und zweitens gibt es viele Länder, die schon weit fortgeschrittenere Experimente (und damit Daten) haben – Mathew Crawford hat sich alle Daten angeschaut, die global verfügbar sind. Hier z.B. seine Analyse zu England:

    https://roundingtheearth.substack.com/p/uk-data-shows-no-all-cause-mortality

    (ich entschuldige mich für den Link zu einer Publikation in englischer Sprache, aber die meisten in deutscher Sprache publizierten Artikel/Übersetzungen haben leider eine Verzögerung von mehreren Monaten [siehe «horse dewormer»]; man darf aber getrost davon ausgehen, dass Menschen/Impfungen in der Schweiz nicht wirklich anders funktionieren als im Rest der Welt…)

    Also, nochmals herzlichen Dank an Herr Zeyer – es ist Zeit für eine Spende!

    PS: Was ist der Stand mit den T-Shirts? Habe ich da mal etwas verpasst? Würde gerne etwas Werbung machen für Zackbum 😉

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    • René Zeyer
      René Zeyer says:

      Red. Besten Dank für Input und Frage. Die nach den T-Shirts hatte ich befürchtet. Es ist leider ungelogen so, dass die Sendung (Zürich, Kreis 4) aus dem Briefkasten geklaut wurde. Und die Nachbestellung, genauso ungelogen, kriecht im Schneckengang nach Zürich. So sorry, aber wir geben nicht auf.

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      • Christoph Müller
        Christoph Müller says:

        alles klar – momentan ist das Wetter ja nicht allzu «T-Shirt-freundlich», und ohne Zertifikat gibts keine Reisen an die Sonne – freue mich auf den Frühling 2022…

        allerdings: meine legendäre SKA-Mütze hat sich letzten Winter definitiv «zersetzt», so eine knallig gelbe Zackbum-Mütze wäre ein würdiger Nachfolger! Man könnte zwei Zeichen setzen: Gut recherchierte News und keine «fast fashion»!

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      • Martin Arnold
        Martin Arnold says:

        T-Shirt und Schirmmütze. Her damit! Bin sofort dabei!
        Was ich mich schon lange frage: Würden die geldgeilen Konzerne Ringier + Co. auch Werbeinserate annehmen für Zackbum.ch?

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  3. Tim Meier
    Tim Meier says:

    Wieso neue Impfstoffe für neue Mutationen entwickeln und mühsam testen und bewilligen lassen? «Booster» draufschreiben reicht. Damit kann der für die Alpha/Wuhan-Variante entwickelte Stoff risikolos weiter verkauft werden. Von solchen Faken will der gemeine Haltungsjournalist der abgewirtschafteten «4. Gewalt» natürlich nichts wissen. Der kümmert sich lieber um «Trychler».

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