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Dramatischer Rückgang beim «Persönlich»-Newsletter

19. Februar 2021/1 Kommentar/in Allgemein/von redaktion@zackbum.ch

10’000 weniger Abonnenten innerhalb zwei Jahren

Das «Online-Magazin für Entscheider und Meinungsführer» hat gemäss Mediadaten innerhalb eines Jahres ein Viertel seines Abonnentenstamms verloren: Zählte der Verlag 2020 noch 20’000 Leser, waren es 2021 plötzlich nur noch 15’000. 2019 soll die Reichweite sogar 25’000 betragen haben. Die Daten sollen von der mittlerweile deaktivierten Online-Forschungsstelle NET-Matrix stammen, die aber gar keine Statistik über Newsletter führte.

Die hohe Abmelderate von 25, beziehungsweise 20 Prozent wirft Fragen auf. Studien gehen bei Newslettern von einer durchschnittlichen Rate von 0,1 Prozent aus. Die wenigsten stellen einen Newsletter ab. Er kostet ja auch nichts. Warum aber soll die Abmelderate beim Persönlich-Newsletter 250 Mal höher sein? Und weshalb soll die «Auflage» überhaupt geschrumpft sein? 2020 war doch das Jahr der Online-Magazine. Waren die 25’000 im Jahr 2019 und die 20’000 im Jahr 2020 vielleicht zu hoch gegriffen? Das wäre unschön für die gutgläubigen Inserenten gewesen.

Der tägliche Newsletter ist für den Verlag nämlich sein wichtigstes finanzielles Standbein. Bis zu 2500 Franken kostet ein einziger Werbebanner im daily Newsletter. Dafür gibts eine Viertelseite im Persönlich-Magazin, das aber nur zehn Mal im Jahr erscheint. Der Chefredaktor,  Matthias Ackeret, wollte leider keine Stellung nehmen.

 

Schlagworte: Matthias Ackeret, persoenlich.com, Persönlich
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1 Antwort
  1. Dominic Miller
    Dominic Miller sagte:
    19. Februar 2021 um 9:16

    Ich bin einer der kolportierten 5000 Menschen, die den täglichen Newsletter von persoenlich.com letztes Jahr offenbar abbestellt haben. Ich habe dies getan, weil ich zuletzt zusätzlich zu diesem Newsletter jeden Tag auch noch eine weitere E-Mail mit einem Werbe-Text eines Kunden von persoenlich.com erhalten habe. Früher sind solche zusätzlichen Werbe-Mails ca. 1x wöchentlich eingetroffen, oft gekoppelt an Events und deshalb völlig OK. Aber jeden Tag diese Werbung zu erhalten, war mir zuviel. Mit dem redaktionellen Inhalt des Newsletters hatte meine Entscheidung nichts zu tun.

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