Müll, Müller, Müllabfuhr

Der Komiker kann nicht anders. Ein Nachtrag.

Mike Müller, der Bestatter des gepflegten Humors. Wer einigermassen stotterfrei die von anderen erfundenen Gags erzählen kann, hält sich gerne für ein Kraftwerk des Humors.

So kann man sich täuschen. Da Late Night schon lange vorbei ist, leidet auch Müller unter einem Aufmerksamkeitsdefizit. Dem versucht er, auf alle Arten entgegenzuwirken:

Nun könnte man selbst Müller zubilligen, dass er halt auch ein Opfer der Hass- und Hetzmaschine Twitter geworden ist. Schneller schreiben als denken, schnell passiert. Aber sich im Ton vergreifen, den Tiefpunkt ausloten, das ist das eine.

Verbale Blutgrätsche, na und, meint Müllmann Müller störrisch, das ist das andere:

 

Das erinnert an den Gag auf Müllerniveau: Im Autoradio kommt die Warnung über einen Falschfahrer. «Einer», fragt sich Müller, «Hunderte sind’s.» Etwas Ähnliches hat er mit seinem Nach-Tweet in bedenklich grottenschlechten Deutsch hingeholpert.

Er täuscht sich, es gibt tatsächlich nur 1 Arschloch in diesem Umzug.

 

 

11 KOMMENTARE
  1. Morgenpost
    Morgenpost says:

    Herr Zeyer: Laufen lassen! Es ist zwingend und dringend, dass Ihr Zackbum stärker wird! Laufen lassen! So springen sie nur ab, andere die das lesen denken, oh jetzt fängt der Zeyer auch noch Facebook ähnlich an.

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  2. René Zeyer
    René Zeyer says:

    Die Toleranzgrenze von ZACKBUM, was bilaterale Kommentare betrifft, ist damit erreicht. Kommentare zum Inhalt der Artikel: immer gerne. Kommentare zu Kommentaren zu Kommentaren: ungern. Danke.

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  3. Jürg Streuli
    Jürg Streuli says:

    „Wenn alle sich impfen lassen würden, so wäre die Corona-Krise in vier Wochen vorbei“. Diesen Schwachsinn hat Mike Müller in einem TV-Interview geäussert. Darauf hatte ich einen Mailwechsel mit ihm, der von Müller äusserst gehässig geführt wurde. Wer ihn als Bestatter gemocht hat, sieht jetzt ernüchtert hinter die Fassade. Eigentlich schade.

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    • Beth Sager
      Beth Sager says:

      Man sollte seine Aussage nicht wortwörtlich nehmen. Die Stossrichtung ist aber ganz bestimmt richtig.

      Mir ist Mike Müller lieber als Leute der Sorte Roger Köppel, der zweimal geimpft ist und gleichwohl ständig die Covid-Querulanten anstachelt und aufhetzt.

      Eine inkonsequente, miese Moral.

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      • Robert Müller
        Robert Müller says:

        @Sager
        Nein, das ist keine miese Moral sondern Toleranz gegenüber anderen Meinungen. Köppel zwingt seinen Weg in dieser Sache nicht anderen Leuten auf. Das diametrale Gegenteil von Mike Müller. Was an der „Stossrichtung“ andere als ungeimpfte Arschlöcher zu bezeichnen richtig sein soll, bleibt wohl Ihr Geheimnis…

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      • Simon Ronner
        Simon Ronner says:

        «Eine inkonsequente, miese Moral.»

        Quatsch. Köppel geht es rein darum, dem Individuum die freie Entscheidung zu überlassen. Punkt. Sollte eigentlich nicht so schwierig zu begreifen sein. Sollte.

        Daraus «anstachelt und aufhetzt» zu konstruieren grenzt an Bösartigkeit.

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      • Sam Thaier
        Sam Thaier says:

        Roger Köppel traf sich am vergangenen Dienstag im Berliner Restaurant «Borchardt» mit seinem Buddy, dem geschassten BILD-Chefredaktor Julian Reichelt. Beide Exponenten bekannt als rigorose Freiheitskämpfer gegenüber Covid-Impfungen.

        Interessant nur, dass dieses alteingesessene Restaurant, die 2G-Massnahmen sehr streng befolgt. siehe website.

        https://borchardt-restaurant.de/de/home/

        Dazu in Ihrem Internetauftritt folgendes über Corona und ihre Lüftung im Borchardt:
        «Keine Chance für Aeorsole! Saubere Luft für sicheren Genuss. Wir möchten Ihren Besuch so angenehm und sicher wie möglich gestalten. Darum filtert unsere virensichere – ePM1-zertifizierte – Anlage die Atemluft im Restaurant siebenmal in der Stunde – für ein Durchatmen fast wie an der frischen Luft. Damit haben auch kleinste Partikel und Aeorosole keine Chance mehr – aber Sie mit Sicherheit eine gute Zeit»!

        Bestimmt haben es die Beiden in diesem vorbildlichen, aerosolfreien Lokal genossen.

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  4. Robert Müller
    Robert Müller says:

    Primitiver geht nun wirklich nicht. Ein Paradebeispiel für die totale Intoleranz der vermeintlich so Toleranten. Im wohlwollenden Schutz der unabhängigen Leitmedien lässt es sich halt gut und ungestraft pöbeln.

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